Grobabsteckung des Hauses (mit Fotos)

Heute Mittag bin ich noch mal am Grundstück gewesen, um mir die Grobabsteckung genauer anzuschauen und endlich wieder ein paar Fotos zu machen.


Im Gegensatz zum Besuch am Gründstück beim Baustellengespräch vor einer Woche hatte ich heute dann doch den Eindruck, dass das Haus ganz schön klein wird. Wenn man so zwischen den Holzpflöcken steht, die die Außengrenzen des zukünftigen Hauses abstecken, wirkt alles so winzig. Hat mir jeder gesagt, dass das so ist, wollte ich nicht glauben — bis heute.

Kein Drama, ich weiß ja, dass alles am Ende eine ausreichende Größe haben wird :)

Nach den Fotos war ich schon auf dem Weg zum Auto, als ich die Stimme der Nachbarin von gegenüber hörte, die mich rief. Wir hatten ein wirklich sehr nettes kurzes Gespräch darüber, wann es denn bei uns endlich los geht. Ich hatte im letzten Jahr ja bereits den Eindruck, dass unsere beiden bisherigen Nachbarn sehr nett sind und dass das alles im Baugebiet gut wird — der hat sich heute wieder bestätigt.

Galerie der Grobabsteckung

Bald geht’s los — endlich :)

Bauantrag in zwei Wochen (2)

Neben den vielen Änderungen und Diskussionen zum Erdgeschoss gab es auch einige Runden bis zum endgültigen Planstand des Dachgeschosses. Die Platzierung des Hauses und der Garage insgesamt war natürlich nebenbei auch noch Thema der Überlegungen bis zum Bauantrag.


Im gestrigen Eintrag habe ich beschrieben, wie das Erdgeschoss unseres Hauses im Grundriss aussehen wird — zumindest soweit, wie die Entscheidungen für den Bauantrag zwingend waren. Neben dem Erdgeschoss gab es aber auch einige Änderungen im Dachgeschoss.

Dachgeschoss

Unser Luxhaus - Grundriss des Dachgeschosses
Unser Luxhaus - Grundriss des Dachgeschosses

Zwar haben wir lang nicht so viele Runden für das Dachgeschoss benötigt wie für das Erdgeschoss — einfach war es bis zur endgültigen Entscheidung aber nicht. Schlafzimmer mit begehbarer Ankleide, ein angenehm großes Badezimmer, kein zu kleiner Flur und möglichst viel Sichtfläche in den Garten waren unsere Wünsche. Nicht alle davon konnten wir realisieren.

Die einfachste Entscheidung war die Platzierung eines Dachflächenfensters über dem Treppenhaus, um dort genügend Licht zu haben. Wie auf dem Grundriss zu sehen ist, haben wir auch das Bad erheblich vergrößert und umgestaltet, um von der typischen Anordnung der Elemente abzuweichen und gleichzeitig den Anschluss einer Sauna zu ermöglichen. Eine Sauna werden wir zwar sicherlich erst in ein paar Jahren einbauen, eingeplant werden muss sie aber dennoch.

Keitel Musterhaus Stadtvilla Mannheim - Bad
Keitel Musterhaus Stadtvilla Mannheim - Bad

Im Musterhaus von Keitel, der Stadtvilla in Mannheim, hatten wir ein Bad gesehen, das wir von der Anordnung der Badewanne, Dusche und des Waschbeckens sehr interessant fanden (siehe Foto links). Hier liegen Dusche und Wanne hinter dem Waschbecken, getrennt durch eine fast zimmerhohe Wand. Diese Idee werden wir in unser Bad sehr wahrscheinlich etwas abgeändert übernehmen: die ebenerdig geflieste Dusche (mit Blick zum Fenster) und das WC kommen direkt an die Wand, davor setzen wir ebenfalls mit einer zimmerhohen Wand abgetrennt die zwei Waschbecken.
Im Detail geplant wird das Bad aber erst in der konstruktiven Bemusterung sowie der Einrichtungs-Bemusterung. Das Bad wir aber in jedem Fall großartig und unsere kleine Oase, in der wir endlich mal ein bisschen mehr Platz haben und uns nicht ständig im Weg stehen.

