Fazit unserer Hausstellung (Tag 2)

Nicht mehr ganz so spannend wie der erste Tag der Hausstellung war der zweite: die Wände standen ja schon alle, jetzt ging es um das Dach. In der Nacht hatte es leider noch einmal richtig schön ins Haus geregnet.


Das ist wohl ein seltsamer Beweis von Gerechtigkeit der Natur: Wenn an Tag 1 schon das EG unter Wasser stand, muss das DG zumindest auch noch Regen davon abbekommen. Also regnete es die ganze Nacht von Tag 1 zu Tag 2. Wo uns Mittags an Tag 1 schlecht war — nun gings uns hundeelend.
Auf der Baustelle begutachteten wir morgens um 7:00 die Reste der Nacht.

Wasser im DG

Immerhin hatte die Treppe durch die Abdeckung mit Plastikplanen wirklich keinen Tropfen Wasser abbekommen. Die Treppenstufen sind zwar auch noch mal einzeln verpackt, Wasser findet ja aber seinen Weg ;)

Die EG-Decke wird durch LuxHaus nicht nur liegend transportiert, sondern auch liegend auf das Haus aufgesetzt. Dafür hat LuxHausin den Deckenelementen Schlaufen eingearbeitet, die nach Setzen durch den Kran entfernt werden. Übrig bleiben dadurch Schlitze wie im Bild unten, durch die das Wasser schön in die Dämmung lief und von dort ohne Halt ins Erdgeschoss. Super.

Wasser rinnt durch die Schlaufenlöcher in die Dämmung
Wasser rinnt durch die Schlaufenlöcher in die Dämmung

Das war zwar kein Wasserfall wie anderswo, schön anzusehen war das aber dennoch nicht.

Wasser läuft durch die EG-Decke
Wasser läuft durch die EG-Decke

Das Dach

Am ersten Tag war aufgefallen, dass ein Sparren für das Dach nicht geliefert wurde und offenbar auch erst gar nicht im Werk produziert worden war. Wir bekamen das mit, als der Richtmeister plötzlich aufgeregt und hektisch auf dem Grundstück herumlief und telefonierte. „Die haben einen Sparren vergessen“, hieß es später. Das war am späten Nachmittag.
Am zweiten Tag der Hausstellung kurz vor Mittag wurde der Sparren durch LuxHaus per Transporter nachgeliefert. Ob dafür im Werk eine kleine Nachtschicht eingelegt worden war, haben wir nicht mehr herausfinden können. Natürlich ist es blöd, wenn ein Teil des Hauses vergessen wird; wenn das Teil aber hier wir bei uns zackig nachgeliefert wird, ist doch alles perfekt. Im Bauablauf selbst hat es nur zu Verzögerungen von vielleicht wenigen Minuten geführt, fiel also tatsächlich nicht ins Gewicht.

Ein weiterer Dachsparren wird zum Dach gehievt.
Ein weiterer Dachsparren wird zum Dach gehievt.

LuxHaus zimmert das Dach eines Hauses ja, im Gegensatz zu ich denke vielen anderen Fertighaus-Anbietern, erst auf der Baustelle und nach traditioneller Art und Weise. Bei FingerHaus und WeberHaus beispielsweise habe ich gesehen, dass das Dach (bis auf die Dachziegel) im Werk vorproduziert und ähnlich wie die Zwischendecken auf der Baustelle gestellt wird. Den LuxHaus-Weg sieht man ja, denke ich, ganz gut in unserem Zeitraffervideo (das von Tag 2 siehe unten). Beides wird seine Vorteile haben, und so als Laie glaube ich nicht, dass es da wirklich einen Nachteil gibt.

Die Richt-Jungs als Dachdecker.

Die Sparren werden ordentlich befestigt.
Die Sparren werden ordentlich befestigt.

Entsprechend länger dauert es natürlich auch, das Haus komplett dicht zu bekommen. Bis die Ziegel auf dem Dach waren, war Tag 3 weit vorangeschritten. Einer der Gründe, uns für LuxHaus zu entscheiden, war allerdings auch, dass das Dach noch nach Zimmermannsart gebaut wird. Auch wenn LuxHaus hier natürlich schon sehr viel im Werk vorbereitet — am Ende kommt es darauf an, wie gut dein Richttrupp arbeitet. Unser hat bis auf eine kleine Lücke zwischen Dach und Kniestock auch hier wieder sehr gute Arbeit abgeliefert (dazu in einem späteren Artikel mehr).

