Eine Woche Pause beim Innenausbau

Eine Woche liegt hinter uns, in der beim Innenausbau nichts passiert ist. Überhaupt ist der Zeitplan ein wenig durcheinander geraten. Das Update mit den Ereignissen der letzten Tage.


Fliesen-Verwirrungen

Vor einer Woche hatte ich ja über die Arbeiten rund ums Haus geschrieben — im Haus ist bis dahin aber natürlich auch noch eine Menge beim Innenausbau passiert. Da wäre zuerst einmal die irgendwie richtig falsche Fliese. Nach unserem Hinweis (auch mit dem Foto der beiden Fliesen-Varianten), dass hier irgendwas nicht richtig sein kann, hat sich unsere Projektleiterin Frau G. von LuxHaus mit Raab Karcher als Lieferanten der Fliese in Verbindung gesetzt. Dabei kam in dieser Woche heraus, dass die von uns ausgesuchte Wandfliese im Bemusterungszentrum in Dirmstein mit einer falschen Artikelnummer ausgezeichnet worden ist. In einem Telefonat mit unserem Bauleiter hat er uns dann zwei Optionen angeboten: Falsche Fliese rausschlagen und durch richtige ersetzen, oder die falsche Fliese behalten inkl. Entschädigung per Minderpreis.
Wir haben uns für die erste Variante entschieden — mir gefällt das Ding noch immer nicht.

Lustigerweise bekamen wir letztes Wochenende noch ein Paket per DHL zugestellt, in dem eine Nachlieferung der Wandfliesen enthalten war — dummerweise aber auch mit der falschen Fliese.

Ab Montag ist unser Fliesenleger zurück im Haus, um die Bodenfliesen zu verlegen. Wenn alles gut geht, bekommt er noch rechtzeitig die korrekte Wandfliese geliefert, so dass er das Gäste-WC in einem Rutsch fertig machen kann.

Innenausbau

Bis vorletzten Mittwoch war auch das Verputzer- und Malerteam im Haus, das in achttägiger Arbeit alle Wände und Decken zunächst mehrfach verputzt, geschliffen, verputzt, geschliffen hat. Im Anschluss wurde dann überall im Haus „Farbe“ in Form von Weiß aufgetragen, nur in der Küche sind zwei Wände teilweise mit einem Ockerton (Marill) abgesetzt — sonst ginge die weiße Küche ja vor der weißen Wand unter :)

Farbig abgesetzte Küchenwand.
Farbig abgesetzte Küchenwand.

Terminverschiebungen

Apropos Küche: Nachdem es bei zeyko in der Auslieferungsplanung wohl zu einigen Verschiebungen gekommen ist, wird unsere Küche nicht, wie bislang geplant, in der übernächsten, sondern schon am kommenden Freitag und Samstag aufgebaut. Das ist ganz großartig. Mit der Küche kommt ja erstmals etwas großes und unübersehbares ins Haus, was die nahe Fertigstellung greifbar macht.

Komplett fertiggestellt werden kann die Küche aber nicht, weil -weitere Terminverschiebung- der Elektriker erst in der übernächsten Woche kommen wird und somit die Küchengeräte noch nicht angeschlossen werden können.
Das ist gar nicht so großartig. Ich hatte mir schon vorgestellt, nächstes Wochenende zum ersten Mal im Haus zu kochen ;)

Die weiteren Bodenbeläge werden nicht, wie erst geplant, in der nächsten, sondern nun in der übernächsten Woche verlegt.

Wann in dem Verschiebungswust nun die Sanitätarbeiten finalisiert werden wissen wir noch nicht — die Materialen wie WC-Schüsseln, Waschbecken, etc. sind aber immerhin schon mal im Haus. Lustigerweise haben wir statt der zwei bestellten, drei Drückerplatten für die WCs bekommen. Die dritte muss unser Bauleiter wieder mitnehmen.

Material für die Sanitärarbeiten.

Ungeachtet der ganzen Verschiebungen soll es insgesamt beim Endtermin zur Schlüsselübergabe am 20. Juli bleiben.

Dachboden-Erkundungen

Während der Malerarbeiten haben die Jungs beim Innenausbau die Bodeneinschubtreppe zum Dachboden eingesetzt, so dass wir uns in den letzten Tagen auch mal unseren Dachboden angeschaut haben. Neben einer Menge übrig gebliebenem Holz von den vier Stelltagen waren wir erstaunt, wie viel Platz wir dort oben noch haben. Es ist zwar vor allem mit meiner Körpergröße von 1,90 m nicht so ganz leicht, sich da oben zu bewegen (und heiß, wenn die Sonne drauf scheint) — das lässt sich aber alles hinbekommen.

