Besuch im Musterhauszentrum Fellbach

Wie im letzten Eintrag zur Bemusterungs-Vorbereitung geschrieben waren wir gestern am Feiertag im Musterhauszentrum in Stuttgart-Fellbach. Dort wollten wir uns noch einmal ein paar Einrichtungsideen abholen und uns anschauen, wie Schalter und Steckdosen in Musterhäusern geplant sind. Da hatten wir uns aber zu viel erwartet.


Erstaunlich ist ja doch, mit was für ollen Kamellen manch ein Fertighausanbieter seine Ware präsentiert. Vom (Super-)Markt ist man es ja gewohnt, dass die schönsten Früchte und Waren optisch ansprechend präsentiert werden. Bei unseren zahlreichen Besuchen in Mannheim, Bad Vilbel und jetzt Fellbach haben wir aber Spinnweben, verdreckte Lampen, lose Gegenstände, zerkratzte Türen noch und nöcher gesehen. Nicht nur das — auch ganz offensichtlich veraltete Häuser werden präsentiert.

Klar — ein Hersteller kann nicht jedes Jahr neu bauen. Wenn ich aber beim ersten Schritt in ein Haus gleich wieder umkehren möchte, weil alles nach altem Mief riecht, kann das nicht im Sinne des Verkäufers sein. Auch das Ausstellungshaus von Luxhaus bildet da leider keine Ausnahme.

Aufgefallen ist uns gestern auch, dass es Häuser von Herstellern gibt, die man ohne Werbung gleich am Geruch erkennt — alle Häuser von WeberHaus, FingerHaus und Luxhaus riechen irgendwie gleich.

Putzig fand ich ja diese beiden Besucher, auf die wir im Musterhaus von Luxhaus (links) und Rensch Haus (rechts) gestoßen sind:

Viele neue Ideen sind bei dem Besuch nicht rumgekommen; viele von den Fotos unten zeigen die Vorstellungen, die wir bereits für unser Haus haben. Wenig bis gar keiner Input konnten wir aber für die Elektroplanung mitnehmen.


Foto links: Ein von außen sehr schönes Haus, das Lehner Haus in Fellbach aufgestellt. Die Firma war uns bis gestern unbekannt. Die Lehner-Website kann zwar nicht wirklich überzeugen, die Häuser in Fellbach können aber was.

Foto rechts: Ich hatte mich schon öfter gefragt, wie viele Schalter platziert werden können und wie das wohl aussieht. So wie hier im Musterhaus von Bien Zenker will ich das aber nicht haben — das sieht ja schrecklich aus und nimmt zu viel Platz ein.

Foto links: Noch ein Foto, das zeigt, wie man’s besser nicht macht: Streben des Treppengeländers, die merkwürdig schlecht angelötet aussehen.

Foto rechts: Eine Idee, die wir zunächst fürs Wohnzimmer übernehmen wollten. Nach längerem Nachdenken haben wir uns aber dafür entschieden, das bis nach dem Einzug aufzuschieben — vielleicht macht das den offenen Eindruck schnell wieder kaputt.

Foto links: Eine interessante Art, im Bad mit unterschiedlichen Fliesen Akzente zu setzen. Auch wenn das WC bei uns nicht so exponiert im Raum stehen wird…

Foto rechts: Super Idee auch für unser Treppenhaus: nicht die steinige Wand, sondern der (wie auch immer man so etwas nennt) Einlass in der Wand für Dekoration. Sehr schön ist auch, wie so die Beleuchtung der Treppe gelöst wurde.

Foto links rechts: Noch einmal eine andere Art, mit unterschiedlichen Fliesen Akzente zu setzen. Was wir sehr schön finden (und auch jetzt schon haben), sind die dunkelbraunen Fliesen. Weniger schön ist die Farbe der kleinteiligeren Fliesen.

Foto links: Wenn man den grünen werblichen Streifen des Logos von Reisser weglässt, sind die anthrazit-farbenen Fliesen extrem stylisch. Wäre auch was für unseren Duschbereich, dazu noch ein paar Halogenstrahler von oben — perfekt!

Foto rechts: Auch schön sind aber die sandigen Fliesen wie auf diesem Foto.


Die Musterhausausstellung in Fellbach fand ich insgesamt eher enttäuschend — viele spannende Entwürfe gab es nicht zu sehen. Ob sich ein Besuch inklusive Eintritt (3 € pro Person) und Parkgebühren (2 € Tageskarte) lohnen, muss aber natürlich jeder selbst entscheiden.

