Die Telekom. Ein Trauerspiel.

Was braucht ein digitaler Junkie wie ich? Natürlich: einen Internet-Anschluss. Für den ist, zumindest was den Anschluss eines Neubaus an das DSL-Netz angeht, immer noch die Deutsche Telekom zuständig. Leider.


Ich muss vorwarnen: Dieser Artikel ist lang und strotzt vor Sarkasmus und Verärgerung.

Die digitale Welt ist ja was feines: Man kann Waren aus der ganzen Welt bestellen, die dir innerhalb von wenigen Tagen sonst woher zugestellt werden. Es ist verrückt, wie schnell die Welt geworden ist und wie schnell heute Sachen funktionieren, die früher noch Tage benötigt haben.

Die Telekom, die nicht umsonst Rosa Riese genannt wird, benötigt für Kleinigkeiten Monate.

Ein Trauerspiel in mehreren Akten

Beauftragst du als Bauherr die Hausanschlüsse, muss du in Baden-Württemberg zunächst über die EnBW als Grundversorger Strom. Da die EnBW, ich glaube, grundsätzlich einen Mehrspartenanschluss verlangt, kümmert sie sich für dich als Bauherr neben dem Strom-Hausanschluss ebenfalls um die Beauftragung für Kabelanschluss und Telekom. Das macht das Ganze auch hübsch teuer. Was dir nebenbei vorher so niemand sagen konnte, aber das ist ein anderes Thema.

Mehrspartenanschluss mit Strom, Kabel, Telekom und Wasser.
Mehrspartenanschluss mit Strom, Kabel, Telekom und Wasser.

Es vergingen dann nach der Beauftragung Wochen, bis endlich ein Subunternehmer der EnBW auf unser Grundstück kam und die Hausanschlüsse für Strom und Kabel vornahm. Die Telekom wiederum schickte entsprechend auch einen Subunternehmer vorbei. Das alles passierte in den ersten Juni-Tagen.

Anfang Juli befragten wir dann die EnBW bzw. deren Subunternehmer, wie es denn um die Fertigstellung der Hausanschlüsse bestellt sei. Da wir auch von der Telekom nie wieder etwas gehört hatten (bis heute ist keine Rechnung eingetrudelt) und ich keinen DSL-Anschluss buchen konnte, waren wir verunsichert, ob das alles bis zu unserem Einzug klappen würde. Gut, dass wir uns auf unser Bauchgefühl verlassen haben — denn erst mit unserer Nachfrage haben sich die Subunternehmer und die Telekom über die Fertigstellung des Hausanschlusses verständigen können.
Also ging die Meldung über die Fertigstellung am 2. Juli raus.

Nochmal ein paar Tage zurück: Am 12. Juni, mehr oder weniger direkt nach der realen Leitungslegung ins Haus fragte ich über das Kontaktformular auf einer Seite der Telekom, genannt „Bauherrenservice“, nach, ob der Telekom alles für eine Beauftragung von DSL vorliege. Der antworte innerhalb von 24 Stunden. Daraufhin bekam ich eine Mail, in der ich um ein paar weitere Angaben gebeten wurde, u.a. meine Kundennummer sowie meine Telefonnummer zum Anschluss im Haus.

Da atmest du dann einmal schwer. Telefonnummer. Ja. Also schrieb ich zurück, dass ich beides nicht nennen könne, da ich ja eben noch kein DSL oder Telefon bestellen könne. Ab da war Sendepause. Bis heute habe ich trotz mehrerer Nachfragen und einer weiteren Anfrage über das Kontaktformular nichts mehr vom Bauherrenservice gehört. Wie gut, dass die Telekom das gleich Service nennt, von allein wäre ich nicht darauf gekommen.

In dieser digitalen Welt, von der im Moment alle reden, ist auch die Telekom über mehrere Kanäle erreichbar. Also ließ ich meinen Unmut nach zwei Wochen Nicht-Reaktion über Twitter laut werden und schrieb dem Kanal der Telekom, @telekom-hilft. Ich wurde gebeten, mein Anliegen per Mail zu schildern. Ein paar Tage später bekam ich eine Antwort, in der eine Kati mir schrieb:

Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für uns entschieden haben und danken Ihnen für Ihr Vertrauen.
Allerdings brauchen wir für die Bearbeitung noch etwas Zeit, daher bitten wir Sie um etwas Geduld.

