Abschluss der Bauphase mit LuxHaus

Ende gut, alles gut: so lässt sich am Besten beschreiben, wie wir uns in den letzten Woche mit LuxHaus einigen konnten. Die Bauphase unseres Hauses ist nun also wirklich abgeschlossen. Darauf hin gearbeitet hatten wir ja eine Weile.


Es zog sich am Ende doch noch mal ganz schön in die Länge: Zwei Gespräche, einige Telefonate und E-Mails zwischen LuxHaus und uns haben schlussendlich dafür gesorgt, dass wir in der letzten Woche wir einen Teil der letzten Rate unseres Hauspreises an LuxHaus überwiesen haben. Gleichzeitig hat LuxHaus den Rest zu unserer freien Verfügung freigegeben. Damit ist der Hausbau als Bauphase auch ganz offiziell abgeschlossen.

Das Schöne ist: am Ende konnten wir uns bei einem Besuch unseres Bauleiters Anfang April in einem sehr angenehmen Gespräch auf eine Summe einigen, die uns entschädigt für die Mängel, die nicht mehr behoben werden können und damit zum akzeptierten Teil des Hauses wurden. Zwar mussten wir von unserem ursprünglich genannten Betrag einige Federn lassen, damit war dann aber auch LuxHaus mit dem final von uns vorgeschlagenen Betrag zu überzeugen. Alles gut also.
Schön ist auch, dass zwei Punkte weiterhin von unserem Bauleiter getrieben werden — die abplatzenden Stellen an den Wänden und das Knacken im Laminat sollen noch behoben werden.

Um den Hausbau noch einmal komplett Revue passieren zu lassen fehlt mir momentan beruflich leider ein wenig die Zeit; spannend ist es aber dennoch, sich an die vielen schönen Momente, die Zitterpartien, das tolle Gefühl an den Stelltagen zu erinnern. Immerhin hat unser Haus am 23. April erst den 1. Geburtstag gefeiert — das ist also alles noch gar nicht so lange her…

Schlussendlich ziehen wir aber auch bei der Wahl des Bauträgers das Fazit, dass wir die Entscheidung für LuxHaus, die uns vor knapp zwei Jahren eine Menge Kraft gekostet hat, wieder treffen würden. Ärger beim Hausbau gibt es vermutlich fast überall, von Verzögerungen in der Abschlussphase habe ich auch nicht nur einmal anderswo gelesen. Mit Haus und Grundstück sind wir nicht nur sehr zufrieden, sondern auch sehr glücklich. Wir fühlen uns hier sauwohl und würden bei einem zweiten Mal wohl nur ein paar Details anders machen.

Also: Ende gut, alles gut :)

Eine Woche Pause beim Innenausbau

Eine Woche liegt hinter uns, in der beim Innenausbau nichts passiert ist. Überhaupt ist der Zeitplan ein wenig durcheinander geraten. Das Update mit den Ereignissen der letzten Tage.


Fliesen-Verwirrungen

Vor einer Woche hatte ich ja über die Arbeiten rund ums Haus geschrieben — im Haus ist bis dahin aber natürlich auch noch eine Menge beim Innenausbau passiert. Da wäre zuerst einmal die irgendwie richtig falsche Fliese. Nach unserem Hinweis (auch mit dem Foto der beiden Fliesen-Varianten), dass hier irgendwas nicht richtig sein kann, hat sich unsere Projektleiterin Frau G. von LuxHaus mit Raab Karcher als Lieferanten der Fliese in Verbindung gesetzt. Dabei kam in dieser Woche heraus, dass die von uns ausgesuchte Wandfliese im Bemusterungszentrum in Dirmstein mit einer falschen Artikelnummer ausgezeichnet worden ist. In einem Telefonat mit unserem Bauleiter hat er uns dann zwei Optionen angeboten: Falsche Fliese rausschlagen und durch richtige ersetzen, oder die falsche Fliese behalten inkl. Entschädigung per Minderpreis.
Wir haben uns für die erste Variante entschieden — mir gefällt das Ding noch immer nicht.

Lustigerweise bekamen wir letztes Wochenende noch ein Paket per DHL zugestellt, in dem eine Nachlieferung der Wandfliesen enthalten war — dummerweise aber auch mit der falschen Fliese.

Ab Montag ist unser Fliesenleger zurück im Haus, um die Bodenfliesen zu verlegen. Wenn alles gut geht, bekommt er noch rechtzeitig die korrekte Wandfliese geliefert, so dass er das Gäste-WC in einem Rutsch fertig machen kann.