Vorbereitungen für die Ausstattungsbemusterung (3)

Was für ein Wochenende: gestern haben wir uns zwei weitere Küchenangebote abgeholt und waren danach auf der Karlsruher Offerta. Gestern haben wir uns dann dem Teil der Vorbereitungen gewidmet, vor dem ich am meisten Respekt hatte — der Elektroplanung aller Räume.

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Etwa eineinhalb Wochen haben wir noch bis zur Ausstattungsbemusterung in Dirmstein, vieles war und ist noch dafür vorzubereiten. Wir hatten beide große Sorge, ob wir das alles in den wenigen Tagen nach der adhoc-Ankündigung des Termins schaffen würden. Mittlerweile habe ich da aber ein gutes Gefühl, viel ist schon geschafft.

Die Küchenplanung

Am vergangenen Freitag hatten wir einen Termin zur Angebotsbesprechung mit der Fachberaterin bei Grimm Küchen in Karlsruhe. Nachdem uns die ersten Entwürfe (allerdings noch vom alten Küchenraum) nicht so gut gefallen hatten, sah die Planung der neuen Küche jetzt viel besser aus. Neben Möbeln von Alno hat sie allerdings als einzige unter ihren Kollegen Neff-Geräte eingeplant. Bei Neff wissen wir noch nicht, was wir davon halten sollen, auch wenn die hier aus der Gegend sind und die Geräte in Bretten produziert werden. Davon angesehen macht die Küche optisch einen tollen Eindruck und ist beim Mobiliar sicher mit dem zeyko-Angebot vergleichbar.

Am Samstag sind wir ein weiteres Mal bei Friwa Küchen gewesen, um auch dort die neue Küchenplanung zu besprechen. Preislich ist Friwa bislang am Günstigsten, und das, obwohl durchweg hochwertige Miele-Geräte integriert sind. Mit ein paar weiteren Tweaks wird auch das ein ernsthaftes und gutes Angebot, bei dem auch die Möbel zu gefallen wissen.

Weil wir uns irgendwie nicht bändigen konnten, haben wir uns zudem am Mittwoch noch Neumaier Einrichtungen angeschaut und uns dort beraten lassen. Das Angebot für die Küche von dort bekommen wir diesen Samstag.

Elektro-Planung

Heidewitzka. Was habe ich mich vor einer Woche mit der Planung der ersten zwei Zimmerchen abgemüht und Panik vor der Aufgabe bekommen. Und was ging das am Sonntag irgendwie vergleichsweise flott. In knapp vier Stunden haben wir Steckdosen, Lichtschalter, Decken- und Wandlampen, Halogenspots für Küche und Bad, Homeway-Dosen, LAN-Anschlüsse, Telefondosen, elektrische Rollläden, Bedienungselemente für die Rolländen (teilweise inklusive Zeitschaltuhr), Außenlampen, Kabel zur Garage und dem Eingangsbereich, Fensteröffnungen, Türöffnungen geplant. Nebenbei haben wir noch ein Fenster in der Küche und die Position der Schlafzimmertür geändert. Was für ein Marathon.

Geholfen hat uns dabei, dass wir nach dem ersten Architektengespräch unserem Architekten alle Möbelpläne geschickt und die bereits größtenteils richtig in den Grundrissen platziert haben. Was wir noch ausgeklammert und aufgeschoben haben: die Positionierung von Kabeln für Lautsprecher im Wohn-/ Esszimmer und der Küche. Was wir noch überlegen müssen ist, ob wir auch im Bad direkt Lautsprecher anbringen wollen und von wo wir die ansteuern würden. Und als Letztes haben wir das zukünftige Hobbyzimmer noch ausgelassen, weil wir da mit der Möbelplanung noch nicht glücklich gewesen sind.

Offerta-Offerten

Die Offerta kam uns sehr gut zu Pass, da wir dort viele Prospekte unterschiedlicher Firmen abgreifen konnten, unter anderem zu Schweden- und Kaminöfen, Saunen und Wasser-Enthärtungsanlagen. Zu letzteren werde ich noch einmal gesondert was schreiben müssen. Wir interessieren uns sehr dafür — passend haben gestern die Bauherren vom Ballenmoos-Blog dazu geschrieben.