Entschieden, wieso entschieden? Kapiert hatten die es immer noch nicht: ich bin kein Kunde. Schrieb ich zurück.
Darauf meldete sich zwei Tage später Sonja, die mir schrieb, dass sie mir nicht weiterhelfen könne:

Ad hoc kann ich leider nichts zu Ihrem neuen Anschluss im Neubau sagen. Ich stelle aber sehr gerne Kontakt zu den Kollegen der Bauherrenhotline her.
Ich bin mir sicher, es werden keine Fragen offenbleiben.

Vier Tage später fragte ich nach, wann ich denn in etwa mit einer Antwort rechnen könne. Es antwortete Anke:

Leider konnte bisher noch keine definitive Aussage von den Kollegen der Bauherrenhotline Auskunft in Erfahrung bringen.
Ich bleibe für Sie am Ball und melde mich morgen wieder.

Tags darauf meldete sich Kati wieder, da Anke nicht im Haus sei:

Ich bin bereits mit den Kollegen von der Bauherrenberatung in Kontakt und warte auf eine Rückmeldung. Sobald ich eine Antwort bezüglich Ihres Hausanschlusses habe, melde ich mich wieder bei Ihnen.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Geduld? Welche Geduld? Einen Tag später am 11. Juli bekam ich dann endlich eine Auskunft, die mich aber so gar nicht zufriedenstellte und dazu führte, dass ich nun auch mit den Social Media-Experten der Telekom telefonierte:

Die Arbeiten wurden am 6. Juli 2012 abgeschlossen, d.h. der Anschluss Ihres Hauses ist am 6. Juli 2012 erfolgt. Bitte beachten Sie, dass für die vollständige Dokumentation allen Daten Ihres neuen Anschlusses 28 Tage benötigt werden.
Erst nach deren Abschluss kann ein neuer Vertrag abgeschlossen werden.

Nachdem ich mir unseren Umzugstermin 24. Juli und den Termin für das Ende der Dokumentationsphase (3. August oder 15. August, je nachdem, ob Wochenenden in den 28 Tagen mitgerechnet werden oder nicht) ausrechnete, kannst du dir vorstellen, wie es in mir ausgesehen hat. Das Twitter-Team bekam eine entsprechende Antwort, in der ich auch fragte, was in diesen 28 Tagen gemacht wird. Sichtbar technisch ist ja alles gemacht, der Anschluss liegt im Haus, und auch der APL (der „Anschlusspunkt Linientechnik“, siehe Bild unten) hängt fertig im Hauswirtschaftsraum.

In der Mitte: der APL der Telekom.
In der Mitte: der APL der Telekom.

Parallel dazu befragte ich den Mitarbeitersupport der 1&1, bei der ich ja arbeite und wo ich weiterhin zufriedener Kunde mit meinem DSL-Vertrag bin. Eine Kollegin telefonierte Abends mit mir und erzählte, dass die Telekom nichts weiteres tun müsse als mehr oder weniger einen Schalter umzulegen, mehr Aufwand wäre das nicht. Sie höre aber immer wieder von Bauherren, die von der Telekom aus welchem Grund auch immer hingehalten werden.

Ich meine, jetzt mal ernsthaft: Was stellen die in 28 Tagen an, und wie viele Bücher an Dokumentation produzieren die zu meinem Anschluss? Die Frage ist übrigens, obwohl ich sie an mehreren Stellen bei der Telekom wiederholt habe, noch immer nicht beantwortet. Es kann dir in dem Laden niemand sagen, wozu die Dokumentation dient und wieso das 28 Tage dauert. Großes Tennis.

