Großkampftag beim Innenausbau

Der Innenausbau ist seit gestern in seiner letzten und heißen Phase angekommen. In riesigen Schritten geht es auf die Vorabnahme unseres Hauses zu, die nun vermutlich erst am Montag stattfindet.


Beim heutigen Großkampftag trafen vier Gewerke aufeinander: Küche, Sanitär, Fußbodenbeläge und Elektro — jeweils mindestens zu zweit. Nebenbei waren auch noch sehr spontan die Stadtwerke Karlsruhe im Haus, die nach einem kurzen Telefonat heute Morgen am Mittag den Wasserzähler eingebaut haben. Damit sind wir endlich zumindest das Bauwasser los. Es waren also je nach Uhrzeit etwa 10 Personen am Werk, die aufpassen mussten, dass sie sich nicht gegenseitig im Weg stehen. Krass, dass -wie es im Moment scheint- dabei nichts schief gegangen ist.

Wie üblich: Eins nach dem anderen

Gestern kamen die ersten Laminate ins Haus — müssen riesige Stapel gewesen sein, da wir außerhalb der gefliesten Räume Eingangsbereich, Gäste-WC, Bad, Küche/ Speisekammer, Abstellkammer und HWR überall Laminat bekommen. Bis auf ein paar Details haben die Jungs gestern das Obergeschoss fertig gehabt. Vorgestern sah es noch so aus:

Erdgeschoss mit Stand von Sonntag.
Erdgeschoss mit Stand von Sonntag.

Heute Abend, zwei Tage später, befindet sich das Erdgeschoss in einem typischen Innenausbau-Status: vollgestellt mit Möbeln und Geräten für die Küche, Elektro-Zeugs, Resten und natürlich dem frisch verlegten Laminat. Herrlich: ich find es großartig, zu sehen, wie viel Zeugs da noch für den Ausbau im Haus versenkt wird.

Erdgeschoss am Ende des Großkampftages.
Erdgeschoss am Ende des Großkampftages.
Erdgeschoss: die Ablage für Allesmögliche.
Erdgeschoss: die Ablage für Allesmögliche.

Elektro

Zum Innenausbau gehört natürlich auch die Fertigstellung der Elektro-Geschichten. Was allein dafür heute an Material ins Haus gekommen ist, ist verrückt aber nachvollziehbar: rechne einfach mal nur die Zahl der Steckdosen, Lichtschalter, TV-Anschlussdosen in einem Haus zusammen, das ist schon eine stattliche Zahl. Die beiden Elektriker arbeiten nach meinem naiven Laienblick darauf sehr ordentlich und sauber und haben ihre Sache im Griff. Der Sicherungskasten ist zwar noch nicht fertig, aber nach der Erklärung heute Abend erscheint mir der Gedanke hinter der einzelnen Kabelverlegung sehr logisch — da haben die zwei Jungs sich was bei gedacht.

Sicherungskasten.
Sicherungskasten.

An was du da alles denken musst erfährst du eigentlich auch nur in den Gesprächen mit den Elektrikern. Die stellen plötzlich Fragen, mit denen du nicht gerechnet hattest, und schlagen Lösungen für Probleme vor, die du dir vorher nicht vorstellen konntest :) Das Zusammenspiel insgesamt im Haus ist dann doch ganz schön komplex, außerdem soll ja auch alles zukunftsfähig sein. Kann ja sein, dass uns in zwei Jahren einfällt, dass wir irgendwo einen Schalter vergessen haben oder plötzlich Bedarf nach einer Telefon- statt LAN-Dose besteht. Ist dann bei uns wohl alles noch mehr oder weniger möglich.

Die Küche: unser Schmuckstück. Halbfertig

Die Küche — was hat die uns Sorgen gemacht und Schweiß gekostet! (Siehe dazu beispielsweise hier, auch hier oder hier in der Tag-Übersicht.) Auch wenn die Küche bislang nach einem Tag Aufbauarbeit noch nicht fertig ist, sehen wir schon, dass sich der ganze Stress gelohnt hat, den wir uns damit gemacht haben. Wir waren heute Abend verwundert, wie groß die Küche tatsächlich ist und wie viel Platz wir dann doch noch zwischen den einzelnen Möbelreihen haben. Wahnsinn — wir haben gestrahlt wie kleine Kinder!

Küche, halbfertig.
Küche, halbfertig.

