Inventa Karlsruhe

Am gestrigen Samstag sind wir auf der Karlsruher Messe Inventa 2013 gewesen, wo wir uns unter anderem viele Ideen und Anregungen für unseren Garten geholt haben. Etwas überspontan haben wir gleich noch Gartenmöbel für die Terrasse gekauft.


Fünfzehn Euro Eintritt (neben den Fünf Euro Parkgebühren) sind eine Menge Geld für eine doch überschaubare Messe wie die Inventa — gelohnt hat es sich aber dann doch für uns. Neben vielen schönen Fotos (siehe unten) haben wir uns eine Meinung über Rollrasen in Verbindung mit Lehmboden („überhaupt kein Problem“) angehört und ein Möbelset für die Terrasse erstanden (mit theoretischen 33% Messerabatt).

Bei unserer neuen Terrassen-Möblierung sind wir uns heute nicht mehr so sicher, ob wir nach etwas längerem Nachdenken genauso zugegriffen hätten wie gestern. Ist dann heute aber auch egal, immerhin haben wir dann jetzt was passend für die neue Terrasse.

Erste Entscheidung gefallen

Am Wochenende haben wir die erste und beinahe wichtigste Entscheidung getroffen — wir haben uns für ein Grundstück entschieden. Nach unzähligen Besichtigungen von Bauplätzen in der näheren und weiteren Umgebung von Karlsruhe werden wir nun wohl vermutlich ab Mitte 2012 im Walzbachtal leben.


Dort haben wir in einem der vielen Neubaugebiete, die in den letzten Jahren im Karlsruher Landkreis entstanden sind, einen Platz gefunden, an dem wir uns nahezu direkt wohlgefühlt haben. Nach einigen Wochen des Nachdenkens und nach vielen weiteren Besuchen am Grundstück -ein paar kleine Nachteile hat das Grundstück natürlich- sehen wir in unserer Vorstellung sowohl das Haus als auch schon Teile des Gartens. Das wird großartig :)

Am Wochenende ist auch das erste Angebot von FingerHaus per Post eingetroffen, das jedoch erwartungsgemäß preislich über unseren Vorstellungen lag, jedoch noch nicht alle Wünsche berücksichtigt hatte. Viele Fragen sind dazu noch offen, die wir hoffentlich bei unserer Besichtung des Werks und Bauherrenzentrums in Frankenberg klären können.

Ende Mai haben wir einen Beratungstermin mit Weber Haus, um zumindest ein Angebot zum Vergleich zu haben. Termine mit Schwörer Haus und Meisterstück-Haus stehen noch aus.

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Hausbau oder nicht?

Seit einigen Wochen beschäftigen wir uns nun fast durchgehend in unserer Freizeit mit der Frage, ob wir entgegen allen früheren Behauptungen ein Haus bauen wollen, auf einem schönen Grundstück irgendwo rund um Karlsruhe.


Ausschlaggebend für die ersten Überlegungen, die etwa im Februar gestartet sind, waren vor allem drei Dinge: mehr Platz, einen Garten zu haben und aus der Stadt raus zu kommen. Letzteres ist für die ersten beiden Dinge entscheidend — Baugrund in Karlsruhe ist nicht unbedingt gerade erschwinglich.

Keitel Haus, Musterhaus Mannheim
Keitel Haus, Musterhaus Mannheim
Seit Februar haben wir die Musterhauszentren in Mannheim und Bad Vilbel angeschaut und waren am vergangenen Sonntag zur Werksbesichtigung von WeberHaus in Rheinau. Mit vielen Unterlagen unterschiedlichster Anbieter ausgestattet haben wir so die letzten Monate damit zugebracht, uns zu überlegen, welche Hausform wir uns vorstellen, wie es mit Energieeffizienz aussieht, wie die Inneneinrichtung sein könnte.

Entschieden haben wir uns aktuell noch nicht für den Bau unseres ersten eigenen Hauses (auch wenn wir nach dem bisherigen Weg dorthin kaum noch umdrehen können), sondern dass …

  • … wir keine Doppelhaushälfte bauen wollen, sondern ein Einfamilienhaus;
  • … der spätere Garten nicht nur Handtuch-groß sein darf;
  • … wir ein Holz-Fertighaus bauen möchten, kein Stein-Massivhaus.

Die Suche nach einem Grundstück gestaltet sich noch sehr schwierig. Da wir beide in unterschiedlichen Firmen arbeiten, müssen wir auch unabhängig voneinander zur Arbeit kommen können. Da wir ein Auto haben, ist eine gute ÖPNV-Anbindung zwingend. Da wir gern in Stadtvillen-Architektur bauen möchten, kommt nicht jedes Baugebiet in Frage. Um Heiz-Energie sparen und Solarpanels aufs Dach anbringen zu können, sollte das Grundstück eine gute Süd-West-Ausrichtung haben. Zuletzt spielt natürlich auch der Preis eine entscheidende Rolle.

Ob wir nun also tatsächlich bauen werden — die Frage ist noch nicht entschieden. Viele Dinge müssen dafür im Vorfeld noch geklärt werden.

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