Vorbemusterung bei Luxhaus

Am vergangenen Montag waren wir in der Pfalz in Dirmstein, wo sich ein Bemusterungszentrum von Luxhaus befindet. Davon abgesehen, dass der Tag mit 37° C zu den heißesten bisher in 2011 gehörte, fanden wir den Besuch dort sehr informativ.


In Dirmstein haben wir in etwa das selbe erlebt wie damals zur Vorbemusterung bei FingerHaus in Frankenberg. Im Bemusterungszentrum können die Bauherren und -frauen ihr, in diesem Fall Luxhaus wenn gewünscht bis ins letzte Detail einrichten. Luxhaus hat, soweit wir wissen, mindestens zwei Bemusterungszentren — eines in Dirmstein und ein weiteres am Firmensitz in Georgensgmünd. Unterschied ist der, dass die Inneneinrichtungsexperten in Georgensgmünd nicht die volle Palette der Einrichtungsmöglichkeiten zeigt, sondern Zusammenstellungen, so dass man sich viel besser vorstellen kann, die beispielsweise Bodenbelag und Zimmertüren zu Armaturen im Badezimmer passen. Entsprechend nennt Luxhaus das Zentrum in Georgensgmünd „Boutique„.

Die Boutique hatten wir uns sehr kurz beim Tag der offenen Tür am 29. Mai angeschaut und waren von der geringen Auswahlmöglichkeit ziemlich enttäuscht. So bestand unser Wunsch, in Dirmstein vorbeizuschauen, um die komplette Auswahlmöglichkeit sehen zu können.

Da Dirmstein mehr oder weniger um die Ecke von uns liegt, hat uns unser Luxhaus-Gebietsverkaufsleiter nach Dirmstein und zurück in seinem Auto mitgenommen.

Ähnlich wie bei FingerHaus haben uns die Möglichkeiten der Inneneinrichtung bis zum Abend nahezu erschlagen. Was dort insbesondere an Bodenbelägen zur Auswahl steht ist schlicht der Wahnsinn. Auch wenn einiges Aufpreis kostet, haben wir im Standard direkt Fliesen, Teppichböden und Laminat gefunden, die uns sofort gefallen haben. Bei der Badeinrichtung dagegen sehen wir leichte Schwierigkeiten für uns, im Standard zu bleiben und damit keinen Aufpreis zahlen zu müssen.

Im Gegensatz zu unserem Besuch bei FingerHaus haben wir bei Luxhaus nicht mehr den Fehler begangen, keine Fotos zu machen, sondern schon mal viel für eine mögliche Bemusterung zu dokumentieren.

Ein paar Bilder von verschiedenen Elementen aus dem Standard- und Aufpreis-Bereich:

Auf dem Rückweg nach Karlsruhe sind wir dann noch durch ein Baugebiet in Eggenstein-Leopoldshafen gefahren, wo vier Lux-Häuser mit unterschiedlichen Dachformen und Bauweisen stehen.
In eines der Häuser wollte uns unser Berater noch führen, leider konnte der Besitzer aus beruflichen Gründen nicht rechtzeitig anwesend sein.

Ein Haus von Weber?

In der letzten Woche haben wir mit vier weiteren Fertighaus-Anbietern gesprochen und uns beraten lassen — einer davon war WeberHaus, die mehr oder weniger um die Ecke in Rheinau-Linx ihren Firmensitz haben.


WeberHaus besitzt am Firmensitz ein großes und weitläufiges Gelände, auf dem sich nicht nur das Werk und das große Bemusterungszentrum finden, sondern ein schöner Park mit einigen Musterhäusern in vielen Größen und unterschiedlichen Ausstattungen. Im dortigen Beratungszentrum hatten wir ein Gespräch mit zwei sehr netten Damen, die uns nicht nur von den Möglichkeiten erzählt, sondern uns auch durch die Bemusterungshalle geführt haben.

Nach dem Gespräch haben wir noch einen Spaziergang über das Gelände gemacht und haben uns ein Musterhaus angesehen, das und schon von weitem her gefallen hat: Webers „Generation 5.0“-Haus, das wohl die modernste Form des Bauens mit WeberHaus darstellt.

Das Haus hat uns im Gesamtpaket extrem gut gefallen: Einrichtung, Zuschnitt der einzelnen Räume und die Haus-Größe wären perfekt für uns — wir würden uns hier direkt wohlfühlen und einziehen, wenn das denn so einfach wäre.

Oase im Bad

Etwas übertrieben, aber dennoch nicht minder toll, ist die Wellness-Oase, die sich direkt im Bad mit Sauna, großer Dusche und Liegeflächen anschließt:

Reine Platzverschwendung, denn wie oft würde man die Sauna und die Ruheflächen benutzen — wo es doch auch noch ein Schlafzimmer gibt. Idee und Umsetzung sind jedoch wirklich fein.

