Impressionen unserer Inneneinrichtung

Vor einigen Wochen hatte ich schon mal versprochen, hier im Blog ein paar Impressionen unserer Inneneinrichtung zu zeigen. Du sollst natürlich nach all den Berichten hier sehen können, wie wir das Haus nach unserem Einzug eingerichtet haben. Ein sehr Foto-lastiger Artikel.


In meinem Baublog ist wieder einmal lange nichts passiert. Neben viel Arbeit auf der Arbeit fehlte mir nicht nur die Lust, sondern auch die Zeit zu bloggen. Das liegt auch daran, dass wir mit der Abarbeitung der Mängel und offenen Punkte seitens LuxHaus noch immer kein Stückchen weiter gekommen sind.
Bitte habe Verständnis dafür, dass ich von unseren Räumlichkeiten nur Ausschnitte zeige. Insgesamt ist das alles dann doch ganz schön privat.

Die Küche

Die Küche ist in jedem Fall unser ganzer Stolz und hat alle unsere Erwartungen erfüllt — sie ist einfach großartig geworden. Da hat sich tatsächlich der Stress während der Auswahl- und Planungsphase gelohnt.

Unsere illuminierte Küche.
Unsere illuminierte Küche.
Unsere Küche bei Tageslicht.
Unsere Küche bei Tageslicht.

Lampen und Illumination

Es ist schon erstaunlich, wie viel Geld du heute allein für Lampen ausgeben kannst. Wenn ich mir überlege, wie groß das Angebot war, als wir vor fünf Jahren unsere Wohnung eingerichtet haben — kein Vergleich. Suchst du etwas außergewöhnliches, was vielleicht nicht jeder hat, musst du die Augen außerhalb der typischen Einrichtungshäuser und Baumärkte offen halten. Wir sind in vielen Stunden Recherche im Internet sowie vor allem bei Licht+Wohnen in Karlsruhe fündig geworden (übrigens ein toller Laden, so viel Schleichwerbung sei mir erlaubt).

Du siehst — uns war bei der Einrichtung unseres Hauses die richtige und perfekte Beleuchtung der Räume sehr wichtig. Neben dem Altbewährten an Deckenleuchten wollten wir an einigen Stellen auch besondere Akzente mit Licht setzen. Auch hier haben wir teilweise sehr lange gesucht, bis wir das richtige gefunden hatten — aber auch das ist wirklich toll geworden.

Deckenleute im Gäste-WC.
Deckenleute im Gäste-WC.

Manchmal kannst du auch schon mit Kleinigkeiten eine Menge Effekt erzielen. Bei unseren Nischen im Treppenaufgang reicht jeweils eine eingelassene LED-Leuchte und etwas Deko.

Nische im Treppenaufgang, Nummer 1.

Nische im Treppenaufgang, Nummer 2.

Im Treppenhaus haben wir neben der Nischenbeleuchten noch zwei Wandleuchten angebracht, die auch etwas besonderes sind. Die Lampen kannst du einzeln von zwei Seiten sowohl mit Diffuser-Glasscheiben, Farbscheiben oder mattiertem Glas ausstatten, so dass entsprechend unterschiedliche Effekte entstehen. Wir haben uns für jeweils zwei blaube Farbscheiben und auf einer Seite eine Diffuser-Glasscheibe entschieden.

Occhio Sento mit blauen Scheiben im Treppenhaus.

Die Pendelleuchte über dem Esstisch:

Pendelleuchte über dem Esstisch.
Pendelleuchte über dem Esstisch.

Wenn du genau hinschaust, siehst du, dass die fünf einzelnen Leicht-Scheiben nicht die gleiche Länge von der Decke haben. Das verdammte Teil wiegt insgesamt über sieben Kilo. Sieben! Du kannst dir ausmalen, wie komplex sich die Montage gestaltet hat. Teilweise zu viert haben wir gewerkelt, bis wir sie endlich an der Decke befestigt hatten. Zum Glück lassen sich die Leuchtelemente einzeln auch im Nachhinein ausrichten, wenn auch mit nicht unwesentlichem Aufwand. Wenn sich die fünf mal ausgependelt haben und die Kabel ausgezogen sind, passen wir die Längen an.

