Unsere Garage steht

Nach gefühlten Ewigkeiten des Wartens durch die Verzögerungen hat der Garagenhersteller Zapf am Mittwoch nun endlich unsere Garage geliefert. Damit sind zumindest die Gebäude auf unserem Grundstück komplett.


Eineinhalb Stunden hat das Prozedere in Anspruch genommen, bis der Zapf-Lieferant die Garage von seinem LKW auf den zuvor vorbereiteten Platz neben unserem Haus passend abgestellt hatte. Du musst wissen, dass nur zwei Personen dabei beteiligt waren — der Lieferant und ich. Mein Job allerdings bestand auch nur darin, Fotos für unser digitales Album zu machen und letztendlich die korrekte Lieferung abzunehmen. Den ganzen Rest hat allein der Lieferant mit seinem LKW erledigt. Wahnsinn. Vorgegangen ist er mit einer unglaublichen Präzision, hat die Garage mehrfach abgesetzt, geprüft, für nicht passend befunden, wieder angehoben, neu positioniert, wieder abgesetzt — so lange, bis sie am Ende korrekt saß.

Dabei gab es zwei Dinge, die das Ganze sicher nicht besonders einfach gemacht haben. Zum Einen befindet sich unter unserer zukünftigen Einfahrt zur Garage die Zisterne, auf der nicht zu viel Gewicht stehen darf. Der LKW musste also so positioniert werden, dass er möglichst mittig oberhalb der Zisterne stand. Zum Anderen sollte die Garage direkt an der Grenze zu den Nachbarn stehen, wo an der Straße direkt davor aber auch zusätzlich eine Laterne steht.

Gefälle macht LKW mit Garage schief.
Gefälle macht LKW mit Garage schief.

Durch die Hanglage und das Gefälle des Baugebietes stand zudem der LKW ziemlich schief auf der Straße und musste so auf das Grundstück rangieren. Da hat der gute Fahrer wirklich eine Glanzleistung vollbracht. Immer wieder stieg er aus und begutachtete die Nähe zur Laterne sowie die Gesundheit unserer Zisterne. Hut ab!

Garage und Laterne kommen sich sehr nahe.
Garage und Laterne kommen sich sehr nahe.

In das Dach der Garage sind bei der Herstellung im Werk bereits vier Löcher mit eingelassenen Gurten und Haken vorgesehen worden, mit denen der kleine Kran auf dem LKW die Garage in jede Richtung bewegen kann. Da stehst du am Ende auch nur noch staunend daneben und siehst, wie das Ding vom LKW aufs Grundstück schwebt. Da wackelt und ruckelt nichts — insgesamt hat das auf mich einen extrem professionellen und sauberen Eindruck gemacht.

Halterungen im Garagendach.

Steht die Garage auch eben und gerade?
Steht die Garage auch eben und gerade?

Ist einmal alles perfekt und die Garage am richtigen Ort, werden die Haken vom Dach gelöst und die vier kleinen Löcher geschlossen. Schlussendlich wird dann noch eine Metallleiste um die Dachkante gelegt und befestigt.

Entfernen der Haken vom Garagendach.

Ja, und so steht dann nach der Schufterei des Zapf-Lieferanten die Garage da, wo sie hingehört, mit ausreichend Platz zum Haus. Irgendwie wirkt sie auf mich noch recht klein und ich frage mich immer wieder, wie wohl unser Wagen da rein passen soll. Aber das sollte schon irgendwie gehen, immerhin ist das Ding dafür gebaut worden ;)

Finale: Die Garage steht an ihrem Platz.
Finale: Die Garage steht an ihrem Platz.

Was jetzt noch fehlt ist die Begrünung der Garage, die wir bei Zapf damals mit bestellt hatten. Die wird erst in ein paar Wochen geliefert und dann auf dem Dach aufgebracht.