Dach in der Süd-West-Ecke

Der Dachunterstand in grau, den wir damals bei der Ausstattungsbemusterung ausgewählt hatten, wird als lange Holzlatten geliefert und auf der Baustelle passend zugesägt — alles perfekte Handarbeit. Den sieht man ja auch ganz gut im Bild oben. Das Loch, das auf dem Bild noch an allen Hausecken klafft, wird später noch mit Dämmung verfüllt.

Dachunterstand

Danach wird dann vom Richttrupp die Unterspannbahn über die Dachsparren gespannt und die Lattung verlegt. Das Dach war also endlich zu — pünktlich vor dem nächsten, dieses Mal richtig deftigen Regenschauer. Da hatten wir am Dienstag bei unserer Hausstellung wirklich Glück gehabt.

Dachunterspannbahn und Lattung

Nach der Lattung folgt dann logischerweise die Konterlattung:

Verlegen der Konterlattung

Was sonst noch am Haus geschah

An Nachmittag wurde damit begonnen, den Technik- bzw. Hauswirtschaftsraum mit Rigipsplatten zu beplanken und zu verspachteln. Am 3. Tag wurde der Raum dann auch schon gestrichen. Die Heizungsanlage steht ja bereits seit dem ersten Tag im Haus, und da sie schon vor den weiteren Ausbauarbeiten an ihren Platz gestellt und angeschlossen werden soll, war das notwendig.

Aufmerksamen Bild-Betrachtern wird sicher schon aufgefallen sein, dass die Dämmung der Zwischendecke sowie der Übergang von Dachgeschoss-Wänden zu den Giebeln am ersten Tag der Hausstellung nach außen noch offen war. Diese Übergänge wurden im Laufe des zweiten Tages teilweise mit Holzfaserdämmplatten verschlossen und für die Verspachtelung vorbereitet.

Holzfaserdämmplatten werden in den Zwischenbereichen angebracht.

Fazit nach Tag 2

Ein großer Teil des Nachmittags ging für die Arbeit leider verloren, weil es stundenlang geschüttet hat wie aus Eimern — unsere LuxHaus-Jungs mussten immer wieder die Arbeit abbrechen, weil einfach nichts mehr zu machen war. Da kamen Unmengen von Wasser aus den Wolken!
Wir können auch nach dem zweiten Tag nichts anderes sagen, als dass unser Richttrupp wirklich super Arbeit geleistet hat. Schon erstaunlich, wie lange dann doch benötigt wird, um ein Dach auf der Baustelle zu bauen und das Haus zu richten. Bei den einzelnen Arbeitsschritten sieht man gut, wie viel Material und Arbeit in so einem Dach steckt, die man am Ende gar nicht mehr wirklich wahrnimmt. Erst am dritten Tag war dann das Dach tatsächlich komplett fertig.

Und weil’s auch heute noch mal super passt, hier in der Wiederholschleife das Zeitraffervideo von Tag 2:

Direktlink zum Video bei YouToube.

Besuch im Musterhauszentrum Fellbach

Wie im letzten Eintrag zur Bemusterungs-Vorbereitung geschrieben waren wir gestern am Feiertag im Musterhauszentrum in Stuttgart-Fellbach. Dort wollten wir uns noch einmal ein paar Einrichtungsideen abholen und uns anschauen, wie Schalter und Steckdosen in Musterhäusern geplant sind. Da hatten wir uns aber zu viel erwartet.


Erstaunlich ist ja doch, mit was für ollen Kamellen manch ein Fertighausanbieter seine Ware präsentiert. Vom (Super-)Markt ist man es ja gewohnt, dass die schönsten Früchte und Waren optisch ansprechend präsentiert werden. Bei unseren zahlreichen Besuchen in Mannheim, Bad Vilbel und jetzt Fellbach haben wir aber Spinnweben, verdreckte Lampen, lose Gegenstände, zerkratzte Türen noch und nöcher gesehen. Nicht nur das — auch ganz offensichtlich veraltete Häuser werden präsentiert.