Dachboden.

Und sonst so?

Nach dem Abschluss der Erdarbeiten haben wir am Montag Abend ein zweites Mal unsere Hausfassade gereinigt. Es hatte sich durch die Baggerarbeiten doch noch mal ein deutlich sichtbarer Erdschleier ums Haus gezogen, den wir schnell loswerden wollten. Jetzt hoffen wir, dass die Unwetter im Moment nicht wieder dazu führen, dass sich Erde an der Fassade absetzt. In der Nacht auf Freitag hat es beim Starkregen jedenfalls keine Erdabsetzungen auf der Fassade mehr gegeben.

Langsam konkretisieren sich auch unsere Umzugsplanungen. In knapp zwei Wochen werden wir die Vorabnahme des Hauses haben, das heißt: bis dahin sind alle Arbeiten im Haus erledigt bis auf die Mängel, die wir da besprechen werden. In der Woche danach wird unsere Ankleide vom Schreiner geliefert und eingebaut, am 20. Juli wird dann das Bauschloss durch ein richtiges ersetzt. Unser Umzug soll in der Woche danach stattfinden.

So sind wir im Moment voller Elan dabei, unseren Anteil für den „Innenausbau“ zu tun — nämlich Lampen zu bestellen, Möbel auszusuchen, einen Briefkasten zu bestellen. Das ist alles ganz schön aufregend :)

Weiter gehts mit dem Innenausbau

Die dem Trocknen des Estrichs geschuldete Pause ist endlich vorbei — im Haus geht es nun mit großen Schritten am Innenausbau weiter. In dieser Woche sind unter anderem die Wandfliesen und das Verspachteln der Wände an der Reihe.


Gestern Abend waren wir im Haus, um zu sehen, ob tatsächlich schon mit den weiteren Arbeiten begonnen wurde. Wir bekommen von LuxHaus ja immer nur Kalenderwochen genannt, in denen Teile des Innenausbaus stattfinden — ein genaues Startdatum erfährst du nur relativ kurzfristig, weil dann ja auch oft erst die genaue Einplanung bei den Subunternehmern feststeht, mit denen LuxHaus zusammenarbeitet. Also fährst auf Verdacht zur Baustelle. Wir wollen zudem auch jeden einzelnen Handwerker im Haus mal gesehen haben, was aber leider schon nicht ganz funktioniert hat — die Heizungsbauer und den Estrich-Mann haben wir verpasst. So bekommst du aber die Gelegenheit, offene Fragen zu beantworten und weißt auch, was da für Leute an deinem Haus mitgearbeitet haben. Total spannend. Bislang hatten wir da ja wirklich sehr viel Glück, weil alle Handwerker extrem gute und wirklich sehr nette Leute waren. Noch bei keinem haben wir gedacht, dass es gut ist, wenn der wieder verschwindet.

Seit gestern Morgen ist passend zur Fliesenlieferung auch der Fliesenleger im Haus, gestern Abend konnten wir so den Fliesenspiegel bzw. die Verlegeart im Badezimmer besprechen und haben zum Test mit unserem Fliesenleger ein paar Fliesen in verschiedenen Mustern im benachbarten Zimmer ausgelegt. Im Badezimmer verlegen wir die Fliesen nun im Drittelverband, das sieht bei der tollen Länge der Fliesen nicht zu symmetrisch, aber auch nicht zu unruhig aus.

Fliesenverlegungs-Test.
Fliesenverlegungs-Test.

Ein Problemchen haben wir allerdings wohl: der Estrich ist leider noch lange nicht so gut durchgetrocknet, wie er sein sollte. Der ist noch viel zu nass, als dass sich überhaupt schon jemand um die Bodenbeläge kümmern könnte. Und das, wo wir doch wirklich brav und sehr vorschriftsmäßig gelüftet haben. Unser Fliesenleger hat seinen Einsatz für die Bodenfliesen bereits um eine Woche von KW 26 auf KW 27 verschoben — Auswirkungen auf den weiteren Zeitplan hat das aber wohl nicht.

Seit heute und nach seinen gestrigen Vorarbeiten hat er schon einige Wandfliesen im Badezimmer gesetzt. Und das sieht einfach großartig aus — wir haben uns, vor nun über sieben Monaten, wirklich tolle Fliesen rausgesucht. Sieben Monate sind eine lange Zeit, noch mal gut, dass wir damals bei der Ausstattungsbemusterung auch von allen Fliesen Fotos gemacht haben (siehe Teil 3 sowie Teil 4 meines Berichts zur Ausstattungsbemusterung im November).