Innenausbau

Bis vorletzten Mittwoch war auch das Verputzer- und Malerteam im Haus, das in achttägiger Arbeit alle Wände und Decken zunächst mehrfach verputzt, geschliffen, verputzt, geschliffen hat. Im Anschluss wurde dann überall im Haus „Farbe“ in Form von Weiß aufgetragen, nur in der Küche sind zwei Wände teilweise mit einem Ockerton (Marill) abgesetzt — sonst ginge die weiße Küche ja vor der weißen Wand unter :)

Farbig abgesetzte Küchenwand.
Farbig abgesetzte Küchenwand.

Terminverschiebungen

Apropos Küche: Nachdem es bei zeyko in der Auslieferungsplanung wohl zu einigen Verschiebungen gekommen ist, wird unsere Küche nicht, wie bislang geplant, in der übernächsten, sondern schon am kommenden Freitag und Samstag aufgebaut. Das ist ganz großartig. Mit der Küche kommt ja erstmals etwas großes und unübersehbares ins Haus, was die nahe Fertigstellung greifbar macht.

Komplett fertiggestellt werden kann die Küche aber nicht, weil -weitere Terminverschiebung- der Elektriker erst in der übernächsten Woche kommen wird und somit die Küchengeräte noch nicht angeschlossen werden können.
Das ist gar nicht so großartig. Ich hatte mir schon vorgestellt, nächstes Wochenende zum ersten Mal im Haus zu kochen ;)

Die weiteren Bodenbeläge werden nicht, wie erst geplant, in der nächsten, sondern nun in der übernächsten Woche verlegt.

Wann in dem Verschiebungswust nun die Sanitätarbeiten finalisiert werden wissen wir noch nicht — die Materialen wie WC-Schüsseln, Waschbecken, etc. sind aber immerhin schon mal im Haus. Lustigerweise haben wir statt der zwei bestellten, drei Drückerplatten für die WCs bekommen. Die dritte muss unser Bauleiter wieder mitnehmen.

Material für die Sanitärarbeiten.

Ungeachtet der ganzen Verschiebungen soll es insgesamt beim Endtermin zur Schlüsselübergabe am 20. Juli bleiben.

Dachboden-Erkundungen

Während der Malerarbeiten haben die Jungs beim Innenausbau die Bodeneinschubtreppe zum Dachboden eingesetzt, so dass wir uns in den letzten Tagen auch mal unseren Dachboden angeschaut haben. Neben einer Menge übrig gebliebenem Holz von den vier Stelltagen waren wir erstaunt, wie viel Platz wir dort oben noch haben. Es ist zwar vor allem mit meiner Körpergröße von 1,90 m nicht so ganz leicht, sich da oben zu bewegen (und heiß, wenn die Sonne drauf scheint) — das lässt sich aber alles hinbekommen.

Dachboden.

Und sonst so?

Nach dem Abschluss der Erdarbeiten haben wir am Montag Abend ein zweites Mal unsere Hausfassade gereinigt. Es hatte sich durch die Baggerarbeiten doch noch mal ein deutlich sichtbarer Erdschleier ums Haus gezogen, den wir schnell loswerden wollten. Jetzt hoffen wir, dass die Unwetter im Moment nicht wieder dazu führen, dass sich Erde an der Fassade absetzt. In der Nacht auf Freitag hat es beim Starkregen jedenfalls keine Erdabsetzungen auf der Fassade mehr gegeben.

Langsam konkretisieren sich auch unsere Umzugsplanungen. In knapp zwei Wochen werden wir die Vorabnahme des Hauses haben, das heißt: bis dahin sind alle Arbeiten im Haus erledigt bis auf die Mängel, die wir da besprechen werden. In der Woche danach wird unsere Ankleide vom Schreiner geliefert und eingebaut, am 20. Juli wird dann das Bauschloss durch ein richtiges ersetzt. Unser Umzug soll in der Woche danach stattfinden.

So sind wir im Moment voller Elan dabei, unseren Anteil für den „Innenausbau“ zu tun — nämlich Lampen zu bestellen, Möbel auszusuchen, einen Briefkasten zu bestellen. Das ist alles ganz schön aufregend :)

Grobabsteckung des Hauses (mit Fotos)

Heute Mittag bin ich noch mal am Grundstück gewesen, um mir die Grobabsteckung genauer anzuschauen und endlich wieder ein paar Fotos zu machen.