Und außen? Außen haben wir ein paar Leuchten gesetzt, die momentan offenbar schwer in Mode sind und an nahezu jedem dritten Neubau glänzen:

Leuchten am Haus.

Die goldene Wand

In einem der Räume im Dachgeschoss haben wir uns eine Wand in einem Gold-Ton mit silbernen Akzenten streichen lassen. Nach vielem Hin und Her, Nachfragen bei Farbenherstellern und Recherche im Internet wussten unsere Maler, wie sie die Wand nach unseren Vorstellungen gestalten sollten.

Goldene Wand.

Deko

Herbstliche Tischdeko.
Herbstliche Tischdeko.
Flur-Deko.
Flur-Deko.

Was vom Bauen übrig blieb: die Mängel

Nächsten Dienstag sind es schon vier Wochen, die wir im Haus wohnen. Vier aufregende Wochen, in denen wir eine Menge Kleinigkeiten erledigt haben. Da die Abnahme verschoben wurde, bereiten wir immer noch unsere Liste der Mängel für den Abnahmetermin vor.


Entgegen meinem letzten Artikel über den Umzug haben wir die finale Abnahme doch noch nicht gehabt. Sie soll nun am kommenden Freitag stattfinden. Der Plan unseres Bauleiters war, dass bis dahin ein Schwung Mängel beseitigt worden ist und wir uns um den bei der Abnahme nicht mehr kümmern müssen. Die Mängelabarbeitung aber als zäh zu bezeichnen, stellt das Ganze noch etwas zu flüssig und schnell dar. Um es auf den Punkt zu bringen: bis auf die Vorbereitung des Sockelputzes und ein paar der selbst beauftragten Elektro-Arbeiten ist seit unserem Einzug absolut nichts mehr im oder am Haus passiert.

Baumüll, umrandet von Grün.
Baumüll, umrandet von Grün.

Seit sechs Wochen lagert der Bau-Müll neben unserem Haus dekorativ sichtbar von der Straße, damit es auch wirklich jeder mitbekommt. Vor sechs Wochen war der letzte befüllte Container abgeholt, jedoch kein neuer geliefert worden. Warum auch immer. Vor drei Wochen wurde Montags dann zwar wieder ein Container an die Straße gestellt; da aber die versprochenen Handwerker nicht kamen, hat auch niemand den Müll entsorgt — Freitags wurde der leere Container wieder abgeholt.

Kleine Schäden an der Treppe

Schäden im Lack der Treppe.
Schäden im Lack der Treppe.

Die Treppe wird ja im Werk von LuxHaus bereits fertig gestellt — die Holz-Treppenstufen werden auf der lackierten Stahlwange montiert, so dass die Treppe eigentlich komplett fertig ist. Weil sie beim Hausaufbau direkt integriert wird, wird die Treppe entsprechend in Schutzfolie und Pappe eingepackt. So bleibt sie bis zum Abschluss des Innenausbaus bzw. der Schlüsselübergabe geschützt.
Beim Auspacken unserer Treppe haben die Handwerker festgestellt, dass die Plastikhülle wohl viel zu schnell nach dem Lackieren um die Treppe verpackt wurde, so dass beim Abziehen teilweise der Lack mit abging. Nicht tragisch, zeigt aber, wozu Termindruck und zu schnelles Arbeiten führen. Von diesen Lackschäden haben wir eine ganze Menge, sowohl auf der Treppenwange von oben als auch von unten. Gleichzeitig klebt hier und da noch Folie bzw. Klebeband. Dummerweise wurde beim Auspacken der Treppe auch gleich noch die Wand an einigen Stellen vermackt.

Acryl an der Fuge zwischen Treppe und Wand fehlt.
Acryl an der Fuge zwischen Treppe und Wand fehlt.

Was an der Treppe durchgehend noch fehlt: die Acrylfuge zwischen Wange und Wand. Die Lücken ziehen Dreck nahezu magisch an.

Sockelleisten

Sockel-Abschlussleiste nicht sauber montiert.
Sockel-Abschlussleiste nicht sauber montiert.