Diese sieben Monate haben trotz Fotos aber doch den Nachteil, dass du deine Wahl vor gefühlt sehr sehr langer Zeit getroffen hast. Die Wandfliesen im Gäste-WC haben wir gestern nicht mehr wiedererkannt — die sehen auf Fotos, die wir gestern von den Fliesen gemacht haben, irgendwie ganz anders aus. So habe ich heute Abend dann mit dem Bemusterungsprotokoll Namen und Artikelnummer verglichen. Die passen besser zusammen, als Foto/ Erinnerung und reale Fliese.
Ob das nun an der komplett fehlenden Ausleuchtung (im Gegensatz zum LuxHaus-Bemusterungszentrum in Dirmstein, wo es natürlich Licht gab), einer möglichen Nachproduktion mit leichten Farbveränderungen oder an schlechten Fotos/ schlechtem Erinnerungsvermögen liegt, wissen wir noch nicht. Ich versuche über unsere tolle Innenarchitektin von damals aber rauszufinden, was hier der Grund sein könnte.

Neben den Fliesen ist auch das Material für den Gipser sowie die ersten Malerarbeiten angekommen. Im Laufe des heutigen Tages ist da auch schon einiges passiert.

Materiallieferung - Farben für die Wand.
Materiallieferung - Farben für die Wand.

Am Sonntag hatten wir uns während des Lüftens den mittlerweile doch sehr gut sichtbaren Braunschleier ums Haus angeschaut, der durch die Regenfälle der letzten Wochen entstanden ist. Noch bekommt man mit klarem Wasser und einem Schrubber den Dreck vom Außenputz ab — wie lange das aber noch gut geht, steht in den Sternen. Großen Sinn macht das Reinigen im Moment nicht, auch gestern Abend braute sich dann mal wieder eine dieser im Moment so typischen Schlechtwetterfronten direkt über unserem Baugebiet zusammen, das dann aber doch nur vorüberzog. Heute hängt sie mal wieder direkt über uns.

Wolken und Schlecht-Wetter.

Immerhin hat es für ein paar tolle Fotos gereicht.

Schlechtwetterfront.

Unsere Ausstattungsbemusterung, Teil 4

An Tag 2 haben wir auch noch das Bad im Dachgeschoss bemustert. Dabei haben wir nicht nur die Fliesen ausgewählt, sondern sind auch das Angebot von Richter + Frenzel durchgegangen und haben hier ein paar Änderungen vorgenommen.


Tag 2 – Fortsetzung

Nachdem ich so zackig die ersten drei Teile dieser Reihe zu unserer Ausstattungsbemusterung hintereinander weggeschrieben habe, liegen zwischen Teil 3 und diesem hier nun ein paar Tage. Wir haben doch eine ganze Menge Kraft und Energie in den letzten Wochen in die Planung investiert und in dieser Woche gemerkt, dass wir die Energie erst einmal wieder auftanken müssen. So ein Hausbau ist, selbst wenn man wie wir schlüsselfertig baut, doch wahnsinnig anstrengend. Wir haben das unterschätzt, und das, obwohl wir glaubten, uns genau darüber bewusst zu sein.
Jetzt geht’s aber endlich in den letzten Teil.

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Das Badezimmer

Hauptthema an Tag 2 war das Badezimmer im Dachgeschoss — das wollen wir als kleine Wellness-Oase gestalten. Eingeplant war ja bislang noch eine Sauna für zwei, von der haben wir uns mittlerweile aber wieder verabschiedet. Zwei Gründe waren dafür ausschlaggebend: Punkt 1 davon ist, dass wir mit dem Verlegen eines Starkstromanschlusses eine Option bezahlen würden für etwas, das wir vermutlich und vielleicht erst in den nächsten Jahren kaufen werden. Während der Bemusterung haben wir ja einige mehrpreispflichtige Ausstattungen gewählt, die deutlich über unserer bisherigen Planung liegen. Und dann haben wir auch noch einen Kamin in der Planung (für den wir ebenfalls eine Vorrichtung einplanen lassen müssen), der ebenfalls erst in den nächsten Jahren gekauft werden will. Das sind zwei größere Anschaffungen, die gestemmt werden wollen. Eine davon musste weg.

Punkt 2 ist, dass die Sauna auch in unserem recht großen Badezimmer eine Menge Platz einnähme, bis dahin eine riesige Fläche frei stünde. Beispielsweise die Badewanne muss dafür in einer Zimmerecke gequetscht stehen. So haben wir die Sauna Anfang dieser Woche im Nachgang zur Bemusterung aus der Planung entfernt.