Im Vergleich zu unserer bisherigen Küche in der Wohnung haben wir zukünftig Platz ohne Ende, auch wenn ich mir sicher bin, dass wir den schnell gefüllt bekommen — ich kenn uns Küchenfanatiker ja ;).

Und dann war da noch…

Schmuckstück Nummer 2: die Raindance im Bad.
Schmuckstück Nummer 2: die Raindance im Bad.

Neben den Fußböden sind seit gestern die Sanitär-Ausbauer im Haus. Bad und Gäste-WC sind nahezu fertig, alle Waschtische, Armaturen und Schränke aufgebaut. Montiert wurde auch unsere Raindance im Badezimmer, die größer ist als wir sie aus der Badbemusterung im September in Erinnerung hatten. Ist ja schließlich auch schon fast ein Jahr her, dass wir das Ding ausgesucht hatten.

Montiert wurden auch endlich die Abdeckungen der Zu- und Abluftleitungen in den Räumen, so dass auch der Part abgeschlossen ist.

Das größte Lob an dieser Stelle gebührt aber den Stadtwerken Karlsruhe. Zum Setzen des Wasserzählers muss im Normalfall ein Termin mit zweiwöchigem Vorlauf vereinbart werden. Nachdem wir aber gestern Abend beim Besuch im Haus erfuhren, dass die Sanitär-Jungs doch schon da sind und gern heute das Wasser anschließen würden, rief ich heute morgen um einen Termin bettelnd bei den Stadtwerken an. Den dann zu bekommen war überhaupt kein Problem, auch wenn der nette Herr am Telefon einmal kurz gemurrt hat. Das Murren konnte ich aber offenbar mit einer kleinen Charme-Offensive aus der Welt schaffen ;).

Wow.

Kurze der Dramatik geschuldete Pause.

Verrückt, was sich seit gestern Morgen im Haus getan hat. Es ist wirklich der Wahnsinn, wie schnell sich die Atmosphäre im Haus verändert hat durch den weiteren Innenausbau. Und erstaunlich, dass sich heute die Vielzahl an arbeitenden Menschen im Haus nicht in die Quere gekommen ist. Hut ab!

Morgen sollte die Küche fertig werden. Die drei anderen Gewerke sind aber noch länger beschäftigt.

Fußbodenheizung

Nach der Vorbereitung von Elektro und Sanitär sowie dem Roh-Innenausbau wurde am Montag und Dienstag die Fußbodenheizung in unser Haus eingebaut.


Verrückt, wie schnell das bislang alles ging. Genauso verrückt, wie penibel noch immer der Ausbauplan seitens LuxHaus bzw. deren Subunternehmer eingehalten wird. Keine Minute sind wir im Verzug, alles läuft exakt nach Plan.

So kam es dann auch, dass am Montag und Dienstag dieser Woche nach den Ausbauarbeiten der letzten zwei Wochen der Rohfußboden weiter vorbereitet wurde, die Schleifen für die Fußbodenheizung verlegt und an die beiden Heizkreisverteiler im Erd- und Obergeschoss angeschlossen wurden.

Vorbereitung des Rohfußbodens.
Vorbereitung des Rohfußbodens.
Engmaschige Verlegung der Schleifen im Bad.
Engmaschige Verlegung der Schleifen im Bad.
Schlaufen-Verlegung in einem der Zimmer.
Schlaufen-Verlegung in einem der Zimmer.
Heizkreisverteiler
Heizkreisverteiler

Gestern ist dann der Fließestrich gegossen worden. Zwei Tage darf der vor sich hin trocknen. Wenn der morgen Abend einen begehbaren Eindruck macht, müssen wir zwei Wochen lang jeden Morgen und Abend 30 Minuten Lüften, damit die beim Trocknen entstehende Feuchtigkeit abziehen kann.

Unsere Ausstattungsbemusterung, Teil 4

An Tag 2 haben wir auch noch das Bad im Dachgeschoss bemustert. Dabei haben wir nicht nur die Fliesen ausgewählt, sondern sind auch das Angebot von Richter + Frenzel durchgegangen und haben hier ein paar Änderungen vorgenommen.