Klar — ein Hersteller kann nicht jedes Jahr neu bauen. Wenn ich aber beim ersten Schritt in ein Haus gleich wieder umkehren möchte, weil alles nach altem Mief riecht, kann das nicht im Sinne des Verkäufers sein. Auch das Ausstellungshaus von Luxhaus bildet da leider keine Ausnahme.

Aufgefallen ist uns gestern auch, dass es Häuser von Herstellern gibt, die man ohne Werbung gleich am Geruch erkennt — alle Häuser von WeberHaus, FingerHaus und Luxhaus riechen irgendwie gleich.

Putzig fand ich ja diese beiden Besucher, auf die wir im Musterhaus von Luxhaus (links) und Rensch Haus (rechts) gestoßen sind:

Viele neue Ideen sind bei dem Besuch nicht rumgekommen; viele von den Fotos unten zeigen die Vorstellungen, die wir bereits für unser Haus haben. Wenig bis gar keiner Input konnten wir aber für die Elektroplanung mitnehmen.


Foto links: Ein von außen sehr schönes Haus, das Lehner Haus in Fellbach aufgestellt. Die Firma war uns bis gestern unbekannt. Die Lehner-Website kann zwar nicht wirklich überzeugen, die Häuser in Fellbach können aber was.

Foto rechts: Ich hatte mich schon öfter gefragt, wie viele Schalter platziert werden können und wie das wohl aussieht. So wie hier im Musterhaus von Bien Zenker will ich das aber nicht haben — das sieht ja schrecklich aus und nimmt zu viel Platz ein.

Foto links: Noch ein Foto, das zeigt, wie man’s besser nicht macht: Streben des Treppengeländers, die merkwürdig schlecht angelötet aussehen.

Foto rechts: Eine Idee, die wir zunächst fürs Wohnzimmer übernehmen wollten. Nach längerem Nachdenken haben wir uns aber dafür entschieden, das bis nach dem Einzug aufzuschieben — vielleicht macht das den offenen Eindruck schnell wieder kaputt.

Foto links: Eine interessante Art, im Bad mit unterschiedlichen Fliesen Akzente zu setzen. Auch wenn das WC bei uns nicht so exponiert im Raum stehen wird…

Foto rechts: Super Idee auch für unser Treppenhaus: nicht die steinige Wand, sondern der (wie auch immer man so etwas nennt) Einlass in der Wand für Dekoration. Sehr schön ist auch, wie so die Beleuchtung der Treppe gelöst wurde.

Foto links rechts: Noch einmal eine andere Art, mit unterschiedlichen Fliesen Akzente zu setzen. Was wir sehr schön finden (und auch jetzt schon haben), sind die dunkelbraunen Fliesen. Weniger schön ist die Farbe der kleinteiligeren Fliesen.

Foto links: Wenn man den grünen werblichen Streifen des Logos von Reisser weglässt, sind die anthrazit-farbenen Fliesen extrem stylisch. Wäre auch was für unseren Duschbereich, dazu noch ein paar Halogenstrahler von oben — perfekt!

Foto rechts: Auch schön sind aber die sandigen Fliesen wie auf diesem Foto.


Die Musterhausausstellung in Fellbach fand ich insgesamt eher enttäuschend — viele spannende Entwürfe gab es nicht zu sehen. Ob sich ein Besuch inklusive Eintritt (3 € pro Person) und Parkgebühren (2 € Tageskarte) lohnen, muss aber natürlich jeder selbst entscheiden.

Entscheidungen, die Zweite

Manche Entscheidungen benötigen länger als man denkt, erwartet oder gewollt hat. So auch die Entscheidung, mit wem wir unser Haus realisieren wollen. Zwei Anbieter waren zum Schluss in der engeren Auswahl — FingerHaus und Luxhaus.


Was haben wir uns Gedanken gemacht und überlegt, welche Entscheidung die Richtige sein könnte. Aus der geplanten Entscheidung am 3. Juli wurde ein langer Prozess, in dem wir alle nur denkbaren Argumente für und wider die beiden Hersteller hin- und her gedreht haben. Wir haben Münzen geworfen (die dummerweise 3mal für FingerHaus, und danach 3 mal für Luxhaus entschieden haben), Listen erstellt, uns die Köpfe heiß geredet.

Um es kurz zu machen: Letztendlich haben wir uns dann für Luxhaus und gegen FingerHaus entschieden. Und das ist uns tatsächlich nicht leicht gefallen.