Bei der Badewanne haben wir in der Bemusterung die ursprünglich vorgesehene Armatur (linkes Foto) gegen eine andere ausgetauscht, die wir in den Ausstellungsräumen von Luxhaus entdeckt hatten (rechtes Foto). Zur Erinnerung: das Bad-Bemusterung hatten wir, abgesehen von den Fliesen, ja bereits im September hinter und gebracht (siehe Bemusterung von Bad und Gäste-WC). Die neue Armatur (Bild in Reihe 1 rechts) ist zwar nicht komplett anders, passt aber vom Stil besser zur Armatur am Waschtisch (siehe Foto unten) als die ursprünglich ausgewählte.

Bei den Fliesen hat Luxhaus eine ziemlich große Auswahl von Standard- und Mehrpreis-Fliesen im Angebot und im Ausstellungsraum. Daneben kann man sich, wenn man nichts findet, Fliesen auch bei den Filialen von Raab Karcher aussuchen — die arbeiten da mit Luxhaus zusammen.

Im linken Foto sind die Wandfliesen von Kermos aus der Reihe Smart zu sehen, die wir uns ausgesucht haben. Die Dekorfliese kommt dabei eher sparsam zum Einsatz und wird vor allem einreihig rundlaufend den Duschbereich verzieren. Die crème-farbene Version wird um die Badelemente verfliest; die Wände werden ansonsten wie im Rest des Hauses weiß verputzt.
Da die dunkelbraune Bodenfliese aus dieser Serie nur im Format 30 x 30cm zu bekommen ist, haben wir uns am Dienstag bei Raab Kracher in Karlsruhe eine im Format 30 x 60cm ausgewählt (bei der ich leider den Hersteller nicht mehr weiß), die sich sehr cool anfühlt. Im Foto rechts ist es die linke matte Version, nicht die lackierte daneben.

Im Badezimmer ist in der Standard-Ausstattung noch ein Elektro-Heizlüfter von Vaillant vorgesehen, sofern man eine Fußbodenheizung ausgewählt hat. Im Dirmsteiner Bemusterungszentrum ist der Heizlüfter interessanterweise gleich in einer Schublade „versteckt“ (siehe Foto oben). Er soll als Unterstützung dienen, falls die Fußbodenheizung den Raum nicht schnell genug aufwärmt. Unsere Luxhaus-Innenarchitektin Frau T. hat uns empfohlen, den Heizlüfter gutschreiben zu lassen; viele Kunden hätten im Nachhinein gesagt, dass der vollkommen unnötig sei. Der Empfehlung sind wir gefolgt.

Die restlichen Kleinigkeiten

In der Küche wie auch in Teilen des Bades wollen wir mit Halogen-Strahlern arbeiten, Luxhaus bietet hier gegen Aufpreis eine recht große Auswahl unterschiedlicher Strahler an. In der Küche werden wir die im linken Foto bekommen (allerdings nicht mit LEDs, sondern Halogenstrahlern), im Badezimmer die viereckigen aus dem rechten Foto.

Auch bei den Schalterserien bietet Luxhaus eine große Auswahl, nur eine ist allerdings im Standard enthalten — die Standard 55 von Gira. Für selbige haben wir uns entschieden, weil wir da weder farbiges Geschnörkel noch sonstiges Gedöns brauchen. Schalter sind Schalter und sind in weißer Ausführung vollkommen ausreichend, finden wir.

Erstaunlich war hier nur, dass wir die entsprechenden Aufsätze für beispielsweise TV-/Radio-Anschlüsse und LAN nicht von Luxhaus bekommen, sondern über unseren örtlichen Elektriker beziehen müssen. Das war mir vorher nicht bekannt — ist das bei anderen Bauträgern genau so? Das passt dann ja unter Umständen gar nicht zusammen?!

Für den Eingangsbereich außen und die Gegensprechanlage lassen wir uns zwei Elemente von Siedle zur Auswahl anbieten: einmal eine „normale“ Anlage mit der Möglichkeit, aus dem Haus heraus nachzufragen, wer vor der Tür steht, ohne sie öffnen zu müssen. Die Variante wird eine mit Videokamera sein, um auch zu sehen, wen man möglicherweise ins Haus lässt. Beide kosten übrigens Aufpreis.

Elektroplanung

Kurz vor Ende des zweiten Tages haben wir uns dann die Elektroplanung vorgenommen. Für unsere ausgiebige Vorbereitung haben wir eine Menge Lob bekommen, das machen wohl nicht alle Bauherren so. Finde ich interessant, weil Luxhaus sehr klar darauf hinweist, dass man sich zur Elektroplanung vor der Bemusterung Gedanken machen soll. Ohne das hätten wir vermutlich noch bis in die Nacht zusammengesessen.
Hier haben wir ein paar Änderungen vorgenommen: zum einen, weil wir bei der Durchsprache einiges merkwürdig fanden; zum anderen, weil uns Frau T. von einigen Dingen abriet oder von besseren Lösungen überzeugte. Spannend fand ich, dass sie uns selbst von der Verwendung der HomeWay abraten wollte, da die einfach unnütz und zu teuer sei. Gut, dass wir die schon bei unserer eigenen Überprüfung der Vorplanung nicht mehr berücksichtigt hatten.