Und es zog, zog sich wie Kaugummi

Ich eskalierte also noch mal über Twitter und ließ meinem Unmut freien Lauf. Meinen Eskalationen folgten Anrufe und dann irgendwann diese Nachricht auf Twitter:

Twitter-Nachricht von @telekom_hilft.
Original-Link des Tweets

Was glaubst du, was dann passierte? Nichts. Der Wind verpuffte sang- und klanglos. Schon einen Tag später bekam ich erneut einen Anruf mit der Nachricht, dass da leider nichts zu machen sei und solche Dinge eben 28 Tage Dokumentationszeit brauchen. Wofür? Ach, das kann ich Ihnen nicht sagen. Auch in dieser Woche gab es noch mal ein Telefonat, mit selbem Ergebnis.

Nebenbei hatte ich von meinen 1&1-Kollegen eine Servicerufnummer für Bauherren bekommen. Die war ebenso großartig wie nicht zielführend. Jedes Telefonat endete mit „Wir rufen Sie dann direkt zurück“. Hat bis heute niemand getan.

Die Lösung

In den letzten Wochen habe ich neben dem Kontakt mit meiner heißgeliebten Telekom noch mal über den Subunternehmer der EnBW Druck gemacht und die gebeten, den Druck an die Telekom weiterzugeben und dafür zu sorgen, dass sich endlich was tut. Vorgestern hat sich der Subunternehmer endlich gerührt, der Telekom-Niederlassung in Karlsruhe eine Mail geschickt — und keine fünf Minuten später bekam ich die Nachricht, dass die Aktivierung meines Anschlusses vorgezogen wurde und ab Samstag (also heute) verfügbar sei.

WOW!

Am Nachmittag nach der Nachricht erhielt ich eine Mail von Wiebke aus dem @telekom-hilft-Team:

Der Abschluss der Netzdoku ist auf den 20. Juli 2012 vorgezogen worden, ab dann sollte die Buchung durch Ihren Anbieter möglich sein.

Nein, ehrlich? Noch lustiger wurde die Mail danach, in der ich um Bewertung des Services gebeten wurde:

Sie haben sich kürzlich mit Ihrem Anliegen an uns gewandt und wir haben Ihnen dazu heute geantwortet.
Sie sollen stets bekommen, was Sie von uns erwarten können: Einwandfreie Produkte und einen kompetenten Service. Um diesen Standard zu prüfen, bitten wir Sie um Ihre Hilfe. Sagen Sie uns, wie zufrieden Sie mit uns sind und was Ihnen besonders gut/schlecht gefallen hat.

Dazu fehlten mir bislang einfach die Worte.

Jetzt wird es noch einmal voraussichtlich zwei bis drei Wochen dauern, bis die Telekom die Leitungen für die 1&1 nach der Buchung meines Umzugsauftrages freischaltet. Das noch mal zu eskalieren wird selbst mir langsam zu doof.
Das ist schon unfassbar, dass es immer noch Unternehmen wie die Telekom gibt, die den Anschluss an das allgemeine Kommunikationsnetz für offensichtlich nicht sooooo wichtig erachten — insbesondere Unternehmen, die damit ihr Geld verdienen.

Ein Hinweis am Rande: Die Namen der Mitarbeiterinnen aus dem Social Media-Team der Telekom habe ich mir nicht ausgedacht.

Abstimmung mit dem Fliesenleger

Am heutigen Nachmittag wollten wir im Haus eigentlich die Bodenfliesen probelegen, um herauszufinden, welche Verlegeart uns gefällt. Doch dann rief uns etwas unerwartet unser Fliesenleger an: Er sei schon im Haus, damit er morgen früh zeitig mit der Arbeit beginnen könne.


Und so haben wir uns mit dem Fliesenleger getroffen. Von heute abgesehen wird er drei Tage im Haus sein und die restlichen Fliesenarbeiten erledigen. Heute haben wir die wichtigsten Punkte dazu besprochen. Einer davon ist die Verlegeart der Bodenfliesen, wo er uns –ähnlich wie damals bei den Wandfliesen– mehrere Vorschläge gemacht hat. Auf den Böden legen wir 50x20er Fliesen, im Erdgeschoss die Anthrazitfarbenen, im Bad im Dachgeschoss dunkelbraune.