Dummerweise haben wir aber auf der Offerta bei einem Aussteller einen absolut großartigen Esstisch mit sechs noch großartigeren Stühlen gesehen. Die Stühle waren so toll, dass wir nach kurzem Probesitzen gar nicht mehr aufstehen wollten. Wenn das Set nicht knappe 2.000 € kosten würde…

Der Plan für diese Woche

Spätestens am nächsten Wochenende müssen wir die Elektro-Planung für die Ausstattungsberatung finalisieren und in die 1:50-Pläne eintragen. Bislang stehen die nur in hochkopierten Plänen eingekritzelt. Am Samstag wird das vierte Küchenangebot abgeholt. Am morgigen Feiertag schauen wir uns dann vielleicht noch die Musterhausausstellung in Fellbach an, um dort noch einmal Einrichtungsideen abzugreifen und die Elektronik in den Musterhäusern anzuschauen — vielleicht haben wir ja irgendwas vergessen.

Von Fehlern, Sofas und dem Küchenwahnsinn

Besuche in Musterhäusern sind nicht nur hilfreich bei der Beantwortung der Frage, wie man sich sein zukünftiges Haus vorstellt. Besuche in Musterhäusern sorgen auch schnell für eine leicht verzerrte Wahrnehmung von Größenverhältnissen und Einrichtungen.


Zu unseren Fehlern im Planungsprozesses gehört sicherlich, dass wir die Größe der Musterhäuser unterschätzt haben. Die meisten der Häuser, die wir besucht haben, waren mindestens 180qm groß — wir bauen mit etwa 144qm. Da die Musterhäuser oft die gleiche Anzahl an Zimmern haben wie unser Haus auch bekommen wird, plant man mit den gesehenen Einrichtungen das eigene neue Zuhause. Hinzu kommt, dass vieles, was die Hersteller in ihren Häusern zeigen, zwar schön ist, sich bei genauerer Betrachtung aber als extrem unpraktisch erweist.

Insbesondere bei Küche und Wohnzimmer sind wir in der Architektenplanung unseres Hauses aus allen Wolken gefallen, was nicht am Architekten lag, sondern an unserer schlechten Vorbereitung. Plötzlich wirkt alles klein, und man fragt sich, wieso die Küche aus diesem oder jenem Musterhaus nicht in den eigenen Küchenraum passt. Dazu kommt auch, dass Pläne geduldig sind, aber wir doch nicht so viel räumliches Vorstellungsvermögen haben, dass wir mit einem Plan eine genaue Vorstellung von der Dimension der Räume bekommen. Also haben wir in den letzten Wochen viele Abende und Sonntage mit Maßbändern zugebracht und versucht, unser Haus in unserer Wohnung abzubilden.

Als größter Knackpunkt stellt sich dabei bis heute heraus, dass wir uns bei der Platzierung von Küche und Wohnzimmer absolut unsicher sind. Prinzipiell gibt es dabei nur zwei Möglichkeiten: entweder kommt die Küche in den Erker-Bereich Richtung Garten (so, wie wir es eigentlich seit Beginn an haben wollten, dann aber wieder verworfen haben, siehe Bild links) oder in den schmaleren Bereich neben der Treppe Richtung Straße (siehe Bild rechts). Das Wohnzimmer käme dann in den entsprechend anderen Bereich.

In unserer aktuellen Wohnung haben wir einen sehr offenen Wohn- und Küchenbereich, wobei die Küche nur an Außen- bzw. Innenwänden orientiert ist und nichts in den Raum gebaut wurde. Als wir vor ein paar Wochen in einem Küchenstudio eine Ausstellungsküche sahen, die ähnlich groß war wie in unserer Planung im Bild oben rechts, bin ich ob der Enge ziemlich erschrocken. Da bei uns nicht nur einer kocht, sondern wir gern auch zusammen in der Küche stehen und uns dort auch mit Gästen aufhalten, ist mir eine enge Küche ein Graus. Da wir auf eine Speisekammer nicht verzichten wollen, muss auch die in Küchennähe Platz finden.

Unser Luxhaus - Grundriss des Erdgeschosses
Grundriss des Erdgeschosses
In der Variante rechts hat die Küche eine Größe von 3,60m in der Breite und 2,70m in der Tiefe, wobei die Breite nicht komplett nutzbar ist wegen des Durchgangs zur Speisekammer. So könnte die Küche in der Planung neben der Treppe aussehen — zwischen Kochinsel und der Zeile zur Speisekammer liegen knapp 1,20m.

Das finde ich verdammt eng, zumal sich an der rechten Seite ein Block mit Hochschränken für Kühlschrank, Backofen, etc. anschließt. Selbst die eher offen wirkende Kochinsel zum Essraum hin kann da vom Gefühl her den Eindruck nicht mehr zerstreuen, komplett zugebaut zu sein. So stelle ich mir unsere Küche nicht vor.