20:15 war es, als wir uns schließlich -vollkommen erschöpft und erschlagen- von Frau T. und dem Bemusterungszentrum verabschiedeten und auf den Nach-Hause-Weg machten. Das war wohl nicht der Rekord, wie sie uns am Ende erzählte, aber doch noch lang genug. Für ihre Geduld, Ausdauer und Kompetenz möchten wir uns auch an dieser Stelle noch einmal bedanken — das war wirklich großartig! Wer Frau T. als Bemusterungskraft bekommt, hat viel Glück!

Der Nachgang zur Bemusterung

Allgemein haben wir uns in den letzten Tagen mit unserer Auswahl sehr gut gefühlt — wir sind uns sicher, dass wir alles richtig gemacht haben. Im Verlauf der Woche haben wir nur noch das Bad leicht umgeplant durch den Wegfall der Sauna. Die Badewanne soll nun mit einem kleinen Wand-Vorsprung mittig an die Seite gestellt werden, wo bislang die Sauna geplant war. Mit ein paar Dekorfliesen wird das wird bestimmt sehr schön werden und Platz lassen für eine Liege oder einen schönen Schaukelstuhl zur Erholung.

Jetzt warten wir eigentlich nur noch auf die Mehr- und Minderkostenrechnung, um erst vom Stuhl zu fallen ob des riesigen Mehrpreises und dann den Rotstift zu zücken.

Unsere Ausstattungsbemusterung, Teil 3

Am Ende von Tag 1 unserer Bemusterung hatten wir eine Menge Themen hinter uns gebracht, aber die wirklich spannenden Entscheidungen lagen noch vor uns und warteten darauf, am zweiten Tag getroffen zu werden.


Fenster, Haustür und Griffe — alles Pippifax im Vergleich zur Auswahl von Wand- und Bodenbelägen wie Fliesen und Laminat. Das sind die wirklich großen Entscheidungen, und daneben die wirklich wichtigen und diejenigen, die am meisten Spaß machen. Eine einzige Fliese kann die Optik eines Raumes ebenso dominieren wie ein bestimmter Laminatboden. Zum Glück hatten wir vor einigen Wochen bereits die Badplanung (siehe dazu die Artikel Bemusterung von Bad und Gäste-WC und Dreidimensionales) bei Richter + Frenzel vorgenommen, so dass hier das größte schon erledigt war (auch wenn wir noch ein paar Änderungen vorgenommen haben).

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Tag 2

Am zweiten Tag sind wir ziemlich stark zwischen den einzelnen Hausbereichen und Einrichtungsoptionen hin- und hergesprungen — angepasst an den jeweiligen Diskussionsstand. Begonnen haben wir mit:

Bad- und Gäste-WC

Das Gäste-WC soll ein sehr stylisches, eher „kühles“ Ambiente bekommen — allein schon deswegen, weil wir einen optischen Knaller einplanen, der die Stimmung des Gäste-WCs bestimmen soll. Die Fliesen sollen sich also ein wenig zurücknehmen.

Die Bodenfliesen werden wie oben dargestellt in dunklem anthrazit sein, die sich auf dem halbhohen Wandvorsprung am Gäste-WC wiederholen werden. Die Wandfliesen sind, gemäß der gewollten Zurückhaltung, in einem sehr hellen grau mit leichten Verzierungen gehalten. Die Wandfliesen werden wir hier wie im Bad nur um die Armaturen und Bauelemente anbringen.

Bodenbeläge

Was waren wir uns bei den Bodenbelägen für die Wohn-Räume schon bei der Vorbemusterung sicher! Fangen wir einfach an: Der Technik-Raum bekommt eine dem Standard entsprechende Fliese (nämlich die billigste Variante), die aber dennoch ins Konzept passt (im Bild unten). Im Flur wird die gleiche Fliese wie im Gäste-WC verfliest, auch Küche und Gästezimmer werden anthrazit sein — passt super zu den weißen Küchenmöbeln, die wir bekommen werden.