Im Gegensatz zum Besuch am Gründstück beim Baustellengespräch vor einer Woche hatte ich heute dann doch den Eindruck, dass das Haus ganz schön klein wird. Wenn man so zwischen den Holzpflöcken steht, die die Außengrenzen des zukünftigen Hauses abstecken, wirkt alles so winzig. Hat mir jeder gesagt, dass das so ist, wollte ich nicht glauben — bis heute.

Kein Drama, ich weiß ja, dass alles am Ende eine ausreichende Größe haben wird :)

Nach den Fotos war ich schon auf dem Weg zum Auto, als ich die Stimme der Nachbarin von gegenüber hörte, die mich rief. Wir hatten ein wirklich sehr nettes kurzes Gespräch darüber, wann es denn bei uns endlich los geht. Ich hatte im letzten Jahr ja bereits den Eindruck, dass unsere beiden bisherigen Nachbarn sehr nett sind und dass das alles im Baugebiet gut wird — der hat sich heute wieder bestätigt.

Galerie der Grobabsteckung

Bald geht’s los — endlich :)

Vorbereitungen für die Ausstattungsbemusterung (3)

Was für ein Wochenende: gestern haben wir uns zwei weitere Küchenangebote abgeholt und waren danach auf der Karlsruher Offerta. Gestern haben wir uns dann dem Teil der Vorbereitungen gewidmet, vor dem ich am meisten Respekt hatte — der Elektroplanung aller Räume.

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Etwa eineinhalb Wochen haben wir noch bis zur Ausstattungsbemusterung in Dirmstein, vieles war und ist noch dafür vorzubereiten. Wir hatten beide große Sorge, ob wir das alles in den wenigen Tagen nach der adhoc-Ankündigung des Termins schaffen würden. Mittlerweile habe ich da aber ein gutes Gefühl, viel ist schon geschafft.

Die Küchenplanung

Am vergangenen Freitag hatten wir einen Termin zur Angebotsbesprechung mit der Fachberaterin bei Grimm Küchen in Karlsruhe. Nachdem uns die ersten Entwürfe (allerdings noch vom alten Küchenraum) nicht so gut gefallen hatten, sah die Planung der neuen Küche jetzt viel besser aus. Neben Möbeln von Alno hat sie allerdings als einzige unter ihren Kollegen Neff-Geräte eingeplant. Bei Neff wissen wir noch nicht, was wir davon halten sollen, auch wenn die hier aus der Gegend sind und die Geräte in Bretten produziert werden. Davon angesehen macht die Küche optisch einen tollen Eindruck und ist beim Mobiliar sicher mit dem zeyko-Angebot vergleichbar.

Am Samstag sind wir ein weiteres Mal bei Friwa Küchen gewesen, um auch dort die neue Küchenplanung zu besprechen. Preislich ist Friwa bislang am Günstigsten, und das, obwohl durchweg hochwertige Miele-Geräte integriert sind. Mit ein paar weiteren Tweaks wird auch das ein ernsthaftes und gutes Angebot, bei dem auch die Möbel zu gefallen wissen.

Weil wir uns irgendwie nicht bändigen konnten, haben wir uns zudem am Mittwoch noch Neumaier Einrichtungen angeschaut und uns dort beraten lassen. Das Angebot für die Küche von dort bekommen wir diesen Samstag.

Elektro-Planung

Heidewitzka. Was habe ich mich vor einer Woche mit der Planung der ersten zwei Zimmerchen abgemüht und Panik vor der Aufgabe bekommen. Und was ging das am Sonntag irgendwie vergleichsweise flott. In knapp vier Stunden haben wir Steckdosen, Lichtschalter, Decken- und Wandlampen, Halogenspots für Küche und Bad, Homeway-Dosen, LAN-Anschlüsse, Telefondosen, elektrische Rollläden, Bedienungselemente für die Rolländen (teilweise inklusive Zeitschaltuhr), Außenlampen, Kabel zur Garage und dem Eingangsbereich, Fensteröffnungen, Türöffnungen geplant. Nebenbei haben wir noch ein Fenster in der Küche und die Position der Schlafzimmertür geändert. Was für ein Marathon.

Geholfen hat uns dabei, dass wir nach dem ersten Architektengespräch unserem Architekten alle Möbelpläne geschickt und die bereits größtenteils richtig in den Grundrissen platziert haben. Was wir noch ausgeklammert und aufgeschoben haben: die Positionierung von Kabeln für Lautsprecher im Wohn-/ Esszimmer und der Küche. Was wir noch überlegen müssen ist, ob wir auch im Bad direkt Lautsprecher anbringen wollen und von wo wir die ansteuern würden. Und als Letztes haben wir das zukünftige Hobbyzimmer noch ausgelassen, weil wir da mit der Möbelplanung noch nicht glücklich gewesen sind.