Gestern waren wir bereits in einem Bad-Fachgroßhandel, Pfeiffer May, um uns ein paar schöne Einrichtungen anzuschauen. Prinzipiell wissen wir ja bereits, dass wir mit dem Standard von Luxhaus bei Armaturen und Waschbecken richtig liegen — der Rest wird sich in ein paar Monaten zeigen.

Okal Musterhaus Mannheim - schmale Fenster im Schlafzimmer
Okal Musterhaus Mannheim - schmale Fenster im Schlafzimmer

Schräg gegenüber vom Badezimmer liegt das Schlafzimmer. Dort wollten wir eigentlich ein schmales, längliches Fenster einbauen lassen mit Blickrichtung zum Garten, um vom Bett aus morgens eine schöne Aussicht haben zu können. Wir hatten auch das im Mannheimer Musterhaus von Okay gesehen.

Um das hinbekommen zu können, hätten wir allerdings wahnsinnig viele Dinge am Grundriss ändern müssen, so dass wir nach vielen Diskussionen Abstand vom Fenster genommen haben. Auch deswegen, weil wir beim Nachmessen in unserem aktuellen Schlafzimmer festgestellt haben, wie wenig wir auf dem Bett liegend vom Garten sehen werden. Eine weitere Idee abgehakt, die mit all ihren Nebenwirkungen unsinnig gewesen wäre und vermutlich nachher mehr geärgert hätte als gefreut. Und nebenbei haben wir gelernt, dass es gar nicht so unsinnig ist, sich manche Ideen oder Grundrisse einfach mal irgendwo real mit Klebeband, Zollstock oder sonstigem abzustecken. Das gibt ein viel besseres Gefühl für Räumlichkeiten.

Perfekt gelöst haben wir aber die Schaffung einer Ankleide neben dem Schlafzimmer, die zwar teilweise in der Schräge liegt, aber dadurch einen gemütlichen Charme bekommt. Die Ankleide wird nur vom Schlafzimmer aus zugänglich sein.

Durch das große Bad sowie das große Schlafzimmer werden die beiden anderen Räume (geplant als Arbeits- und Hobbyzimmer) etwas kleiner.

Das Grundstück, die Garage, das Haus

Im Artikel über die Grundstücksbegehung hatte ich ja schon über die Zisterne und die Notwendigkeit geschrieben, das Haus umzuplatzieren. Super ist, dass wir jetzt einen Mittelweg gefunden haben, den wir wirklich schön finden, weil zwischen Garage und Haus noch Platz ist für beispielsweise die Mülltonnen. An die hatten wir bislang überhaupt nicht gedacht.

Für die Garage hat uns unser Gebietsverkaufsleiter Herr Hettesheimer einen Kostenvoranschlag der Firma IBK-Fertigbau GmbH in Bruchsal besorgt, der uns noch nicht so richtig überzeugt — auch, weil wir die Kosten für die Garage bislang nicht vergleichen können. Heute haben wir daher sowohl bei der Firma Zapf als auch bei der Firma Groetz um ein unverbindliches Angebot gebeten.

Einreichung des Bauantrages

Luxhaus - Sekt als Geschenk zur Vertragsunterzeichnung
Luxhaus - Sekt als Geschenk zur Vertragsunterzeichnung

Wie schon geschrieben wurde gestern unser Bauantrag eingereicht. 68 Unterschriften hat es dafür gebraucht — pro Person, wohlgemerkt. Gut, dass wir durch den Streuselkuchen gestärkt wurden, sonst wären wir nach der Unterzeichnungsorgie wohl mit einem Bärenhunger nach Hause gefahren.