Tag 2 – Fortsetzung

Nachdem ich so zackig die ersten drei Teile dieser Reihe zu unserer Ausstattungsbemusterung hintereinander weggeschrieben habe, liegen zwischen Teil 3 und diesem hier nun ein paar Tage. Wir haben doch eine ganze Menge Kraft und Energie in den letzten Wochen in die Planung investiert und in dieser Woche gemerkt, dass wir die Energie erst einmal wieder auftanken müssen. So ein Hausbau ist, selbst wenn man wie wir schlüsselfertig baut, doch wahnsinnig anstrengend. Wir haben das unterschätzt, und das, obwohl wir glaubten, uns genau darüber bewusst zu sein.
Jetzt geht’s aber endlich in den letzten Teil.

Mehr zu den anderen Artikeln in dieser Reihe

Das Badezimmer

Hauptthema an Tag 2 war das Badezimmer im Dachgeschoss — das wollen wir als kleine Wellness-Oase gestalten. Eingeplant war ja bislang noch eine Sauna für zwei, von der haben wir uns mittlerweile aber wieder verabschiedet. Zwei Gründe waren dafür ausschlaggebend: Punkt 1 davon ist, dass wir mit dem Verlegen eines Starkstromanschlusses eine Option bezahlen würden für etwas, das wir vermutlich und vielleicht erst in den nächsten Jahren kaufen werden. Während der Bemusterung haben wir ja einige mehrpreispflichtige Ausstattungen gewählt, die deutlich über unserer bisherigen Planung liegen. Und dann haben wir auch noch einen Kamin in der Planung (für den wir ebenfalls eine Vorrichtung einplanen lassen müssen), der ebenfalls erst in den nächsten Jahren gekauft werden will. Das sind zwei größere Anschaffungen, die gestemmt werden wollen. Eine davon musste weg.

Punkt 2 ist, dass die Sauna auch in unserem recht großen Badezimmer eine Menge Platz einnähme, bis dahin eine riesige Fläche frei stünde. Beispielsweise die Badewanne muss dafür in einer Zimmerecke gequetscht stehen. So haben wir die Sauna Anfang dieser Woche im Nachgang zur Bemusterung aus der Planung entfernt.

Bei der Badewanne haben wir in der Bemusterung die ursprünglich vorgesehene Armatur (linkes Foto) gegen eine andere ausgetauscht, die wir in den Ausstellungsräumen von Luxhaus entdeckt hatten (rechtes Foto). Zur Erinnerung: das Bad-Bemusterung hatten wir, abgesehen von den Fliesen, ja bereits im September hinter und gebracht (siehe Bemusterung von Bad und Gäste-WC). Die neue Armatur (Bild in Reihe 1 rechts) ist zwar nicht komplett anders, passt aber vom Stil besser zur Armatur am Waschtisch (siehe Foto unten) als die ursprünglich ausgewählte.

Bei den Fliesen hat Luxhaus eine ziemlich große Auswahl von Standard- und Mehrpreis-Fliesen im Angebot und im Ausstellungsraum. Daneben kann man sich, wenn man nichts findet, Fliesen auch bei den Filialen von Raab Karcher aussuchen — die arbeiten da mit Luxhaus zusammen.

Im linken Foto sind die Wandfliesen von Kermos aus der Reihe Smart zu sehen, die wir uns ausgesucht haben. Die Dekorfliese kommt dabei eher sparsam zum Einsatz und wird vor allem einreihig rundlaufend den Duschbereich verzieren. Die crème-farbene Version wird um die Badelemente verfliest; die Wände werden ansonsten wie im Rest des Hauses weiß verputzt.
Da die dunkelbraune Bodenfliese aus dieser Serie nur im Format 30 x 30cm zu bekommen ist, haben wir uns am Dienstag bei Raab Kracher in Karlsruhe eine im Format 30 x 60cm ausgewählt (bei der ich leider den Hersteller nicht mehr weiß), die sich sehr cool anfühlt. Im Foto rechts ist es die linke matte Version, nicht die lackierte daneben.

Im Badezimmer ist in der Standard-Ausstattung noch ein Elektro-Heizlüfter von Vaillant vorgesehen, sofern man eine Fußbodenheizung ausgewählt hat. Im Dirmsteiner Bemusterungszentrum ist der Heizlüfter interessanterweise gleich in einer Schublade „versteckt“ (siehe Foto oben). Er soll als Unterstützung dienen, falls die Fußbodenheizung den Raum nicht schnell genug aufwärmt. Unsere Luxhaus-Innenarchitektin Frau T. hat uns empfohlen, den Heizlüfter gutschreiben zu lassen; viele Kunden hätten im Nachhinein gesagt, dass der vollkommen unnötig sei. Der Empfehlung sind wir gefolgt.