Die Sockelleisten — die haben mich möglicherweise am meisten geärgert, wenn auch nur die in den gefliesten Wohnräumen. Im Standard bei LuxHaus sind sehr einfache, weiße Leisten aus Plastik in einer etwas angerauten Optik enthalten (siehe oben im Foto). Da die gut zu den weißen Wänden passen und unsere dunklen Fliesen am Besten abheben, haben wir hier nicht Fliesen als Abschluss aufbemustert. Diese Abschlussleisten haben die beiden selben Strategen angebracht wie damals die Innentüren, dazu hatte ich bei unserer Mängel-Sammlung ja schon was geschrieben.

Sockel-Abschlussleiste nicht sauber montiert.

Auch dieses Mal kamen sie wieder am späteren Abend und waren dermaßen lust- und respektlos, sowas habe ich hier im Haus kein zweites Mal gesehen. Unser „Pipi-Gate“ (siehe im selben Mängel-Artikel) geht sehr sicher auch auf deren Konto, dafür habe ich zwar keinen Beweis, es kann zeitlich aber niemand anderes gewesen sein. Dieses Mal schleiften sie leere Kartons an den frisch gestrichenen Wänden entlang, und ignorierten meine verzweifelte Bitte, doch die Leisten eben nicht mehr im Haus zu schneiden. Egal, ist ja bloß der Kunde. Wer auch immer die Mängel an den Sockelleisten behebt, die zwei kommen mir nicht mehr ins Haus.

Nicht schalten

Defektes Rollo unseres Dachfensters.

Auch das Dachfenster sollte längst repariert sein, da funktioniert ja das Verschattungs-Rollo nicht, was bei den aktuellen heißen Temperaturen natürlich schon ganz fein gewesen wäre. Am Fenster selbst klebt noch irgendeine Folie, die vermutlich dafür verantwortlich ist, dass sich das Dachfenster nicht immer komplett schließen lässt.

Hast du Tipps für die Abnahme?

In letzter Zeit bin ich oft per E-Mail gefragt worden, ob ich nicht Tipps für die Abnahme und die Schlussphase hätte oder ob ich sagen könne, worauf geachtet werden sollte. Pauschal kann ich dazu nur die folgenden Tipps geben:

  • Du solltest dir in jedem Fall jeden Mangel notieren, sei er auch noch so klein. Ich könnte mich heute nicht mehr an jeden einzelnen Punkt erinnern, den wir uns vor Wochen mal aufgeschrieben haben. Mittlerweile pflegen wir ein Excel, in dem wir zu jedem Raum, sortiert nach dem Durchlaufen im Haus, die Mängel aufgelistet haben. Wenn du die Abnahme aus der Erinnerung heraus durchführst, geht da sicher einiges verloren. Dass es beim Bau eines Hauses eine stattliche Zahl kleinerer Mängel gibt, ist ja normal.
  • Mach jedes Fenster, jede Tür auf und zu, die kippbaren Fenster solltest du kippen. Jalousien solltest du ebenfalls ausprobieren.
  • Achte auf jede Kleinigkeit. Wir haben zum Beispiel in einem unserer Fenster auf der innenliegenden mittleren Glasscheibe einen Flecken entdeckt. Den bekommst du natürlich nicht selbst entfernt.
  • Ein großes Ärgernis für uns war Fugenschleier auf den Fliesen, der teilweise so fest ist, dass wir ihn trotz kratzigem Schwamm und viel Essig bis heute nicht entfernen konnten.
  • Setz konsequent Termine und lass dir Bestätigungen schriftlich geben, lass da auch nicht nach. Wir haben das im guten Glauben sträflich vernachlässigt. Klar ist, dass in der Sommerzeit Handwerker und Bauträger auch mal Urlaub haben und dass es mit Terminen länger dauern kann. Nicht neu und hier und da zu lesen ist, dass es nach Übergabe des Hauses schwerfälliger voran geht als in der Ausbauphase und dass sich die Bauträger zum Teil zieren, die letzten Punkte endlich abzuarbeiten. Da musst du am Ball bleiben.
    Als ich kürzlich Termine eingefordert habe, bekam ich zu lesen, dass ich menschlich nicht normal reagiere. Sowas muss man dann auch konsequent ertragen.
  • Mach dir Gedanken, wie viel der letzten zu bezahlenden Summe du einbehalten willst, und bereite dich auf die entsprechende Diskussion bei der Abnahme vor. Das wird neben Terminen sicherlich auch bei uns einer der Knackpunkte werden, da eine Einigung zu finden.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: zufrieden sind wir mit LuxHaus im Gesamten noch immer. Die Dämmung ist super, auch bei der aktuellen Hitze — der Temperaturunterschied zwischen Außen und Innen ist enorm, ohne Kühlung in unserer Lüftungsanlage. Der Schallschutz ist, trotz unserer offenen Bauweise, sehr gut. Und auch die über LuxHaus ausgewählten Materialien sind hervorragend, daran besteht überhaupt kein Zweifel.