Verworfene Variante: Fliesen im Viertelverbund.
Verworfene Variante: Fliesen im Viertelverbund.

Entschieden haben wir uns, wie schon damals bei den Bodenfliesen im Bad, für einen Drittelverbund mit etwa 20cm Versatz bei den Fliesenreihen. Siehst du im Foto unten ganz gut:

Fliesen im Drittelverbund, die Siegervariante.
Fliesen im Drittelverbund, die Siegervariante.

Hübsch auch die Schuh-Abdrücke auf den Fliesen, daran siehst du noch gut, wie viel Reststaub von den Schleifarbeiten sich noch im Haus befindet. Wir sehen das immer wieder auf den Teppichen im Auto. Nach einer gewissen Weile sind die nicht mehr schwarz, sondern hellgrau. Diese hier sind von den Badeschlappen unseres Fliesenlegers — er fühlt sich bei uns scheinbar schon wie zu Hause ;)

Unser Fliesenleger hat uns heute bestätigt, dass der Estrich mittlerweile auch endlich trocken genug ist für die Bodenfliesen — wir hatten ja auch in den vergangenen Wochen weiterhin täglich mindestens einmal für 30 Minuten im Haus durchgelüftet.

Mit dem Fliesenleger ist seitens unseres Bauleiters auch schon abgesprochen, dass er voraussichtlich am Dienstag die Wandfliesen im Gäste-WC zumindest an der Wand abschlägt, an der künftig das Waschbecken sitzen wird. Die Wand hinter dem WC wird er einfach mit der neuen Fliese überkleben. An der geht das auch, die ist ja nur halbhoch gefliest. Hier wird er die Ablage einfach neu machen und etwas weiter auslaufen lassen, damit der doppelte Fliesenüberstand von der Wand nicht mehr auffällt. An der anderen Wand beim Waschbecken geht das nicht; auch die ist nur halbhoch gefliest, da würde man dann aber den Abstand von der Wand deutlich sehen.
Für die Rigipsplatten ist es wohl nicht das Optimum, dass die Fliesen abgeschlagen werden müssen, die können dabei draufgehen. Hoffen wir mal, dass dadurch nicht zu viel Schaden entsteht, der im Anschluss beseitigt werden muss.

Altes Problem — neues Problem?

Nach dem kräftigen Unwetter gestern Abend waren wir natürlich gespannt, ob unsere Hausfassade unversehrt geblieben ist.

Dramatische Pause…

Nun ja. Leider nein. Auch heute haben wir wieder teils kräftige Dreckspritzer an der Fassade entdeckt. Ich bin mir mittlerweile unschlüssig, ob unser Spritzschutz einfach zu knapp bemessen ist, oder ob wir uns dringend an die Gestaltung des Gartens machen müssen. Rasen und die Terrasse werden ja als weiterer Spritzschutz diesen. Wir können ja nicht nach jedem Regen die Fassade reinigen — zumal es davon in diesem „Sommer“ ja mehr als genug gibt.

Es ist auf jeden Fall wirklich ätzend und hat den faden Beigeschmack einer Sisyphusarbeit.

Erdarbeiten beendet. Hoffentlich.

In dieser Woche war endlich wieder der Erdbauer bei uns und hat in fünf Tagen unser Grundstück in eine endlich ansehnliche Landschaft verwandelt — ohne riesige, nicht nutzbare Erdhügel. Die Erdarbeiten sind damit (erstmal) abgeschlossen.


Die Arbeiten sollten eigentlich drei Tage dauern: die Erdarbeiten sollten fertiggestellt, Randsteinen ums Haus gesetzt, ein Sauberkeitsstreifen aus Kies eingebracht, das Loch bei den Haus-Anschlüssen verfüllt und der zukünftige Garagenplatz vorbereitet werden. Alles Kinkerlitzchen im Vergleich zu den Erdarbeiten, die dafür notwendig waren, den Wahnsinnsberg von Erde von unserem Grundstück zu schaffen. Geschätzte 160 Kubikmeter sollten weggeschafft werden, hatte unser Erdbauer bei der Auftragsvergabe gemeint.