Für Ess- und Wohnzimmer hatten wir uns bei der Vorbemusterung bereits einen Laminat in Nussholz-Optik herausgesucht, den wir auf Anhieb sehr schön fanden und der gut zu den Möbel gepasst hätte. Sehr cool war, dass kurz bevor wir beim Thema Laminat waren, Luxhaus zahlreiche neue Laminatmuster geliefert bekam, die wir uns direkt als erste Kunden überhaupt anschauen durften. Wir hätten nicht gedacht, dass das noch mal unsere Entscheidung ändern würde.

Im Ess- und Wohnzimmer bekommen wir nun wie im DG-Flur ein Laminat in einem nicht so stumpf wirkenden Holzdekor namens „Portland Oak“, das zudem eine leichte Struktur besitzt und so fast wie edles Echtholzparkett wirkt/ sich anfühlt (Bild links). Großartig! Anstelle des eigentlich geplanten Hochflor-Teppichs wird dieses Laminat auch Einzug in unser Schlafzimmer finden. Toll ist auch, dass es wunderbar zu den Trittstufen der Treppe passt (siehe Teil 2 des Bemusterungsberichts).

Für die beiden anderen Zimmer im OG haben wir ein anderes Laminat ausgewählt: „Schottland Eiche“ (Bild rechts). Auch das wirkt extrem wertig und hat noch mal eine andere Oberflächenstruktur als das Portland Oak.

Beide Laminat-Böden kommen von der Firma Kronotex (Reihe Smart), auf deren Website man übrigens eine Art Raumplaner findet, mit dem man in unterschiedlichen Räumen Laminate verlegen kann und so einen guten Eindruck davon bekommt, wie der Laminat auf großer Fläche wirkt.

Mehr zum Bad im Obergeschoss und den weiteren Entscheidungen an Tag 2 folgt in meinem vierten Berichtsteil.

Unsere Ausstattungsbemusterung, Teil 2

Am ersten Tag der Ausstattungsbemusterung ging es nicht nur um die „Außenhaut“ unseres Hauses, sondern auch um die ersten Dinge der Inneneinrichtung.


Tag 1 – Fortsetzung

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Lehner Haus, Fellbach
Lehner Haus, Fellbach
Nach der Auswahl der Haustür (siehe den ersten Teil meines Bemusterungs-Berichts) ging es mit den Fenstern weiter. Lange Zeit war es unser Wunsch gewesen, die Fenster außen in anthrazit und innen in weiß zu haben. Es sieht bei so vielen Beispielhäusern extrem edel aus, wenn neben dunklem Dach und dunklem Sockelputz auch die Fenster anthrazit sind. Das sieht man auch ganz schön beim Musterhaus von Lehner Haus in der Musterhausausstellung in Fellbach.

Bei der Vorbereitung auf die Bemusterung haben wir auch noch mal die vielen Kataloge, Prospekte und Einrichtungs-Zeitschriften durchgeschaut nach Ideen für die Inneneinrichtung. Dabei haben wir einige Beispiele von Fenstern gesehen, die auch auf der Hausinnen-Seite anthrazitfarben sind und so die Fenster in den Mittelpunkt rücken.

Dass die zwei Farben der Fenster Mehrpreis kosten, wussten wir schon aus den Vorbesprechungen zum Werkvertrag — den Mehrpreis hatten wir entsprechend eingeplant. Naiv wie wir waren hatten wir gedacht, dass die Reduktion auf eine Farbe keinen Aufpreis kostet, weil einfacher. Irrtum — da die weißen Fenster in anthrazit eingefärbt werden, kostet das noch einmal Aufpreis. Wir hatten einfach nicht daran gedacht, dass das gewöhnliche Fenster in weiß produziert wird. Da uns der Mehrpreis zum Mehrpreis eindeutig zu viel Geld für die Farbe war, haben wir den Punkt direkt abgehakt.

Zu den (von innen) weißen Fenstern haben wir die passenden weißen Griffe und eine leicht gräuliche Marmor-Fensterbank namens Bianco Carrara (auf dem Foto die kleine Variante) ausgewählt. Außen bekommen die Fenster anthrazitfarbene Fensterbänke aus Aluminium. Ausgewählt haben wir daneben noch die Laufleisten für die Jalousien und die Jalousien-Art (Rollos oder Raffstores).

Die Innentüren

Auch die Innentüren werden weiß sein, das haben wir bereits in der aktuellen Wohnung so. Weiße Türen wirken viel moderner als die typischen Holz-Türen. Da das Haus einen sehr modernen Touch bekommen soll, passt das hervorragend. Die weißen Türen bekommen vermutlich noch eine leichte Riffelung, damit sie nicht zu klinisch wirken (siehe Foto) und einen geraden, schnörkellosen Türgriff (der sich extrem gut in der Hand anfühlt).