Luxhaus edition 21plus Satteldach Landhaus
Luxhaus edition 21plus Satteldach Landhaus
Am Ende waren die Gründe aber relativ einfach:
Der Grundriss von Luxhaus beispielsweise sagt uns mehr zu als der des vergleichbaren Hauses bei FingerHaus. Bei letzterem hätten wir einiges am Grundriss ändern müssen, um in etwa den Grundriss unseres „Traumhauses“, das generation 5.0 von Weber Haus, realisieren zu können. Das hätte bedeutende Mehrkosten nach sich gezogen.

Climatic vs. Herkömmliches

Ein weiterer Entscheidungsgrund war der Wandaufbau — nach langen Diskussionen, Gesprächen mit anderen Bauherren, Büchern und vielem Hin- und Her-Überlegen. Luxhaus hat Anfang der 2000er die Climatic-Wand entwickelt, eine vollkommen ökologisch aufgebaute Wand aus biologisch nachwachsenden Materialien. FingerHaus baut seit Jahrzehnten erfolgreich eine Wand, die auf der Innenseite hinter Rigipsplatten und Wandverkleidung eine Folien-Dampfbremse verwendet und außen mit Styrodur als Dämmung arbeitet. Hier standen sich der ökologische und möglicherweise modernere Wandaufbau gegen langjährige Erfahrung. Leicht war dieser Punkt nicht; uns war aber eigentlich von Vornherein bei den ersten Besichtigungen von Fertighäusern wichtig, möglichst effizient und ökologisch zu bauen.

Preislich lagen die Angebote beider Hersteller nicht weit auseinander — wenn Luxhaus bei Gewerk XY teurer war als FingerHaus, war FingerHaus bei Gewerk YX teurer als Luxhaus. Ein Punkt, der bei Luxhaus entscheidend günstiger war: der Preis für einen Erker-Anbau. Wir hatten einen Erker eigentlich schon vor langer Zeit als zu teuer ausgeschlossen, dann aber bei einem Luxhaus-Bauherren einen in der Größe 4m x 1,30m gesehen, den wir direkt sehr schön fanden. Luxhaus verlangt für einen solchen Erker ein gutes Drittel dessen, was FingerHaus dafür möchte.

Schöner Fußboden

Luxhaus: Bodenbeläge im Standard
Luxhaus: Bodenbeläge im Standard (Treppenstufe, Nussbaum-Laminat, Hochflor-Teppich)
Kein allzu entscheidender Punkt, aber: Bei Luxhaus hatten wir, im Gegensatz zu FingerHaus, auch direkt bei der Vorbemusterung schon Bodenbeläge und Badfliesen entdeckt, die im Standard und somit preislich enthalten waren.

Im Bild zu sehen sind zwei Bodenbeläge (Laminat sowie Teppich) und Beläge der Treppenstufen, die exakt unseren Vorstellungen entsprechen. Auch bei den möglichen Badfliesen haben wir einiges gefunden, das uns auf Anhieb gefiel. Bei FingerHaus war das leider etwas anders, hier hätten wir sicherlich die Bodenbeläge aus dem Werkvertrag genommen und uns bei entsprechenden Einrichtern umgeschaut — nicht dramatisch, aber zeitlich natürlich aufwändiger.

Ein paar weitere Kleinigkeiten haben letztendlich das Gesamtpaket bei Luxhaus für uns stimmiger gemacht. Am vergangenen Mittwoch haben wir den Werkvertrag unterschrieben und als spätesten Übergabetermin für unser Haus den 1. Juni 2012 vereinbart.

Großer Wermutstropfen: wir mussten letzte Woche dann auch unserer Beraterin bei FingerHaus „Lebewohl“ sagen — das hat uns tatsächlich am Ende einige Bauchschmerzen und traurige Gefühle gemacht, da wir mit ihr wirklich gut klar gekommen sind und sie jede noch so naive Frage von uns geduldig beantwortet hat.
Falls Sie noch mitlesen: An dieser Stelle also auch noch einmal ein riesiges herzliches DANKE an Frau K. von FingerHaus aus dem Musterhaus Mannheim für die geduldige, kompetente und überaus zuvorkommend-freundliche Beratung in den letzten Monaten. Wir können Frau K. immer wieder empfehlen — wer mehr Informationen von uns bekommen möchte, möge das Kontaktformular benutzen und eine Nachricht hinterlassen.