Ein Tag in Frankenberg

Am vergangenen Mittwoch waren wir auf Einladung von FingerHaus in Frankenberg, wo sich Werk und Bauherrenzentrum von FingerHaus befinden.


Dienstag Abend sind wir direkt nach der Arbeit nach Frankenberg aufgebrochen. FingerHaus hatte uns nicht nur zu seinem Firmensitz eingeladen, sondern auch direkt eine Übernachtung in der Pension Ederstrand spendiert. Nebenbei: Die Pension kann man uneingeschränkt empfehlen. Nette und saubere Zimmer und ein wirklich großartiges Frühstücksbuffet erwarteten uns dort.

Am Mittwoch morgen waren wir um 10:00 mit unserer Beraterin am Eingang verabredet. Von dort ging es zunächst direkt ins Bemusterungszentrum. Wie wir erfuhren, wird derzeit ein neues Gebäude auf dem Gelände aufgestellt, um dort ein größeres Bemusterungszentrum anbieten zu können. Dabei soll es erstaunlicherweise nicht darum gehen, mehr Leute parallel dort durchzuschleusen, sondern dem Kunden mehr Möglichkeiten anzubieten. Dieses soll fertiggestellt sein, sobald wir unser Haus bemustern könnten — wenn wir uns für FingerHaus entscheiden.

Das Bemusterungszentrum hat uns sehr beeindruckt, weil die gebotenen Möglichkeiten enorm waren. Allein für die Auswahl der Tapeten liegen dort unglaublich viele dicke Ordner mit Tapetenmustern. Wenn das dann bei uns noch größer wäre — Hilfe.

Eine Haustür hatte es mir dort sehr angetan, auch wenn ich die Optik auf dem ersten Blick nicht schön finde:

Haustür bei FingerHaus
Gigantische Haustür mit allem Schnickes

Diese Haustür bietet in der präsentierten Form wirklich jeden Schnickes, der heutzutage möglich ist, inklusive Videokamera (anstelle eines antiken Gucklochs) und Fingerabdruck-Scanner als Zugangskontrolle. Fein, kostet bloß ein paar wenige Euro Aufpreis……

Nach dem Besuch im Bemusterungszentrum ging es dann direkt ins Werk. Dort konnten wir bei der Fertigung verschiedener Bauelemente von Kundenhäusern zusehen. Dabei hat uns nicht nur die Freundlichkeit der Mitarbeiter dort erstaunt, sondern auch die flinke Fertigstellung sowie die Sauberkeit — ein echter Wahnsinn.

Am Ende der Werksführung war es bereits Mittag, so dass wir von den FingerHaus-Mitarbeitern in ein nahe gelegenes Restaurant zum MIttagessen eingeladen wurden.
Da wir noch unzählige Fragen hatten und zudem die beiden Musterhäuser (Medley in Standardausführung und Aveo mit etwas mehr Luxus) auf dem Gelände anschauen wollten, ging es nach dem Essen zurück zum Werksgelände. Dort haben wir zum ersten Mal verstanden, dass es gar nicht so sehr auf die luxuröse Einrichtung eines Hauses ankommt, sonder darauf, wie man die einzelnen Elemente miteinander so schön kombiniert, dass sich etwas einzigartiges für die Hausbewohner ergibt.

Wir sind uns sicher, dass wir das hinbekommen!

Der Tag insgesamt war extrem anstrengend, weil wir in kurzer Zeit sehr viele Informationen, Objekte, Möglichkeiten zu Gesicht bekamen. Das zu verarbeiten hat noch sehr viele Stunden benötigt. Er war aber so auch sehr spannend und informativ, weil wir einen guten Eindruck vom Fertighaus-Anbieter bekommen konnten, der sich bei unserer Entscheidung sicher bemerkbar machen wird.

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Erste Entscheidung gefallen

Am Wochenende haben wir die erste und beinahe wichtigste Entscheidung getroffen — wir haben uns für ein Grundstück entschieden. Nach unzähligen Besichtigungen von Bauplätzen in der näheren und weiteren Umgebung von Karlsruhe werden wir nun wohl vermutlich ab Mitte 2012 im Walzbachtal leben.


Dort haben wir in einem der vielen Neubaugebiete, die in den letzten Jahren im Karlsruher Landkreis entstanden sind, einen Platz gefunden, an dem wir uns nahezu direkt wohlgefühlt haben. Nach einigen Wochen des Nachdenkens und nach vielen weiteren Besuchen am Grundstück -ein paar kleine Nachteile hat das Grundstück natürlich- sehen wir in unserer Vorstellung sowohl das Haus als auch schon Teile des Gartens. Das wird großartig :)

Am Wochenende ist auch das erste Angebot von FingerHaus per Post eingetroffen, das jedoch erwartungsgemäß preislich über unseren Vorstellungen lag, jedoch noch nicht alle Wünsche berücksichtigt hatte. Viele Fragen sind dazu noch offen, die wir hoffentlich bei unserer Besichtung des Werks und Bauherrenzentrums in Frankenberg klären können.