Im Erdgeschoss wird der Zugang vom Flur zum Wohnzimmer durch eine doppelflüglige Glastür gestaltet, zu der wir uns von unserer Bemusterungskraft Frau T. noch Angebote zusammenstellen lassen. Luxhaus hatte da in Dirmstein nur eine Glastür mit einer Tür ausgestellt, die uns nicht weitergeholfen hat.
Ausgesucht haben wir daneben auch die Türen für den Zugang zu unserem Abstellraum unter der Treppe (siehe unten) und zur Speisekammer. Der Technik-Raum wird vermutlich mit einer Schallschutztür ausgestattet (Mehrpreis), da unsere Luft-Wasser-Wärmepumpe (eine Tecalor) wohl mitunter leise zu hören ist.

Die Treppe

Ja, die Treppe hat uns eine längere Zeit beschäftigt. Im Standard unseres Hauses ist eine offene Treppe ohne Setzstufen enthalten. Da wir uns als Keller-lose Häuslebauer dafür entschieden hatten, unter der Treppe eine Abstellkammer einzurichten, kann die Treppe nicht offen bleiben. Zu dem Thema gibt es ja unzählige wunderschöne Varianten, wo beispielsweise Tritt- und Setzstufe ohne Überstände aus dem selbem Holz ineinander übergehen. Sowas hatten wir uns hier auch gewünscht, allerdings mit in Wenge gebeiztem Holz. Unbezahlbar. Leider.

Also haben wir uns nach einiger Diskussion umentschieden und sind mittlerweile sogar sehr glücklich damit. Die Setzstufen werden als Wandelement in weißem Putz ausgeführt, die Trittstufen mit leichtem Überstand in Eichenholz darübergesetzt. Das passt, wie wir an Tag 2 gesehen haben, hervorragend zu unserem Fußbodenbelag im Erd- und Dachgeschoss. Dabei werden die Stufen vermutlich im Stabholzdesign ausgeführt — die schönere und ruhigere Variante (im Bild oben die dargestellte Treppe, nicht die draufgelegte Trittstufe) kostet erneut Aufpreis.
Da die Treppe damit insgesamt recht aufwändig wird, kostet uns die vermutlich ein gefühltes halbes Vermögen — in jedem Fall mal einen Mehrpreis, den wir so nicht eingeplant hatten.

Und sonst?

Neben diesen zeigbaren Entscheidungen haben wir noch weitere treffen müssen: welche Fenster bekommen eine Verschattungsmöglichkeit, Platzierung der Zu- und Abluftelemente in den einzelnen Zimmern, die Öffnungsrichtungen von Fenstern und Türen, die Position der Heizungsentlüftung im Erd- und Dachgeschoss und sicher noch ein paar andere Dinge, an die ich mich schon nicht mehr erinnern kann.

Wahnsinn, kann ich da rückblickend nur sagen. Und das war alles nur Tag 1!

Unsere Ausstattungsbemusterung, Teil 1

Der Termin für die Ausstattungsbemusterung kam recht plötzlich und fix, so dass wir gefühlt nicht viel Zeit hatten, uns auf die zwei Tage in Dirmstein vorzubereiten. Am vergangenen Donnerstag und Freitag war es dann so weit — wir haben in gefühlt Millionen Entscheidungen unser Haus mit Luxhaus eingerichtet.


Update: 20. November 2011

Wie sich in vielen anderen Baublogs nachlesen lässt, ist die Ausstattungsbemusterung extrem anstrengend. Es war tatsächlich wahnsinnig, wie viele Punkte wir in den zwei Tagen geklärt und besprochen haben — viele davon hatten wir gar nicht auf dem Schirm. Ein paar Punkte sind unerwarteterweise offen geblieben, weil wir uns an manchen Stellen unsicher waren. Diese Punkte müssen wir nun schnellstmöglich klären.
Toll ist insgesamt, dass wir nach den zwei Tagen nun wissen, dass wir ein extrem cooles und sehr schönes Haus bekommen werden, und dass die Entscheidung für Luxhaus die richtige gewesen ist — trotz der kleinen Unsicherheiten in den letzten Wochen.

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Tag 1

Bauherr Chris vor dem Willkommens-Schild
Bauherr Chris vor dem Willkommens-Schild
Aber beginnen wir von vorn: Am ersten Tag der Ausstattungsbemusterung fuhren wir um 7:45 Richtung Dirmstein, nachdem uns der Wecker zur unfreundlichen Zeit um 6:15 geweckt hatte. In Dirmstein wurden wir um 9:00 im Bemusterungszentrum erwartet und sehr freundlich begrüßt. Etwas überrascht waren wir, dass auch unser Gebietsverkaufsleiter Herr H. vor Ort war, der uns durch Tag 1 begleitete.