In der anderen Variante wäre für die Küche sehr viel Platz, selbst wenn noch eine Speisekammer untergebracht wird. Diese Variante hat aber den Nachteil, dass dadurch das Wohnzimmer in den engeren Bereich neben der Treppe muss. Unsere jetzige Couch würde dann mit ihrer Breite von 3m zur Wand noch 60cm Platz lassen.

Andere Optionen bleiben da nicht übrig — und so zermatern wir uns seit Wochen die Gehirne, wie wir das Erdgeschoss nun am Besten umsetzen und wo was hinkommt. Zu einem definitiven Schluss sind wir noch nicht gekommen; vermutlich aber wird die Küche tatsächlich in den größeren Bereich kommen. Denn wir nutzen das Wohnzimmer eigentlich nur noch zum Fernsehen oder wenn wir Filme gucken. Wenn wir Besuch haben, verbringen wir höchst selten Zeit im Wohnzimmer, sondern mehr in der Küche und am Esstisch.

Sollten wir das so umsetzen wollen, müssen wir noch ein paar Fenster verändern, die dann in Form und Größe keinen Sinn mehr ergeben. Den Bauantrag haben wir zwar schon eingereicht, zum Glück ist aber eine Änderung der Fenster „verfahrensfrei“ und muss nicht mehr dem Bauamt gemeldet werden.

Bildnachweis: Das Artikelbild oben habe ich im Mannheimer Musterhaus der Firma Luxhaus fotografiert.

Grobe Schnitzer beim Hausverkaufs-Marketing

Gutes Marketing will gelernt sein. Will man als Fertighaus-Hersteller von seinen Produkten überzeugen, muss man schon einiges bieten — schließlich bezahlt der Käufer die Produkte (also: Häuser) mit nicht unbedingt wenig Geld. Wird bei der Präsentation aber gepatzt, macht das einen besonders schlechten Eindruck.


Vor zwei Wochen sind wir noch einmal in Mannheim im Musterhauszentrum gewesen, um dort letzte Argumente für unsere Entscheidung zu sammeln (über die hier noch berichtet werden muss). Dabei haben wir uns auch einige Häuser angeschaut, um die wir -offenbar aus gutem Grund- bislang einen großen Bogen gemacht haben. Gelernt haben wir, dass wir uns mit der Konzentration auf zunächst fünf Fertighausbauer offenbar genau die Richtigen ausgesucht und die Falschen aussortiert haben. Neben Häusern, bei denen der geringe Kaufpreis deutlich zu sehen ist, haben wir auch Häuser besichtigt, die vor Dreck oder Alterungserscheinungen nur so strotzten.




Tote Käfer in der Badewanne (wie beim Musterhaus von Allstav), verwesende Mücken auf Halogenstrahlern, altertümlich erscheinende Badeinrichtungen (wie bei Streif) und rostende Schrauben sind nur wenige der Dinge, die dort offenbar zur Abschreckung gezeigt werden.
Eine Haustür, die Bewohner und Besucher freundlich empfangen sollte, darf bei einem Musterhaus erst recht nicht zerkratzt, vermackelt aussehen und sollte keine abbröckelnde Farbe zeigen.

Auch wenn tote Käfer oder Mücken gerade im Sommer keine Seltenheit sind, präsentiere ich doch mein Haus Besuchern so ordentlich, sauber und modern wie es nur möglich ist.

Kann ein Musterhaus so qualitativ überzeugen?

Unser Schluss war:
Nein, kann es nicht. Wir waren froh, instinktiv die richtigen Anbieter ausgeschlossen zu haben.

Ein Haus von Weber?

In der letzten Woche haben wir mit vier weiteren Fertighaus-Anbietern gesprochen und uns beraten lassen — einer davon war WeberHaus, die mehr oder weniger um die Ecke in Rheinau-Linx ihren Firmensitz haben.


WeberHaus besitzt am Firmensitz ein großes und weitläufiges Gelände, auf dem sich nicht nur das Werk und das große Bemusterungszentrum finden, sondern ein schöner Park mit einigen Musterhäusern in vielen Größen und unterschiedlichen Ausstattungen. Im dortigen Beratungszentrum hatten wir ein Gespräch mit zwei sehr netten Damen, die uns nicht nur von den Möglichkeiten erzählt, sondern uns auch durch die Bemusterungshalle geführt haben.

Nach dem Gespräch haben wir noch einen Spaziergang über das Gelände gemacht und haben uns ein Musterhaus angesehen, das und schon von weitem her gefallen hat: Webers „Generation 5.0“-Haus, das wohl die modernste Form des Bauens mit WeberHaus darstellt.