Ende Mai haben wir einen Beratungstermin mit Weber Haus, um zumindest ein Angebot zum Vergleich zu haben. Termine mit Schwörer Haus und Meisterstück-Haus stehen noch aus.

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Erster Beratungstermin: FingerHaus

Es hilft alles nichts — nach den zahlreichen Besuchen von Musterhäusern, Ausstellungen und dem Wälzen tausender Kataloge muss irgendwann der nächste Schritt folgen und ein Termin mit einem Musterhaus-Berater her. Also hieß es am Karfreitag: auf nach Mannheim!


Dort hatten wir ein erstes Gespräch mit einer Fachberaterin von FingerHaus, das im dortigen Musterhaus stattfand. Das Gespräch ging insgesamt über 2,5 Stunden, statt geplanter 1,5 Stunden. Die Beraterin hat sich nicht nur viel Zeit genommen (worauf sie im Vorfeld schon bestand, man dürfe so ein Thema nicht hektisch angehen), sondern uns sehr freundlich und kompetent beraten. Wir fühlten uns direkt wohl, was ich bei einer Entscheidung diesen Ausmaßes für extrem wichtig erachte.

Unser bislang favorisiertes Grundstück hat sie sich angeschaut und für sehr gut geeignet befunden. Das Grundstück hat Süd-West-Ausrichtung (perfekt für Solarpanels auf dem Dach), gleichzeitig darf man in dem Baugebiet so gut wie fast alles ohne große Einschränkungen bauen.

Gut gefallen hat uns, dass sie uns zu einer Besichtigung des FingerHaus-Werks in Frankenberg/Eder eingeladen hat, um dort die Produktion sowie das Bemusterungszentrum unverbindlich anzuschauen — inkl. bezahlter Übernachtung in einem schönen Hotel. Das Angebot werden wir in jedem Fall annehmen :)

Ein paar Hausaufgaben haben wir auch mitgenommen. Die wichtigste ist zu klären, ob wir in dem Baugebiet eine Erdwärmepumpe verwenden dürfen. Darum werden wir uns morgen kümmern, wenn alle Ämter wieder geöffnet sind.

Die Firma FingerHaus gehört momentan zu den von uns favorisierten Fertighaus-Herstellern.

Hausbau oder nicht?

Seit einigen Wochen beschäftigen wir uns nun fast durchgehend in unserer Freizeit mit der Frage, ob wir entgegen allen früheren Behauptungen ein Haus bauen wollen, auf einem schönen Grundstück irgendwo rund um Karlsruhe.


Ausschlaggebend für die ersten Überlegungen, die etwa im Februar gestartet sind, waren vor allem drei Dinge: mehr Platz, einen Garten zu haben und aus der Stadt raus zu kommen. Letzteres ist für die ersten beiden Dinge entscheidend — Baugrund in Karlsruhe ist nicht unbedingt gerade erschwinglich.

Keitel Haus, Musterhaus Mannheim
Keitel Haus, Musterhaus Mannheim
Seit Februar haben wir die Musterhauszentren in Mannheim und Bad Vilbel angeschaut und waren am vergangenen Sonntag zur Werksbesichtigung von WeberHaus in Rheinau. Mit vielen Unterlagen unterschiedlichster Anbieter ausgestattet haben wir so die letzten Monate damit zugebracht, uns zu überlegen, welche Hausform wir uns vorstellen, wie es mit Energieeffizienz aussieht, wie die Inneneinrichtung sein könnte.

Entschieden haben wir uns aktuell noch nicht für den Bau unseres ersten eigenen Hauses (auch wenn wir nach dem bisherigen Weg dorthin kaum noch umdrehen können), sondern dass …

  • … wir keine Doppelhaushälfte bauen wollen, sondern ein Einfamilienhaus;
  • … der spätere Garten nicht nur Handtuch-groß sein darf;
  • … wir ein Holz-Fertighaus bauen möchten, kein Stein-Massivhaus.

Die Suche nach einem Grundstück gestaltet sich noch sehr schwierig. Da wir beide in unterschiedlichen Firmen arbeiten, müssen wir auch unabhängig voneinander zur Arbeit kommen können. Da wir ein Auto haben, ist eine gute ÖPNV-Anbindung zwingend. Da wir gern in Stadtvillen-Architektur bauen möchten, kommt nicht jedes Baugebiet in Frage. Um Heiz-Energie sparen und Solarpanels aufs Dach anbringen zu können, sollte das Grundstück eine gute Süd-West-Ausrichtung haben. Zuletzt spielt natürlich auch der Preis eine entscheidende Rolle.

Ob wir nun also tatsächlich bauen werden — die Frage ist noch nicht entschieden. Viele Dinge müssen dafür im Vorfeld noch geklärt werden.

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