Aber jetzt freuen wir uns auf die nächsten Monate, die nächsten Entscheidungen und letztendlich unser Haus in Jöhlingen!

Entscheidungen

Der Tag der Entscheidung steht bevor — der Entscheidung, mit welchem Anbieter wir unser Haus bauen werden. Und ja — wir haben uns für das Bauen entschieden.


Im Kommentar von Andi schon richtig bemerkt, hatte ich in diesem Blog bislang nicht explizit kommuniziert, dass wir uns nun nach den Überlegungen Anfang des Jahres tatsächlich für den Gründstückskauf und Hausbau entschieden haben. Bauen werden wir, und bis morgen Früh muss und wird die Entscheidung endgültig fallen, mit wem das sein wird.

In den vergangenen Monaten haben wir viele Fertighaus-Anbieter angeschaut und einige dabei relativ schnell aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen:

  • Hanse Haus
  • Rensch
  • Bien-Zenker
  • Fertighaus Weiss
  • ELK
  • Griffner
  • Gussek
  • Haacke
  • Keitel Haus
  • Platz
  • ProHaus
  • Streif
  • Frammelsberger
  • Wolf-Haus

Viele weitere haben wir uns erst gar nicht angeschaut, vor allem die ganz großen im Fertighaus-Geschäft. Fünf Anbieter haben wir in die engere Auswahl genommen:

  • Schwörer Haus
  • Weber Haus
  • Meisterstück Haus
  • FingerHaus
  • Luxhaus

Drei davon haben wir mittlerweile aus verschiedenen Gründen (zu teuer, unzureichend gutes Bauchgefühl, etc.) ausgeschlossen, so dass noch zwei übrig bleiben.
Das wird sicher noch ein harter Abend heute.

Vorbemusterung bei Luxhaus

Am vergangenen Montag waren wir in der Pfalz in Dirmstein, wo sich ein Bemusterungszentrum von Luxhaus befindet. Davon abgesehen, dass der Tag mit 37° C zu den heißesten bisher in 2011 gehörte, fanden wir den Besuch dort sehr informativ.


In Dirmstein haben wir in etwa das selbe erlebt wie damals zur Vorbemusterung bei FingerHaus in Frankenberg. Im Bemusterungszentrum können die Bauherren und -frauen ihr, in diesem Fall Luxhaus wenn gewünscht bis ins letzte Detail einrichten. Luxhaus hat, soweit wir wissen, mindestens zwei Bemusterungszentren — eines in Dirmstein und ein weiteres am Firmensitz in Georgensgmünd. Unterschied ist der, dass die Inneneinrichtungsexperten in Georgensgmünd nicht die volle Palette der Einrichtungsmöglichkeiten zeigt, sondern Zusammenstellungen, so dass man sich viel besser vorstellen kann, die beispielsweise Bodenbelag und Zimmertüren zu Armaturen im Badezimmer passen. Entsprechend nennt Luxhaus das Zentrum in Georgensgmünd „Boutique„.

Die Boutique hatten wir uns sehr kurz beim Tag der offenen Tür am 29. Mai angeschaut und waren von der geringen Auswahlmöglichkeit ziemlich enttäuscht. So bestand unser Wunsch, in Dirmstein vorbeizuschauen, um die komplette Auswahlmöglichkeit sehen zu können.

Da Dirmstein mehr oder weniger um die Ecke von uns liegt, hat uns unser Luxhaus-Gebietsverkaufsleiter nach Dirmstein und zurück in seinem Auto mitgenommen.

Ähnlich wie bei FingerHaus haben uns die Möglichkeiten der Inneneinrichtung bis zum Abend nahezu erschlagen. Was dort insbesondere an Bodenbelägen zur Auswahl steht ist schlicht der Wahnsinn. Auch wenn einiges Aufpreis kostet, haben wir im Standard direkt Fliesen, Teppichböden und Laminat gefunden, die uns sofort gefallen haben. Bei der Badeinrichtung dagegen sehen wir leichte Schwierigkeiten für uns, im Standard zu bleiben und damit keinen Aufpreis zahlen zu müssen.

Im Gegensatz zu unserem Besuch bei FingerHaus haben wir bei Luxhaus nicht mehr den Fehler begangen, keine Fotos zu machen, sondern schon mal viel für eine mögliche Bemusterung zu dokumentieren.