Die restlichen Kleinigkeiten

In der Küche wie auch in Teilen des Bades wollen wir mit Halogen-Strahlern arbeiten, Luxhaus bietet hier gegen Aufpreis eine recht große Auswahl unterschiedlicher Strahler an. In der Küche werden wir die im linken Foto bekommen (allerdings nicht mit LEDs, sondern Halogenstrahlern), im Badezimmer die viereckigen aus dem rechten Foto.

Auch bei den Schalterserien bietet Luxhaus eine große Auswahl, nur eine ist allerdings im Standard enthalten — die Standard 55 von Gira. Für selbige haben wir uns entschieden, weil wir da weder farbiges Geschnörkel noch sonstiges Gedöns brauchen. Schalter sind Schalter und sind in weißer Ausführung vollkommen ausreichend, finden wir.

Erstaunlich war hier nur, dass wir die entsprechenden Aufsätze für beispielsweise TV-/Radio-Anschlüsse und LAN nicht von Luxhaus bekommen, sondern über unseren örtlichen Elektriker beziehen müssen. Das war mir vorher nicht bekannt — ist das bei anderen Bauträgern genau so? Das passt dann ja unter Umständen gar nicht zusammen?!

Für den Eingangsbereich außen und die Gegensprechanlage lassen wir uns zwei Elemente von Siedle zur Auswahl anbieten: einmal eine „normale“ Anlage mit der Möglichkeit, aus dem Haus heraus nachzufragen, wer vor der Tür steht, ohne sie öffnen zu müssen. Die Variante wird eine mit Videokamera sein, um auch zu sehen, wen man möglicherweise ins Haus lässt. Beide kosten übrigens Aufpreis.

Elektroplanung

Kurz vor Ende des zweiten Tages haben wir uns dann die Elektroplanung vorgenommen. Für unsere ausgiebige Vorbereitung haben wir eine Menge Lob bekommen, das machen wohl nicht alle Bauherren so. Finde ich interessant, weil Luxhaus sehr klar darauf hinweist, dass man sich zur Elektroplanung vor der Bemusterung Gedanken machen soll. Ohne das hätten wir vermutlich noch bis in die Nacht zusammengesessen.
Hier haben wir ein paar Änderungen vorgenommen: zum einen, weil wir bei der Durchsprache einiges merkwürdig fanden; zum anderen, weil uns Frau T. von einigen Dingen abriet oder von besseren Lösungen überzeugte. Spannend fand ich, dass sie uns selbst von der Verwendung der HomeWay abraten wollte, da die einfach unnütz und zu teuer sei. Gut, dass wir die schon bei unserer eigenen Überprüfung der Vorplanung nicht mehr berücksichtigt hatten.

20:15 war es, als wir uns schließlich -vollkommen erschöpft und erschlagen- von Frau T. und dem Bemusterungszentrum verabschiedeten und auf den Nach-Hause-Weg machten. Das war wohl nicht der Rekord, wie sie uns am Ende erzählte, aber doch noch lang genug. Für ihre Geduld, Ausdauer und Kompetenz möchten wir uns auch an dieser Stelle noch einmal bedanken — das war wirklich großartig! Wer Frau T. als Bemusterungskraft bekommt, hat viel Glück!

Der Nachgang zur Bemusterung

Allgemein haben wir uns in den letzten Tagen mit unserer Auswahl sehr gut gefühlt — wir sind uns sicher, dass wir alles richtig gemacht haben. Im Verlauf der Woche haben wir nur noch das Bad leicht umgeplant durch den Wegfall der Sauna. Die Badewanne soll nun mit einem kleinen Wand-Vorsprung mittig an die Seite gestellt werden, wo bislang die Sauna geplant war. Mit ein paar Dekorfliesen wird das wird bestimmt sehr schön werden und Platz lassen für eine Liege oder einen schönen Schaukelstuhl zur Erholung.

Jetzt warten wir eigentlich nur noch auf die Mehr- und Minderkostenrechnung, um erst vom Stuhl zu fallen ob des riesigen Mehrpreises und dann den Rotstift zu zücken.