Gut ist für uns, dass unser Grundstück nicht in bereits gewachsenen Strukturen, sondern in einem Baugebiet liegt und somit der Bauantrag nur durchs sogenannte Kenntnisgabeverfahren muss, und wir in vier Wochen die Baugenehmigung bekommen sollten. Da wir uns an alle Bauvorschriften unseres Baugebietes in Jöhlingen gehalten haben und nichts gesondert genehmigt werden muss, gehen wir davon aus, dass alles glatt geht und keine Besonderheiten zu erwarten sind.

Und so haben wir dann am Freitag Abend zu Hause die Flasche Sekt aufgemacht, die wir von unserem Gebietsverkaufsleiter nach Unterzeichnung des Werkvertrages geschenkt bekommen haben (siehe Bild). Die hatte wir uns verdient, zumal wir wieder einen großen Schritt weiter sind.
Als nächstes wartet auf uns nun die konstruktive Bemusterung, und wir auf den Termin dazu!

Grundstücksbegehung mit Überraschung

Am gestrigen Samstag waren wir mit unserem Architekten am Grundstück verabredet, um uns von ihm die Platzierung des Hauses und der Garage vor Ort zeigen zu lassen. Als wir jedoch mit dem Auto in das Baugebiet fuhren, entdeckten wir schon von weitem, dass sich auf unserem Grundstück etwas verändert hatte und dort ein unerwarteter Besucher stand.


Bagger auf dem Grundstück
Unerwarteter Besuch eines Baggers auf unserem Grundstück

Der Besucher erwies sich als Bagger, der jedoch nicht allein gekommen war, sondern mit einem riesigen Erdhügel auf unserem Grundstück geparkt hatte. Die Überraschung war perfekt, hatten wir doch noch niemanden bestellt, um das Grundstück begradigen zu lassen. Wie sich später herausstellte, gehörte der Bagger zu unseren neuen Nachbarn, die ihren Garten hinter ihrem Haus fertigstellen wollten und Platz für Bagger und Erde benötigten. Richtig schade, dass da noch keiner die ersten Arbeiten für uns vorgenommen hat…
Positive Nebenwirkung: Das ganze, teilweise meterhohe Gestrüpp, das auf unserem Grundstück wucherte, ist nun großflächig verschwunden. Um die Beseitigung dessen hatten wir uns schon viele Gedanken gemacht, ich sah mich bereits mit einer Sense ganze Wochenenden dort verbringen.

Apropos Nachbarn:
Die lernten wir gleich kennen, zumindest die links neben uns. Ob das Grundstück rechts mittlerweile verkauft ist, wissen wir noch nicht. Die Nachbarn gaben uns und dem Architekten einige Tipps, was wir bei der Bebauung beachten sollten und welche Fallen auf uns warten. Für den Architekten waren viele der Hinweise sehr hilfreich, wie er uns nachher sagte. Vielen Dank also von dieser Stelle noch mal, falls Sie hier schon mitlesen!

Die Nachbarn scheinen sehr nette Leute zu sein, was uns sehr beruhigt hat. Man weiß ja nie, wer da plötzlich auf einen wartet, und immerhin wird man viele Jahre nebeneinander wohnen. Wir haben unsere Adresse da gelassen, damit wir in Kontakt bleiben können.
Nach dem Architektengespräch haben wir gleich noch die Nachbarin von gegenüber kennengelernt, die ebenfalls einen sehr netten Eindruck gemacht hat. Sehr gut!

Apropos Architektengespräch:
Nachdem uns Herr Mascher gezeigt hat, wie nach den bisherigen Plänen das Haus auf dem Grundstück platziert ist, waren wir davon überzeugt, dass seine Ideen und Planungen richtig sind. Erstaunlich ist, wie klein plötzlich das Haus wirkt, nur weil man es sich auf „nackter Erde“ vorstellt.