Offerta-Offerten

Die Offerta kam uns sehr gut zu Pass, da wir dort viele Prospekte unterschiedlicher Firmen abgreifen konnten, unter anderem zu Schweden- und Kaminöfen, Saunen und Wasser-Enthärtungsanlagen. Zu letzteren werde ich noch einmal gesondert was schreiben müssen. Wir interessieren uns sehr dafür — passend haben gestern die Bauherren vom Ballenmoos-Blog dazu geschrieben.

Dummerweise haben wir aber auf der Offerta bei einem Aussteller einen absolut großartigen Esstisch mit sechs noch großartigeren Stühlen gesehen. Die Stühle waren so toll, dass wir nach kurzem Probesitzen gar nicht mehr aufstehen wollten. Wenn das Set nicht knappe 2.000 € kosten würde…

Der Plan für diese Woche

Spätestens am nächsten Wochenende müssen wir die Elektro-Planung für die Ausstattungsberatung finalisieren und in die 1:50-Pläne eintragen. Bislang stehen die nur in hochkopierten Plänen eingekritzelt. Am Samstag wird das vierte Küchenangebot abgeholt. Am morgigen Feiertag schauen wir uns dann vielleicht noch die Musterhausausstellung in Fellbach an, um dort noch einmal Einrichtungsideen abzugreifen und die Elektronik in den Musterhäusern anzuschauen — vielleicht haben wir ja irgendwas vergessen.

Bemusterung von Bad und Gäste-WC

Bad und Gäste-WC werden zwar offiziell wie alle anderen Dinge bei der Ausstattungsbemusterung bemustert, dennoch ist es bei Luxhaus möglich, sich beim Bad-Ausstatter Richter + Frenzel im Vorfeld zu informieren, welche Möglichkeiten es bei der Ausstattung gibt und welche Zusatzkosten damit verbunden sind.


Am gestrigen Samstag hatten wir also einen Termin beim Sanitär-Ausstatter Richter + Frenzel am Standort Heppenheim. Wenn sich Luxhaus-Kunden dafür entscheiden, Bad und Gäste-WC von Luxhaus einrichten zu lassen, liefert Richter + Frenzel die entsprechenden sanitären Objekte. Luxhaus hat zwar eine ganze Menge toller Dinge in der Standard-Ausstattung (die man ja mit dem Hauspreis bereits bezahlt), gerade beim Bad hat man ja aber möglicherweise ganz bestimmte Vorstellungen und muss den Standard aufbemustern. Der Vorteil ist so natürlich, dass ein so großer und Deutschlandweit vertretener Sanitär-Ausstatter wie Richter + Frenzel alle möglichen Optionen bietet, gleichzeitig verhandelt Luxhaus durch die große Abnahme spezielle Preise.

Eigentlich wollten wir uns zunächst nur beraten lassen und schauen, was uns gefällt und was im Luxhaus-Standard enthalten ist. Herausgekommen ist, dass wir nach drei Stunden intensiver Beratung sowohl das Bad als auch das Gäste-WC komplett eingerichtet haben: Dusche, Badewanne, Accessoires, WCs, Drückergarnituren, Armaturen, Möbel, etc. Alles ausgewählt, auch wenn das noch nicht endgültig ist. Wir bekommen in den nächsten Tagen nun eine Mehrkostenrechnung sowie eine Darstellung der beiden Räume in 3D.

Da wir damit gerechnet hatten, dass wir vor allem das Bad nicht komplett im Standard lassen würden, hatten wir uns ein entsprechendes Budget für Mehrkosten eingeplant. Das galt allerdings für alle Mehrkosten in den Bemusterungen. Mit den Möbeln werden wir das Budget nun allerdings bereits aufgebraucht haben.

Hauptbad im OG

Für Bad und Gäste-WC ist uns ein schnörkelloses Design wichtig. Entsprechend haben wir die Objekte ausgesucht. Im Bad sind bereits zwei Waschtische, WC, Dusche und Badewanne im Standard enthalten. Die Dusche wird begehbar mit gefliestem Boden und einem Rainshower von Hansgrohe. Der ist absolut großartig, aber vor allem noch neu, weswegen ich ihn im Ausstellungsraum nicht fotografieren konnte. Der Rainshower nimmt Luft auf und vermischt die mit Wasser in einem Verhältnis von 4:1, womit tatsächlich der Eindruck eines tropischen Regenschauers entstehen soll. Um nicht ständig zu viel Wasser zu verbrauchen werden wir noch eine normale Duschbrause für die tägliche Dusche anbringen lassen. So der Plan. Es soll ja Leute geben, die eine beleuchtete Wanne haben als Luxusobjekt — wir bekommen dann die Regendusche.