Ein paar Bilder von verschiedenen Elementen aus dem Standard- und Aufpreis-Bereich:

Auf dem Rückweg nach Karlsruhe sind wir dann noch durch ein Baugebiet in Eggenstein-Leopoldshafen gefahren, wo vier Lux-Häuser mit unterschiedlichen Dachformen und Bauweisen stehen.
In eines der Häuser wollte uns unser Berater noch führen, leider konnte der Besitzer aus beruflichen Gründen nicht rechtzeitig anwesend sein.

Ein Tag in Frankenberg

Am vergangenen Mittwoch waren wir auf Einladung von FingerHaus in Frankenberg, wo sich Werk und Bauherrenzentrum von FingerHaus befinden.


Dienstag Abend sind wir direkt nach der Arbeit nach Frankenberg aufgebrochen. FingerHaus hatte uns nicht nur zu seinem Firmensitz eingeladen, sondern auch direkt eine Übernachtung in der Pension Ederstrand spendiert. Nebenbei: Die Pension kann man uneingeschränkt empfehlen. Nette und saubere Zimmer und ein wirklich großartiges Frühstücksbuffet erwarteten uns dort.

Am Mittwoch morgen waren wir um 10:00 mit unserer Beraterin am Eingang verabredet. Von dort ging es zunächst direkt ins Bemusterungszentrum. Wie wir erfuhren, wird derzeit ein neues Gebäude auf dem Gelände aufgestellt, um dort ein größeres Bemusterungszentrum anbieten zu können. Dabei soll es erstaunlicherweise nicht darum gehen, mehr Leute parallel dort durchzuschleusen, sondern dem Kunden mehr Möglichkeiten anzubieten. Dieses soll fertiggestellt sein, sobald wir unser Haus bemustern könnten — wenn wir uns für FingerHaus entscheiden.

Das Bemusterungszentrum hat uns sehr beeindruckt, weil die gebotenen Möglichkeiten enorm waren. Allein für die Auswahl der Tapeten liegen dort unglaublich viele dicke Ordner mit Tapetenmustern. Wenn das dann bei uns noch größer wäre — Hilfe.

Eine Haustür hatte es mir dort sehr angetan, auch wenn ich die Optik auf dem ersten Blick nicht schön finde:

Haustür bei FingerHaus
Gigantische Haustür mit allem Schnickes

Diese Haustür bietet in der präsentierten Form wirklich jeden Schnickes, der heutzutage möglich ist, inklusive Videokamera (anstelle eines antiken Gucklochs) und Fingerabdruck-Scanner als Zugangskontrolle. Fein, kostet bloß ein paar wenige Euro Aufpreis……

Nach dem Besuch im Bemusterungszentrum ging es dann direkt ins Werk. Dort konnten wir bei der Fertigung verschiedener Bauelemente von Kundenhäusern zusehen. Dabei hat uns nicht nur die Freundlichkeit der Mitarbeiter dort erstaunt, sondern auch die flinke Fertigstellung sowie die Sauberkeit — ein echter Wahnsinn.

Am Ende der Werksführung war es bereits Mittag, so dass wir von den FingerHaus-Mitarbeitern in ein nahe gelegenes Restaurant zum MIttagessen eingeladen wurden.
Da wir noch unzählige Fragen hatten und zudem die beiden Musterhäuser (Medley in Standardausführung und Aveo mit etwas mehr Luxus) auf dem Gelände anschauen wollten, ging es nach dem Essen zurück zum Werksgelände. Dort haben wir zum ersten Mal verstanden, dass es gar nicht so sehr auf die luxuröse Einrichtung eines Hauses ankommt, sonder darauf, wie man die einzelnen Elemente miteinander so schön kombiniert, dass sich etwas einzigartiges für die Hausbewohner ergibt.

Wir sind uns sicher, dass wir das hinbekommen!

Der Tag insgesamt war extrem anstrengend, weil wir in kurzer Zeit sehr viele Informationen, Objekte, Möglichkeiten zu Gesicht bekamen. Das zu verarbeiten hat noch sehr viele Stunden benötigt. Er war aber so auch sehr spannend und informativ, weil wir einen guten Eindruck vom Fertighaus-Anbieter bekommen konnten, der sich bei unserer Entscheidung sicher bemerkbar machen wird.

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