Ein wichtiger Punkt musste nach der ersten Planung korrigiert werden: auf unserem Grundstück befindet sich bereits eine Zisterne an der Grundstücksgrenze, auf der im ersten Plan das Haus platziert war. Da das ohne größere Abstützungs- und Sicherungsmaßnahmen nicht möglich ist, hat unser Architekt Haus und Garage auseinander gerückt. Vorteil der Zisterne ist für uns, dass sie deutlich mehr Volumen hat als die bisher eingeplante und wir keine Zisterne mehr kaufen und einbauen lassen müssen. Ungewöhnlich, bei einem Bau Geld einsparen zu können.

Hausansicht von Nord-WestenZwar hatte uns die Lücke zwischen Garage und Haus auf den ersten Blick nicht so gut gefallen; mittlerweile finden wir das aber eine gute Idee, denn so entsteht zum Beispiel eine größere Parkmöglichkeit neben dem Haus und wir bekommen Platz für Mülltonnen.

Das wird alles sehr großartig! Als wir gestern vom Grundstück wieder nach Hause fuhren, sahen wir uns in der Entscheidung für das Gageneck sowie das Luxhaus-Haus vollkommen bestätigt.

In der kommenden Woche wollen wir nun den Bauantrag zur Einreichung fertiggestellt bekommen, was momentan ganz gut aussieht. Für heute haben wir uns die Planung der Außengestaltung des Hauses vorgenommen (Platzierung von Fenstern und den von uns gewünschten Farbflächen auf der Hauswand), um dem Architekten morgen den neusten Stand zuschicken zu können. Spätestens am Freitag soll dann der Bauantrag unterschriftsfähig sein.

Ich bin zuversichtlich, dass wir das hinbekommen werden.

Vorbereitung auf das erste Architektengespräch

Nach Unterzeichnung des Werkvertrags in der letzten Woche ist es für uns in den vergangenen Tagen vergleichsweise ruhig geworden. Der nächste entscheidende Termin ist das erste Architektengespräch, das am 15. August erwartet. Momentan heißt es also, sich darauf vorzubereiten, da wir einige Punkte mit dem Architekten besprechen wollen.


Grundstücksplanung

Da unser Grundstück nach zwei Seiten ansteigt (nach hinten und nach rechts), wird es vermutlich einigen Aufwand kosten, das Grundstück weitestgehend zu begradigen. Gleichzeitig muss dabei das Haus möglichst sinnvoll integriert werden, damit wir möglichst wenig Treppenstufen zur Eingangstür benötigen. Zudem wollen wir neben dem Haus noch einen Carport oder eine Garage unterbringen, die hinten einen abschließbaren Raum für Gartengeräte und Fahrräder hat.

Der Architekt hat von uns über unseren Gebietsverkaufsleiter bereits alle notwendigen Unterlagen zugeschickt bekommen, so dass er uns hoffentlich einen richtig tollen Vorschlag machen kann. Auf den sind wir in jedem Fall sehr gespannt.

Grundrissplanung

Der zweitwichtigste Punkt wird natürlich die detaillierte Grundrissplanung sein. Wie hier schon beschrieben, war der Grundriss von Luxhaus für uns schon ziemlich perfekt — einige Punkte wollen wir dennoch ändern. So ist die Küche und die Speisekammer für unsere Vorstellung falsch positioniert, außerdem möchten wir anstelle einer gewöhnlichen Tür zum Wohnzimmer eine doppelflüglige Glastür integrieren, für die wir mit dem Architekten die richtige Position finden müssen.

Im Obergeschoss hat Luxhaus in den Grundriss des edition21 plus Satteldach-Landhauses zwischen die zwei hinteren Zimmer eine Spieldiele eingeplant, die wir hier nicht möchten. Statt dessen wollen wir von der großen Diele einen Teil als Ankleidezimmer abtrennen und mit dem Schlafzimmer verbinden.