Das Haus hat uns im Gesamtpaket extrem gut gefallen: Einrichtung, Zuschnitt der einzelnen Räume und die Haus-Größe wären perfekt für uns — wir würden uns hier direkt wohlfühlen und einziehen, wenn das denn so einfach wäre.

Oase im Bad

Etwas übertrieben, aber dennoch nicht minder toll, ist die Wellness-Oase, die sich direkt im Bad mit Sauna, großer Dusche und Liegeflächen anschließt:

Reine Platzverschwendung, denn wie oft würde man die Sauna und die Ruheflächen benutzen — wo es doch auch noch ein Schlafzimmer gibt. Idee und Umsetzung sind jedoch wirklich fein.

Ein Tag in Frankenberg

Am vergangenen Mittwoch waren wir auf Einladung von FingerHaus in Frankenberg, wo sich Werk und Bauherrenzentrum von FingerHaus befinden.


Dienstag Abend sind wir direkt nach der Arbeit nach Frankenberg aufgebrochen. FingerHaus hatte uns nicht nur zu seinem Firmensitz eingeladen, sondern auch direkt eine Übernachtung in der Pension Ederstrand spendiert. Nebenbei: Die Pension kann man uneingeschränkt empfehlen. Nette und saubere Zimmer und ein wirklich großartiges Frühstücksbuffet erwarteten uns dort.

Am Mittwoch morgen waren wir um 10:00 mit unserer Beraterin am Eingang verabredet. Von dort ging es zunächst direkt ins Bemusterungszentrum. Wie wir erfuhren, wird derzeit ein neues Gebäude auf dem Gelände aufgestellt, um dort ein größeres Bemusterungszentrum anbieten zu können. Dabei soll es erstaunlicherweise nicht darum gehen, mehr Leute parallel dort durchzuschleusen, sondern dem Kunden mehr Möglichkeiten anzubieten. Dieses soll fertiggestellt sein, sobald wir unser Haus bemustern könnten — wenn wir uns für FingerHaus entscheiden.

Das Bemusterungszentrum hat uns sehr beeindruckt, weil die gebotenen Möglichkeiten enorm waren. Allein für die Auswahl der Tapeten liegen dort unglaublich viele dicke Ordner mit Tapetenmustern. Wenn das dann bei uns noch größer wäre — Hilfe.

Eine Haustür hatte es mir dort sehr angetan, auch wenn ich die Optik auf dem ersten Blick nicht schön finde:

Haustür bei FingerHaus
Gigantische Haustür mit allem Schnickes

Diese Haustür bietet in der präsentierten Form wirklich jeden Schnickes, der heutzutage möglich ist, inklusive Videokamera (anstelle eines antiken Gucklochs) und Fingerabdruck-Scanner als Zugangskontrolle. Fein, kostet bloß ein paar wenige Euro Aufpreis……

Nach dem Besuch im Bemusterungszentrum ging es dann direkt ins Werk. Dort konnten wir bei der Fertigung verschiedener Bauelemente von Kundenhäusern zusehen. Dabei hat uns nicht nur die Freundlichkeit der Mitarbeiter dort erstaunt, sondern auch die flinke Fertigstellung sowie die Sauberkeit — ein echter Wahnsinn.

Am Ende der Werksführung war es bereits Mittag, so dass wir von den FingerHaus-Mitarbeitern in ein nahe gelegenes Restaurant zum MIttagessen eingeladen wurden.
Da wir noch unzählige Fragen hatten und zudem die beiden Musterhäuser (Medley in Standardausführung und Aveo mit etwas mehr Luxus) auf dem Gelände anschauen wollten, ging es nach dem Essen zurück zum Werksgelände. Dort haben wir zum ersten Mal verstanden, dass es gar nicht so sehr auf die luxuröse Einrichtung eines Hauses ankommt, sonder darauf, wie man die einzelnen Elemente miteinander so schön kombiniert, dass sich etwas einzigartiges für die Hausbewohner ergibt.

Wir sind uns sicher, dass wir das hinbekommen!

Der Tag insgesamt war extrem anstrengend, weil wir in kurzer Zeit sehr viele Informationen, Objekte, Möglichkeiten zu Gesicht bekamen. Das zu verarbeiten hat noch sehr viele Stunden benötigt. Er war aber so auch sehr spannend und informativ, weil wir einen guten Eindruck vom Fertighaus-Anbieter bekommen konnten, der sich bei unserer Entscheidung sicher bemerkbar machen wird.

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