Aussicht — es gibt endlich Aussicht

Am Ende haben die Erdarbeiten fünf Tage gedauert, weggeschafft wurden etwa 270 Kubikmeter. 270! Immer noch unvorstellbar, diese Masse an Erde, die nicht mehr da ist. 16 LKW-Ladungen Erde haben das Grundstück verlassen. An jedem Abend am Haus bekamen wir wieder einen Schock, wie viel Erde da zum Haufen vom Tag davor hinzugekommen war. Klar, weil der Erdbauer natürlich alles auf einen Hügel geschüttet hat, von dem aus der LKW beladen wurde.

Vorher: Ansicht des Hauses vom Garten aus.
Vorher: Ansicht des Hauses vom Garten aus.
Nachher: Ansicht des Hauses vom Garten aus.
Nachher: Ansicht des Hauses vom Garten aus.

Bei den beiden oberen Fotos sieht man den Unterschied sehr gut. Erst jetzt merken wir, wie sehr sich die Hanglage unseres Grundstückes dann doch bemerkbar macht — das hatten wir bislang so krass nicht bemerkt. Zu unseren Nachbarn auf einer Seite sind es bis zu knapp 1,50 Meter Höhenunterschied — vielleicht siehst du das links im unteren Foto. Das erklärt auch die Stufen, die wir erstmal ins Grundstück haben einbauen lassen, anders können wir die wahnsinnigen Höhenunterschiede nicht bezwingen.

Vorher: Ansicht aus dem Haus in den Garten.
Vorher: Ansicht aus dem Haus in den Garten.
Nachher: Ansicht aus dem Haus in den Garten.
Nachher: Ansicht aus dem Haus in den Garten.

Bei diesen beiden Fotos stimmt zwar der Blickwinkel nicht, außerdem ist auf dem Vorher-Foto noch das Gerüst zu sehen; dennoch siehst du auch hier ganz gut, was sich da in den letzten Tagen getan hat. Einfach verrückt.
Der Hügel rechts oben im Foto ist übrigens Absicht — hier wollen wir uns mal einen Aussichtsplatz schaffen, von dem aus man die weite Umgebung sehen kann.

Spritzschutz ums Haus

Ich hatte ja kürzlich schon einmal darüber geschrieben, dass sich die vielen Regenfälle in Kombination mit den nah am Haus liegenden Erdhaufen an der Hausfassade abgesetzt haben. Damit das zukünftig nicht mehr passiert, hat der Erdbauer bei den Erdarbeiten Randsteine ums Haus gesetzt. Der Zwischenraum wird später nach Fertigstellung des Sockelputzes durch LuxHaus noch mit Kiessteinen ausgefüllt.

Vorbereitung des Sauberkeitsstreifens ums Haus.
Vorbereitung des Sauberkeitsstreifens ums Haus.

Garage und Einfahrt

Während der Erdarbeiten wurde auch endlich das Loch zugeschüttet, in dem die Versorger-Anschlüsse zum Haus liegen, so dass die Einfahrt und der zukünftige Garagenplatz vorbereitet werden konnten. Dabei musste der Erdbauer eine Menge Beton mit dem Presslufthammer abschlagen. Glatthaar hat hier ganz schön geklotzt und uns einfach die Betonreste an den Fuß der Treppe geschüttet. Leider ist noch nicht alles weg, was zuviel und unnötig ist — da muss glatthaar noch mal nacharbeiten kommen.

Auto parkt in der Einfahrt.

Das Größte aber war es, gestern Abend zum ersten Mal mit dem Auto in der Einfahrt zu stehen — feine Sache, das. Daran könnte ich mich sofort gewöhnen! :)

Erdarbeiten, Teil 2

Nach zähem Ringen um einen Termin kommt morgen endlich der Erdbauer und setzt die Erdarbeiten auf unserem Grundstück fort. Ein paar Vorarbeiten dafür haben wir gestern geleistet.