Natürlich geht es dann auch um die exakte Positionierung von Fenstern und Türen…

Was bis dahin noch alles passiert

Nach Unterzeichnung des Werkvertrages haben wir selbigen bei unserer Hausbank eingereicht, da die den Werkvertrag als vorläufig letztes Papier für die Kreditzustimmung benötigten. Im Moment warten wir noch darauf, dass der Kreditvertrag endgültig bestätigt wird, womit wir eigentlich schon in dieser Woche gerechnet hatten.
Hoffen wir mal, dass das nichts schlechtes bedeutet.

Daneben warten wir auch noch auf die Bestätigung des Werkvertrages durch Luxhaus. Auch das wird spannend, da unser Gebietsverkaufsleiter uns einiges an Nachlass gewährt hat.

Zum guten Schluss fehlt uns noch die Eintragung von uns beiden als Besitzern unseres Grundstücks ins Grundbuch. Auch das müsste in den nächsten Tagen kommen.


So richtig ruhig ist es also dann doch nicht, es geht zumindest in kleinen Schritten weiter. Außerdem haben wir in den letzten Tagen wieder schöne kleine Rechnungen bezahlt.

Entscheidungen, die Zweite

Manche Entscheidungen benötigen länger als man denkt, erwartet oder gewollt hat. So auch die Entscheidung, mit wem wir unser Haus realisieren wollen. Zwei Anbieter waren zum Schluss in der engeren Auswahl — FingerHaus und Luxhaus.


Was haben wir uns Gedanken gemacht und überlegt, welche Entscheidung die Richtige sein könnte. Aus der geplanten Entscheidung am 3. Juli wurde ein langer Prozess, in dem wir alle nur denkbaren Argumente für und wider die beiden Hersteller hin- und her gedreht haben. Wir haben Münzen geworfen (die dummerweise 3mal für FingerHaus, und danach 3 mal für Luxhaus entschieden haben), Listen erstellt, uns die Köpfe heiß geredet.

Um es kurz zu machen: Letztendlich haben wir uns dann für Luxhaus und gegen FingerHaus entschieden. Und das ist uns tatsächlich nicht leicht gefallen.

Luxhaus edition 21plus Satteldach Landhaus
Luxhaus edition 21plus Satteldach Landhaus
Am Ende waren die Gründe aber relativ einfach:
Der Grundriss von Luxhaus beispielsweise sagt uns mehr zu als der des vergleichbaren Hauses bei FingerHaus. Bei letzterem hätten wir einiges am Grundriss ändern müssen, um in etwa den Grundriss unseres „Traumhauses“, das generation 5.0 von Weber Haus, realisieren zu können. Das hätte bedeutende Mehrkosten nach sich gezogen.

Climatic vs. Herkömmliches

Ein weiterer Entscheidungsgrund war der Wandaufbau — nach langen Diskussionen, Gesprächen mit anderen Bauherren, Büchern und vielem Hin- und Her-Überlegen. Luxhaus hat Anfang der 2000er die Climatic-Wand entwickelt, eine vollkommen ökologisch aufgebaute Wand aus biologisch nachwachsenden Materialien. FingerHaus baut seit Jahrzehnten erfolgreich eine Wand, die auf der Innenseite hinter Rigipsplatten und Wandverkleidung eine Folien-Dampfbremse verwendet und außen mit Styrodur als Dämmung arbeitet. Hier standen sich der ökologische und möglicherweise modernere Wandaufbau gegen langjährige Erfahrung. Leicht war dieser Punkt nicht; uns war aber eigentlich von Vornherein bei den ersten Besichtigungen von Fertighäusern wichtig, möglichst effizient und ökologisch zu bauen.

Preislich lagen die Angebote beider Hersteller nicht weit auseinander — wenn Luxhaus bei Gewerk XY teurer war als FingerHaus, war FingerHaus bei Gewerk YX teurer als Luxhaus. Ein Punkt, der bei Luxhaus entscheidend günstiger war: der Preis für einen Erker-Anbau. Wir hatten einen Erker eigentlich schon vor langer Zeit als zu teuer ausgeschlossen, dann aber bei einem Luxhaus-Bauherren einen in der Größe 4m x 1,30m gesehen, den wir direkt sehr schön fanden. Luxhaus verlangt für einen solchen Erker ein gutes Drittel dessen, was FingerHaus dafür möchte.