Gäste-WC im EG

Das Gäste-WC ist wie üblich recht klein gehalten, wir haben uns einen Waschtisch ausgesucht, der relativ schmal ist, um nicht unnötig Platz zu verlieren. Da das Gäste-WC extravagant werden soll, sollen auch Waschtisch und WC dazu passen. Im Moment überlegen wir noch, ob wir noch ein Pissoir dazunehmen sollen — es soll ja Gäste geben, die sich strikt weigern, eine Toilette im Sitzen zu benutzen.

Jetzt warten wir gespannt auf die Mehr-/ Minderkostenrechnung sowie die Darstellung der Bäder in 3D.

Von Küchen

Nachdem wir nun einen Grundriss haben, mit dem wir sehr glücklich sind und unsere Vorstellungen weitestgehend realisiert sehen, geht es so langsam an die Planung der Inneneinrichtung — besonders der komplexeren Räume wie der Küche. Und so waren wir in den letzten Tagen in einigen Küchenstudios unterwegs.


Die Küche ist für uns einer der wichtigsten Räume in einer Wohnung oder einem Haus, weil wir sehr gern kochen und entsprechend viel in der Küche aufhalten. Im Haus wollen wir, wie in unserer aktuellen Wohnung, wieder eine offene Küche haben, die Teil des Lebensraumes im Erdgeschoss ist. Es ist mit Gästen einfach viel schöner, beim Kochen in der offenen Küche zu stehen und weiter plaudern zu können, als dass sich entweder alle in die Küche quetschen oder einer allein vor sich hin kochen muss.

Grimm Küchen, Friwa Küchen, Miele Küchen Atelier waren unsere bisherigen Stationen (neben einen Studios, die dummerweise bereits geschlossen waren oder gerade dicht machten). Dort haben wir uns darüber informiert, was es an Neuerungen bei Einrichtung und Möbeln gibt. Ich bin bei sowas ja grundsätzlich mit jedem Schnickes zu begeistern, zumal man für Küchen und die Einrichtung unendlich viel Geld ausgeben kann. Und das könnte ich, wenn es vorhanden wäre, ohne mit der Wimper zu zucken tun. Küchen sind einfach großartig.

Die Küchenplanung für unsere jetzige Wohnung war nicht ganz einfach, da nicht viel Platz für die Küche war und dieser Platz zusätzlich nur mit Einschränkungen nutzbar ist. So haben wir für die Küche damals auch deutlich mehr bezahlt als gedacht, aber dafür weniger bekommen als eigentlich gewollt. Das wollen wir fürs Haus nur ungern wiederholen müssen, weswegen wir uns nun auch schon so früh um die Küche kümmern, um am Ende das Bestmögliche herauszuholen.

In unserer jetzigen Küche haben wir, bis auf die Dunstabzugshaube, durchgehend Geräte von Bosch eingebaut, mit denen wir sehr zufrieden sind. Bei Friwa Küchen wurden wir am Samstag dann erstmalig mit Miele-Geräten „konfrontiert“; Miele hatten wir so gar nicht auf dem Schirm (von unserem Staubsauger mal abgesehen). Am Sonntag haben wir uns dann in unterschiedlichen Prospekten und auf der Miele-Website informiert. Interessant ist, dass Miele auch bei Küchengeräten eigentlich einfache, aber sehr coole Details einarbeitet. Eine selbst öffnende Spülmaschinen-Tür nach dem Spülvorgang, damit auch wirklich alles trocken wird; der Salzbehälter wird teilweise in der Tür platziert (und nicht irgendwo im Geräteraum, wo man kaum hinkommt); etc.
Extrem cool find ich diese Dunstabzugshabe, die nahezu frei schwebend daherkommt:

Miele-Dunstabzugshabe für die Küche
Miele-Dunstabzugshabe für die Küche

Da es in Karlsruhe ein Miele-Küchenstudio gibt, waren wir heute Abend dort. Nach einer anständigen und guten Beratung haben wir unsere Wunschliste zusammengestellt — zu der gehört auch die oben gezeigte Dunstabzugshaube DA 7000. Viele weitere kleine Details haben dazu geführt, dass wir Stand heute mit dem bisherigen Wissen vermutlich unsere absolute Traumküche gefunden haben.
Wehmutstropfen: Wir kennen noch keinen Preis — den bekommen wir erst mit dem Angebot. Und da befürchten wir das Schlimmste…