Erschreckend finden wir, wie k.o. wir noch immer sind — die jetzt fast 18-monatige Planungs- und Bauphase verbrät dann doch sehr viel Energie und Zeit und schlaucht ungemein. Dabei haben wir in der Ausbauphase kaum etwas wirklich handwerklich selbst gemacht. Auch einer der Punkte, die wir am Anfang maßlos unterschätzt haben.
Gut ist, wenn man am Ende so wie wir sagen kann, dass es sich gelohnt hat und jede Mühe wert gewesen ist — das ist die Hauptsache :)

Umzug: Wir sind drin

Mittlerweile ist unser Umzug ins Haus schon zwei Wochen her — noch fühlt sich alles sehr ungewohnt an, wir fühlen uns noch mehr im Urlaub als wirklich zu Hause.


Es dauert sicher noch eine Weile, bis wir wirklich komplett verstehen, dass dies nun unser Haus und unser Zuhause ist — und wir nicht irgendwann wieder unsere Koffer packen und in die Wohnung zurück fahren müssen, weil der Urlaub vorbei ist. Aber nein — wir dürfen hier bleiben und müssen nicht mehr weg :)

Seit 11:00 heute haben wir auch endlich wieder DSL und Telefon, was wichtig ist, weil mein iPhone-Mobilfunkvertrag bei der Telekom bereits heute wieder auf 64 kBit/s runtergedrosselt wurde. Und dabei ist heute erst der 8. Tag des Abrechnungszeitraums. Mit 64 kBit/s kannst du einfach keinen Blumentopf mehr gewinnen; ist wie früher in den 90ern, als es erstmalig ISDN-Verbindungen gab. Die waren damals total fix, daran kann ich mich noch gut erinnern. Heute ist das schnarchlahm. Und wenn mich meine Fritz!Box nicht betrügt, surfen wir hier jetzt tatsächlich mit 18 MBit/s bei bestellten 16 MBit/s. Das finde ich einen extrem guten Wert.

Mit LuxHaus bekommen wir gerade ein wenig Probleme bei der Abarbeitung der Mängel, dazu schreibe ich an anderer Stelle aber noch mehr zusammen. Das läuft überhaupt nicht so, wie es abgesprochen war und wie wir uns das vorstellen. Keine Katastrophe, kostet aber dennoch Zeit und Nerven.

Aber Schwamm drüber — wir freuen uns immer noch riesig, dass wir nun auf dem Dorf in unserem Haus wohnen (egal, wie irreal sich das noch anfühlt). Am Sonntag haben wir unsere ehemalige Wohnung an unsere beiden Nachmieter übergeben und somit auch das Kapitel endgültig abgeschlossen — und das, nachdem wir noch Tage nach dem Umzug immer wieder Reste aus der Wohnung getragen haben. Der komplette Wahnsinn, was du auch nach nur fünf Jahren alles in einer Wohnung an Zeug versenken kannst!

Hier zirpen Abends die Grillen in unserem noch sehr erdig-braunen Garten. Das ist total toll, weil es ansonsten so angenehm ruhig und still hier wird. Tagsüber ist das natürlich noch anders, weil hier im Baugebiet an jeder Ecke neu gebaut oder umgebaut wird und Gärten angelegt werden. Nebenan beispielsweise wird gerade kräftig gesägt und Boden verdichtet.

Da es hier jetzt Internet hat, wird es hier im Blog auch wieder häufiger Updates geben; ich habe noch einiges nachzuholen, was ich hier versprochen habe bzw. muss ich noch berichten, was sich in den letzten Wochen getan hat. Am Dienstag nächster Woche haben wir die finale Hausübergabe, auch die wird sicher noch einmal sehr spannend.

Sammlung aller Mängel

Den kompletten Nachmittag haben wir heute im Haus damit verbracht, für die morgige Vorabnahme eine Liste aller Mängel zu erstellen, die aus unserer Sicht von LuxHaus korrigiert werden müssen. Gute drei Stunden waren wir damit beschäftigt.