Die schieren Regenmassen der letzten Wochen hatten ja in Kombination mit den Erdhügeln rund um unser Haus dafür gesorgt, dass sich nach den Fassadenarbeiten ein mehr oder weniger hübscher brauner Schleier aus Dreckspritzern ums Haus zog.

Fassade vor der Reinigung
Fassade vor der Reinigung.

Weil sich der Dreck sicher nicht ewig gut abputzen lässt, sind wir gestern mit einem Eimer und zwei Bürsten angerückt und haben mit klarem Wasser den Dreck abgewaschen. Das ging sogar recht gut, auch wenn wir an manche Stellen durch die Erdhaufen nur schwer rankamen.

Als Methode hat sich bewährt, dass einer die grobe Vorarbeit geleistet hat mit einem Eimer Wasser, der andere mit frischem Wasser und einer sauberen Bürste die gelösten und übrig gebliebenen Erdreste von der Wand gewaschen hat.

Fassade nach der Reinigung.
Fassade nach der Reinigung.

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen — vermutlich werden wir aber nach den Erdarbeiten die ganze Prozedur noch einmal durchziehen müssen. Vermutlich auch deswegen, weil es gestern Abend und die Nacht über wieder schön geregnet hat.

Jetzt kann am Montag aber der Erdbauer anrücken, das Zuviel an Erdmasse wegfahren und das Grundstück höhenmäßig angleichen. Dann können wir endlich das Haus auch von der Gartenseite aus sehen und schauen aus dem Esszimmer nicht immer auf einen riesigen Berg Erde. Mehr dazu in einem späteren Artikel.

Nebenbei haben wir gestern als Vorbereitung für die Erdarbeiten den von den Arbeiten in und am Haus übrig gebliebenen Müll weggeräumt und so ein bisschen Ordnung geschafft.

Es geht los: die Erdarbeiten

Heute morgen bekamen wir überraschend die Nachricht, dass die Erdarbeiten bereits heute beginnen sollen — bzw. heute morgen begonnen haben. Also war ich heute Abend schnell am Grundstück.


Erstaunlich viel ist heute schon auf dem Grundstück passiert, für mich als Laien wahnsinnige Erdmassen wurden ausgebuddelt und auf die Seite gelegt. Und das, obwohl wir ja nur mit Bodenplatte bauen. Der Erdbauer hat heute morgen also begonnen und kommt schnell voran.

So ad hoc konnten wir heute Morgen nicht am Grundstück sein. Am Abend bekamen wir jedoch zwei Fotos unseres Nachbarn zugeschickt, die er heute morgen aus seinem Haus aufgenommen hat:

Morgen geht es bestimmt weiter mit den Arbeiten, ich bin gespannt, wie das Grundstück dann am Abend aussieht :)

Grobabsteckung des Hauses (mit Fotos)

Heute Mittag bin ich noch mal am Grundstück gewesen, um mir die Grobabsteckung genauer anzuschauen und endlich wieder ein paar Fotos zu machen.


Im Gegensatz zum Besuch am Gründstück beim Baustellengespräch vor einer Woche hatte ich heute dann doch den Eindruck, dass das Haus ganz schön klein wird. Wenn man so zwischen den Holzpflöcken steht, die die Außengrenzen des zukünftigen Hauses abstecken, wirkt alles so winzig. Hat mir jeder gesagt, dass das so ist, wollte ich nicht glauben — bis heute.

Kein Drama, ich weiß ja, dass alles am Ende eine ausreichende Größe haben wird :)

Nach den Fotos war ich schon auf dem Weg zum Auto, als ich die Stimme der Nachbarin von gegenüber hörte, die mich rief. Wir hatten ein wirklich sehr nettes kurzes Gespräch darüber, wann es denn bei uns endlich los geht. Ich hatte im letzten Jahr ja bereits den Eindruck, dass unsere beiden bisherigen Nachbarn sehr nett sind und dass das alles im Baugebiet gut wird — der hat sich heute wieder bestätigt.

Galerie der Grobabsteckung

Bald geht’s los — endlich :)