Unser erster Termin war eine Besprechung mit dem zeyko-Verkäufer Herrn R., mit dem wir das letzte zeyko-Küchenangebot diskutiert haben. Dazu und zur finalen Auswahl der Küche schreibe ich noch einen eigenen Artikel — das wird hier sonst zu lang habe ich mittlerweile einen eigenen Artikel geschrieben: Endlich — wir haben eine Küche.

Unsere Bemusterungskraft

Um etwa 11:00 lernten wir dann das erste Mal unsere „Bemusterungskraft“ Frau T. kennen, die studierte Innenarchitektin und entsprechend vom Fach ist. Mit ihr haben wir großes Glück gehabt, denn wir haben uns in den zwei Tagen sehr gut verstanden, was viele Dinge erleichtert hat. Sie hat uns viele Tipps gegeben, uns ein paar idiotische Dinge ausgeredet und versucht, viele unserer Ideen auch aus einer anderen Perspektive zu sehen. Mit ihrem Fachverstand haben wir so noch mal einige Dinge umgeplant und anders gestaltet. Dafür sind wir ihr hochgradig dankbar, weil das Konzept jetzt viel stimmiger ist!

Bauherr Stefan vor dem Willkommens-Schild
Bauherr Stefan vor dem Willkommens-Schild
Frau T. hat uns sehr gut durch die Entscheidungsprozesse geführt, hat uns Raum zum Nachdenken gelassen, uns aber auch immer wieder dezent „angeschubst“, dass wir die Zeit nicht aus den Augen verlieren. Geduldig hat sie ertragen, dass die Bemusterung am ersten Tag bis 19:30, am zweiten sogar von 8:30 bis 20:15 ging.

Luxhaus

Insgesamt kann man sagen, dass wir auch mit Luxhaus und der Bemusterungsplanung sehr zufrieden sind. In der Nacht von Tag 1 zu Tag 2 hat man uns in einem Hotel eines Winzers untergebracht, wo wir auch die Mahlzeiten eingenommen haben. Die Zimmer des Hotel Winzergarten in Großkarlbach sind zwar sicherlich nicht so schön und luxuriös wie die Luxhaus-Suiten in Rothaurach in der Nähe von Georgensgmünd, sondern eher einfach; da wir aber nach dem ersten Tag vor Müdigkeit direkt ins Bett gefallen sind, war das auch gar nicht so elementar.

Luxhaus hat dabei nicht nur die Kosten von Übernachtung und Frühstück übernommen, sondern die Mittagessen an beiden Tagen und das Abendessen inklusive der Flasche Wein. Das fanden wir ziemlich toll.

Das Haus von außen

Bis zum Mittagessen haben wir uns vor allem um die „Außenhaut“ unseres Hauses gekümmert, angefangen von den Dachziegeln über den Außenputz bis zu den vier französischen Balkonen im Dachgeschoss. Als Dachziegel haben wir eine Frankfurter Pfanne von Brass in mattem Grau ausgewählt, die ohne Mehrpreis zu haben ist. Als Variante davon, allerdings verbunden mit Aufpreis, lassen wir uns von Frau T. noch die gleiche Pfanne mit leichter Glasur anbieten (letztes Bild) — die wirkt insgesamt etwas edler und dunkler und satter in der Farbe.

Passend dazu wird der Dachunterstand im selben Grau-Ton gestrichen wie die Dachziegel. Bei der Farbe der Außenwand hatten wir uns noch vor der Bemusterung von den geplanten roten Streifen verabschiedet (dazu wollte uns auch Frau T. überreden, die Rallyestreifen über Bord zu werfen). Das Haus wird komplett in weiß verputzt, möglicherweise bekommt der Erker noch ein ähnliches Grau verpasst wie Dachziegel und Dachunterstand. Der Sockelputz wird ebenfalls grau sein, das verleiht dem Haus ein sehr edles Aussehen.

Die französischen Balkone an den vier Fenstern im Obergeschoss werden vermutlich ebenfalls aus verzinktem Aluminium sein (Edelstahl wäre zwar schöner, kostet aber Mehrpreis) und vertikal angebrachten Stangen (die viel schönere horizontale Variante kostet ebenfalls deutlich mehr Aufpreis).

Damit die Haustür ins Gesamtkonzept passt, wird auch sie in Anthrazit gefärbt sein, mit einem satinierten Glas wie im Bild unten — allerdings nicht mit einem Trittschutz. Der Türgriff wird, anders als in der Ausstellungstür, geschwungen sein. Der Standardgriff war uns hier einfach zu langweilig.