Bevor ich was zu den Mängeln schreibe: am Freitag Abend wurden auch endlich die Innentüren eingebaut. Eigentlich hatten wir uns das fertige Werk am Freitag Abend anschauen wollen, als wir jedoch um 20:30 am Haus ankamen, waren gerade einmal zwei Innentüren halb eingebaut. Das heißt, lang beschäftigt waren die beiden Kollegen da noch nicht. Auf Nachfrage, ob sie denn am Wochenende weiterschaffen, kam die Antwort, sie könnten erst in ein paar Wochen weitermachen.

Na logisch. Wir sind erst mal vor Schreck erstarrt.

Unseren Protest und den Hinweis, dass das absolut unmöglich ist, haben sich die beiden dann wohl verstanden — am Samstag Morgen waren alle Türen verbaut. Und sie sehen total großartig aus!

Die Badezimmertür.

Erstaunlich, wie wohnlich das jetzt wirkt, nur dadurch, dass Räume Türen bekommen haben.

Türen im OG-Flur.

Die Mängel

Morgen findet die Vorabnahme statt, am Freitag soll die finale Abnahme des Hauses sein. Das muss auch so passieren, weil wir übers Wochenende putzen und dann am Dienstag darauf einziehen wollen. Es bleiben also genau drei Tage, an denen die Mängel abgearbeitet werden können. Ich hege so meine Zweifel, dass das funktionieren wird bei der Vielzahl der kleinen Fehlerchen, die wir gefunden haben.

Da gibt es Macken in den Wänden und Türen, Farbunterschiede auf den Wänden, abgewetzte Stellen an Fenstern, falsch eingebaute Fenster und noch einiges mehr. Über fünfeinhalb eng beschriebene A4-Seiten sind es geworden plus eine elektronische Liste von etwa einer A4-Seite, die wir da zusammengestellt haben. Das schönste jedoch fand ich, dass die Toilette im Gäste-WC benutzt wurde von irgendwem, der oder die aber nicht spülen konnte, weil irgendwo ein Wasserhahn im HWR nicht angeschlossen ist. Plötzlich starrst du da auf, ähm, gefärbtes Wasser. Ganz großes Kino.

Dazu kommen noch einige offene Todos vom Elektriker (Dosen fehlen noch, das Patch-Feld fürs interne LAN muss angebracht werden, TV-Anschluss fehlt ebenfalls), im Sanitär-Bereich fehlt noch hier und da was, die Fußbodenleisten wurden in vielen Räumen noch nicht befestigt.

Unser Bauleiter hat bislang noch die Ruhe weg. Die Vorabnahme hatte ja eigentlich vorgestern stattfinden sollen — die Verschiebung um ein paar Tage fand er schon nicht so schwierig. Eine feste Uhrzeit für morgen gibt es noch nicht, er will sich im Laufe des Tages melden.
Von mir hat er bereits Freitag Abend eine E-Mail bekommen, in der ich meine Sorge zum aktuellen Baufortschritt beschrieben und meine Zweifel geäußert habe, dass das in der nächsten Woche alles klappt. Bin sehr gespannt, wie die Vorabnahme morgen abläuft. Leider muss ich arbeiten und kann nicht teilnehmen, so dass meine bessere Hälfte die Vorabnahme allein bestreiten und die Mängel weitergeben muss.

Grundsätzlich ist bei unserem Hausbau ja alles extrem gut verlaufen. Die vier Aufbautage haben wunderbar funktioniert, der Innenausbau hat keine Verzögerungen gehabt — abgesehen von unserem kleinen Drama mit der Garage. Bis jetzt. Mein Eindruck bestätigt sich hier, dass die vergangenen zwei Wochen viel zu voll und extrem straff geplant waren.

Wenn du mit den Handwerkern sprichst, erzählen die dir oft Geschichten darüber, wie viel sie in Deutschland rum kommen und wo sie schon überall für LuxHaus gewesen sind. Manche, wie der Fliesenleger, beschweren sich, dass sie ihre Familie schon so lange nicht mehr gesehen haben. Da kommt natürlich Stress auf — der Stress des Vermissens der Familie und des Zuhauses, der Stress mit dem Termindruck, der Stress mit der dauernden Fahrerei. Da wirkt sich gerade negativ auf die Qualität und negativ auf meinen Eindruck aus. Ich hoffe wirklich sehr, dass LuxHaus hier nicht all das Positive der letzte Monate verreißt.