Schöner Fußboden

Luxhaus: Bodenbeläge im Standard
Luxhaus: Bodenbeläge im Standard (Treppenstufe, Nussbaum-Laminat, Hochflor-Teppich)
Kein allzu entscheidender Punkt, aber: Bei Luxhaus hatten wir, im Gegensatz zu FingerHaus, auch direkt bei der Vorbemusterung schon Bodenbeläge und Badfliesen entdeckt, die im Standard und somit preislich enthalten waren.

Im Bild zu sehen sind zwei Bodenbeläge (Laminat sowie Teppich) und Beläge der Treppenstufen, die exakt unseren Vorstellungen entsprechen. Auch bei den möglichen Badfliesen haben wir einiges gefunden, das uns auf Anhieb gefiel. Bei FingerHaus war das leider etwas anders, hier hätten wir sicherlich die Bodenbeläge aus dem Werkvertrag genommen und uns bei entsprechenden Einrichtern umgeschaut — nicht dramatisch, aber zeitlich natürlich aufwändiger.

Ein paar weitere Kleinigkeiten haben letztendlich das Gesamtpaket bei Luxhaus für uns stimmiger gemacht. Am vergangenen Mittwoch haben wir den Werkvertrag unterschrieben und als spätesten Übergabetermin für unser Haus den 1. Juni 2012 vereinbart.

Großer Wermutstropfen: wir mussten letzte Woche dann auch unserer Beraterin bei FingerHaus „Lebewohl“ sagen — das hat uns tatsächlich am Ende einige Bauchschmerzen und traurige Gefühle gemacht, da wir mit ihr wirklich gut klar gekommen sind und sie jede noch so naive Frage von uns geduldig beantwortet hat.
Falls Sie noch mitlesen: An dieser Stelle also auch noch einmal ein riesiges herzliches DANKE an Frau K. von FingerHaus aus dem Musterhaus Mannheim für die geduldige, kompetente und überaus zuvorkommend-freundliche Beratung in den letzten Monaten. Wir können Frau K. immer wieder empfehlen — wer mehr Informationen von uns bekommen möchte, möge das Kontaktformular benutzen und eine Nachricht hinterlassen.

Aber jetzt freuen wir uns auf die nächsten Monate, die nächsten Entscheidungen und letztendlich unser Haus in Jöhlingen!

Erste Entscheidung gefallen

Am Wochenende haben wir die erste und beinahe wichtigste Entscheidung getroffen — wir haben uns für ein Grundstück entschieden. Nach unzähligen Besichtigungen von Bauplätzen in der näheren und weiteren Umgebung von Karlsruhe werden wir nun wohl vermutlich ab Mitte 2012 im Walzbachtal leben.


Dort haben wir in einem der vielen Neubaugebiete, die in den letzten Jahren im Karlsruher Landkreis entstanden sind, einen Platz gefunden, an dem wir uns nahezu direkt wohlgefühlt haben. Nach einigen Wochen des Nachdenkens und nach vielen weiteren Besuchen am Grundstück -ein paar kleine Nachteile hat das Grundstück natürlich- sehen wir in unserer Vorstellung sowohl das Haus als auch schon Teile des Gartens. Das wird großartig :)

Am Wochenende ist auch das erste Angebot von FingerHaus per Post eingetroffen, das jedoch erwartungsgemäß preislich über unseren Vorstellungen lag, jedoch noch nicht alle Wünsche berücksichtigt hatte. Viele Fragen sind dazu noch offen, die wir hoffentlich bei unserer Besichtung des Werks und Bauherrenzentrums in Frankenberg klären können.

Ende Mai haben wir einen Beratungstermin mit Weber Haus, um zumindest ein Angebot zum Vergleich zu haben. Termine mit Schwörer Haus und Meisterstück-Haus stehen noch aus.

Weitere Informationen