Unsere Ausstattungsbemusterung, Teil 3

Am Ende von Tag 1 unserer Bemusterung hatten wir eine Menge Themen hinter uns gebracht, aber die wirklich spannenden Entscheidungen lagen noch vor uns und warteten darauf, am zweiten Tag getroffen zu werden.


Fenster, Haustür und Griffe — alles Pippifax im Vergleich zur Auswahl von Wand- und Bodenbelägen wie Fliesen und Laminat. Das sind die wirklich großen Entscheidungen, und daneben die wirklich wichtigen und diejenigen, die am meisten Spaß machen. Eine einzige Fliese kann die Optik eines Raumes ebenso dominieren wie ein bestimmter Laminatboden. Zum Glück hatten wir vor einigen Wochen bereits die Badplanung (siehe dazu die Artikel Bemusterung von Bad und Gäste-WC und Dreidimensionales) bei Richter + Frenzel vorgenommen, so dass hier das größte schon erledigt war (auch wenn wir noch ein paar Änderungen vorgenommen haben).

Mehr zu den anderen Artikeln in dieser Reihe

Tag 2

Am zweiten Tag sind wir ziemlich stark zwischen den einzelnen Hausbereichen und Einrichtungsoptionen hin- und hergesprungen — angepasst an den jeweiligen Diskussionsstand. Begonnen haben wir mit:

Bad- und Gäste-WC

Das Gäste-WC soll ein sehr stylisches, eher „kühles“ Ambiente bekommen — allein schon deswegen, weil wir einen optischen Knaller einplanen, der die Stimmung des Gäste-WCs bestimmen soll. Die Fliesen sollen sich also ein wenig zurücknehmen.

Die Bodenfliesen werden wie oben dargestellt in dunklem anthrazit sein, die sich auf dem halbhohen Wandvorsprung am Gäste-WC wiederholen werden. Die Wandfliesen sind, gemäß der gewollten Zurückhaltung, in einem sehr hellen grau mit leichten Verzierungen gehalten. Die Wandfliesen werden wir hier wie im Bad nur um die Armaturen und Bauelemente anbringen.

Bodenbeläge

Was waren wir uns bei den Bodenbelägen für die Wohn-Räume schon bei der Vorbemusterung sicher! Fangen wir einfach an: Der Technik-Raum bekommt eine dem Standard entsprechende Fliese (nämlich die billigste Variante), die aber dennoch ins Konzept passt (im Bild unten). Im Flur wird die gleiche Fliese wie im Gäste-WC verfliest, auch Küche und Gästezimmer werden anthrazit sein — passt super zu den weißen Küchenmöbeln, die wir bekommen werden.

Für Ess- und Wohnzimmer hatten wir uns bei der Vorbemusterung bereits einen Laminat in Nussholz-Optik herausgesucht, den wir auf Anhieb sehr schön fanden und der gut zu den Möbel gepasst hätte. Sehr cool war, dass kurz bevor wir beim Thema Laminat waren, Luxhaus zahlreiche neue Laminatmuster geliefert bekam, die wir uns direkt als erste Kunden überhaupt anschauen durften. Wir hätten nicht gedacht, dass das noch mal unsere Entscheidung ändern würde.

Im Ess- und Wohnzimmer bekommen wir nun wie im DG-Flur ein Laminat in einem nicht so stumpf wirkenden Holzdekor namens „Portland Oak“, das zudem eine leichte Struktur besitzt und so fast wie edles Echtholzparkett wirkt/ sich anfühlt (Bild links). Großartig! Anstelle des eigentlich geplanten Hochflor-Teppichs wird dieses Laminat auch Einzug in unser Schlafzimmer finden. Toll ist auch, dass es wunderbar zu den Trittstufen der Treppe passt (siehe Teil 2 des Bemusterungsberichts).

Für die beiden anderen Zimmer im OG haben wir ein anderes Laminat ausgewählt: „Schottland Eiche“ (Bild rechts). Auch das wirkt extrem wertig und hat noch mal eine andere Oberflächenstruktur als das Portland Oak.

Beide Laminat-Böden kommen von der Firma Kronotex (Reihe Smart), auf deren Website man übrigens eine Art Raumplaner findet, mit dem man in unterschiedlichen Räumen Laminate verlegen kann und so einen guten Eindruck davon bekommt, wie der Laminat auf großer Fläche wirkt.

Mehr zum Bad im Obergeschoss und den weiteren Entscheidungen an Tag 2 folgt in meinem vierten Berichtsteil.