Kurz vor der Fertigstellung

Beim Innenausbau unseres Hauses nähern wir uns der Fertigstellung. Tatsächlich sind fast alle Gewerke nahezu abgeschlossen — hier und da fehlt noch da ein oder andere Detail, ein paar Mängel müssen noch ausgebessert werden.


Heute Abend waren wir mal wieder im Haus, um uns die Fortschritte bei den Ausbauarbeiten anzuschauen. Vorgestern beim Großkampftag und gestern hätten wir es beim Chaos im Haus kaum vermutet, aber tatsächlich nähern sich die Arbeiten der Fertigstellung. Und es ist immer Wieder verrückt, wie sehr manche Details dann doch zur Veränderung der Atmosphäre des Hauses beitragen. Allein unsere tolle Küche, der Raum, der bislang als einziger komplett mit Licht ausgestattet ist, trägt da schon sehr viel zu bei. Hier fehlt zwar noch die bestellte Glasrückwand — die soll aber demnächst nachgeliefert werden, weil sie beim Transport beschädigt wurde. An dieser Stelle einen herzlichen Gruss und vielen Dank an unseren zeyko-Verkäufer Herrn Richter!

Nische im Treppenaufgang.
Nische im Treppenaufgang.

Neben der Küche waren mein Lieblingsspielzeuge im Haus heute die elektrischen Jalousien. Es ist eine wahre Freude, die per Knopfdruck hoch- und runterfahren lassen zu können!

Schalter: Rollo defekt.

Morgen geht es dann in die Endphase: die Zimmertüren fehlen noch, die werden morgen eingebaut und im Anschluss die noch fehlenden Abschlussleisten vom Laminat gesetzt.

Großkampftag beim Innenausbau

Der Innenausbau ist seit gestern in seiner letzten und heißen Phase angekommen. In riesigen Schritten geht es auf die Vorabnahme unseres Hauses zu, die nun vermutlich erst am Montag stattfindet.


Beim heutigen Großkampftag trafen vier Gewerke aufeinander: Küche, Sanitär, Fußbodenbeläge und Elektro — jeweils mindestens zu zweit. Nebenbei waren auch noch sehr spontan die Stadtwerke Karlsruhe im Haus, die nach einem kurzen Telefonat heute Morgen am Mittag den Wasserzähler eingebaut haben. Damit sind wir endlich zumindest das Bauwasser los. Es waren also je nach Uhrzeit etwa 10 Personen am Werk, die aufpassen mussten, dass sie sich nicht gegenseitig im Weg stehen. Krass, dass -wie es im Moment scheint- dabei nichts schief gegangen ist.

Wie üblich: Eins nach dem anderen

Gestern kamen die ersten Laminate ins Haus — müssen riesige Stapel gewesen sein, da wir außerhalb der gefliesten Räume Eingangsbereich, Gäste-WC, Bad, Küche/ Speisekammer, Abstellkammer und HWR überall Laminat bekommen. Bis auf ein paar Details haben die Jungs gestern das Obergeschoss fertig gehabt. Vorgestern sah es noch so aus:

Erdgeschoss mit Stand von Sonntag.
Erdgeschoss mit Stand von Sonntag.

Heute Abend, zwei Tage später, befindet sich das Erdgeschoss in einem typischen Innenausbau-Status: vollgestellt mit Möbeln und Geräten für die Küche, Elektro-Zeugs, Resten und natürlich dem frisch verlegten Laminat. Herrlich: ich find es großartig, zu sehen, wie viel Zeugs da noch für den Ausbau im Haus versenkt wird.

Erdgeschoss am Ende des Großkampftages.
Erdgeschoss am Ende des Großkampftages.
Erdgeschoss: die Ablage für Allesmögliche.
Erdgeschoss: die Ablage für Allesmögliche.

Elektro

Zum Innenausbau gehört natürlich auch die Fertigstellung der Elektro-Geschichten. Was allein dafür heute an Material ins Haus gekommen ist, ist verrückt aber nachvollziehbar: rechne einfach mal nur die Zahl der Steckdosen, Lichtschalter, TV-Anschlussdosen in einem Haus zusammen, das ist schon eine stattliche Zahl. Die beiden Elektriker arbeiten nach meinem naiven Laienblick darauf sehr ordentlich und sauber und haben ihre Sache im Griff. Der Sicherungskasten ist zwar noch nicht fertig, aber nach der Erklärung heute Abend erscheint mir der Gedanke hinter der einzelnen Kabelverlegung sehr logisch — da haben die zwei Jungs sich was bei gedacht.

Sicherungskasten.
Sicherungskasten.

An was du da alles denken musst erfährst du eigentlich auch nur in den Gesprächen mit den Elektrikern. Die stellen plötzlich Fragen, mit denen du nicht gerechnet hattest, und schlagen Lösungen für Probleme vor, die du dir vorher nicht vorstellen konntest :) Das Zusammenspiel insgesamt im Haus ist dann doch ganz schön komplex, außerdem soll ja auch alles zukunftsfähig sein. Kann ja sein, dass uns in zwei Jahren einfällt, dass wir irgendwo einen Schalter vergessen haben oder plötzlich Bedarf nach einer Telefon- statt LAN-Dose besteht. Ist dann bei uns wohl alles noch mehr oder weniger möglich.

Die Küche: unser Schmuckstück. Halbfertig

Die Küche — was hat die uns Sorgen gemacht und Schweiß gekostet! (Siehe dazu beispielsweise hier, auch hier oder hier in der Tag-Übersicht.) Auch wenn die Küche bislang nach einem Tag Aufbauarbeit noch nicht fertig ist, sehen wir schon, dass sich der ganze Stress gelohnt hat, den wir uns damit gemacht haben. Wir waren heute Abend verwundert, wie groß die Küche tatsächlich ist und wie viel Platz wir dann doch noch zwischen den einzelnen Möbelreihen haben. Wahnsinn — wir haben gestrahlt wie kleine Kinder!

Küche, halbfertig.
Küche, halbfertig.

Im Vergleich zu unserer bisherigen Küche in der Wohnung haben wir zukünftig Platz ohne Ende, auch wenn ich mir sicher bin, dass wir den schnell gefüllt bekommen — ich kenn uns Küchenfanatiker ja ;).

Und dann war da noch…

Schmuckstück Nummer 2: die Raindance im Bad.
Schmuckstück Nummer 2: die Raindance im Bad.

Neben den Fußböden sind seit gestern die Sanitär-Ausbauer im Haus. Bad und Gäste-WC sind nahezu fertig, alle Waschtische, Armaturen und Schränke aufgebaut. Montiert wurde auch unsere Raindance im Badezimmer, die größer ist als wir sie aus der Badbemusterung im September in Erinnerung hatten. Ist ja schließlich auch schon fast ein Jahr her, dass wir das Ding ausgesucht hatten.

Montiert wurden auch endlich die Abdeckungen der Zu- und Abluftleitungen in den Räumen, so dass auch der Part abgeschlossen ist.

Das größte Lob an dieser Stelle gebührt aber den Stadtwerken Karlsruhe. Zum Setzen des Wasserzählers muss im Normalfall ein Termin mit zweiwöchigem Vorlauf vereinbart werden. Nachdem wir aber gestern Abend beim Besuch im Haus erfuhren, dass die Sanitär-Jungs doch schon da sind und gern heute das Wasser anschließen würden, rief ich heute morgen um einen Termin bettelnd bei den Stadtwerken an. Den dann zu bekommen war überhaupt kein Problem, auch wenn der nette Herr am Telefon einmal kurz gemurrt hat. Das Murren konnte ich aber offenbar mit einer kleinen Charme-Offensive aus der Welt schaffen ;).

Wow.

Kurze der Dramatik geschuldete Pause.

Verrückt, was sich seit gestern Morgen im Haus getan hat. Es ist wirklich der Wahnsinn, wie schnell sich die Atmosphäre im Haus verändert hat durch den weiteren Innenausbau. Und erstaunlich, dass sich heute die Vielzahl an arbeitenden Menschen im Haus nicht in die Quere gekommen ist. Hut ab!

Morgen sollte die Küche fertig werden. Die drei anderen Gewerke sind aber noch länger beschäftigt.