Ach ja, und die Fundamente

Dass die Garage aber am Mittwoch tatsächlich aufgestellt werden konnte, hat uns noch eine Menge Kraft gekostet. glatthaar hatte bei der Anbringung der Garagen-Fundamente reichlich geschlampt und musste hier kräftig nacharbeiten. Allein dazu mussten wir mehrfach nachfragen, wann das denn wohl passiert. Als Kunde, der leider schon bezahlt hat, interessieren die sich für dich natürlich höchstens zweitrangig. Gruselig, was wir uns da teilweise von unserem glatthaar-Bauleiter, den wir eigentlich mal hoch gelobt hatten, für Misstöne am Telefon anhören mussten.

Hier fehlen dann jetzt noch die Rückhalteschienen, damit wir mit dem Wagen nicht irgendwann die Garage von den Fundamenten drücken. Laut glatthaar kümmert sich unser LuxHaus-Bauleiter darum. Wir sind gespannt, ob er davon weiß.

Probleme mit der Garage

Mit unserer Garage gibt es erwartete und unerwartete Probleme. So wie es im Moment aussieht, werden wir sie wohl erst deutlich nach unserem Einzug geliefert bekommen. Das macht den ein oder anderen Plan zunichte.

9 Tage bis zum Umzug.


Bestellt hatten wir unsere Garage vor gefühlt einer halben Ewigkeit bei Zapf. Damals hatten wir mit Zapf und LuxHaus vereinbart, dass LuxHaus im Rahmen der Arbeiten für die Bodenplatte auch das Gießen der Streifenfundamente für die Garage übernimmt. LuxHaus wiederum hatte die Beton-Arbeiten ja an glatthaar übergeben.

Ärgernis #1

Zapf gibt seinen Kunden nach der Bestellung einen Web-Login, auf dem man mehr oder weniger gut den Status der Garage anschauen kann. Dort sollten wir auch, sobald möglich, die Garage abrufen — heißt: Zapf melden, dass die Garage produziert und in etwa zehn bis zwölf Wochen aufgestellt werden kann. Soweit so gut. Unser LuxHaus-Bauleiter hatte uns von Beginn an versichert, dass die zehn bis zwölf Wochen übertrieben seien und wir uns bezüglich Garage um nichts mehr kümmern müssten — das würde er übernehmen. Ab Abruf der Garage würden bis zur Lieferung auch nur acht bis zehn Tage vergehen. Haben wir nicht geglaubt. Wir hätten wohl auf unser Bauchgefühl hören sollen.

Kürzlich stellte er, wohl nach einem Telefonat mit der Abteilung Kellerbau bei LuxHaus, fest, dass wir die Garage ja gar nicht über LuxHaus geordert hatten. Richtig, darauf hatten wir immer wieder hingewiesen. „Ne ne, kein Problem“, war jedes Mal in etwa seine Antwort. Nun aber wurde es zum Problem, weil unser Bauleiter das erst Mitte Juni an uns kommuniziert hatte. Also meldeten wir die Streifenfundamente auf der Website von Zapf als erledigt (hätten wir schon im April machen können) und riefen die Garage ab. Die Zapf-Website meldete zum Lieferzeitpunkt was? Richtig: Zehn bis zwölf Wochen. Mitte Juni plus zwölf Wochen ergibt etwa Anfang September — über einen Monat nach Einzug. Und die Garage hätte längst da sein können, hätten wir im April… Ach, lassen wir das.

Wir bauen ja ohne Keller. Also war meine Hoffnung gewesen, dass wir nach Einzug die leeren Umzugskartons in der Garage lagern könnten. Geht jetzt nicht. Wir wollen ja nicht bis September mit dem Auspacken warten. Unsere Fahrräder müssen irgendwo abgestellt werden. Gartengeräte haben erst einmal keinen Platz. Und so setzt sich die Liste der guten Laune fort.

Ärgernis #2

Verschalung  der Streifenfundamente.
Verschalung der Streifenfundamente.

Ein Ärgernis kommt selten allein, es ist viel schöner zu zwein. Ende letzter Woche bekam ich einen Anruf vom Zapf-Bauleiter, es gäbe Probleme mit den Streifenfundamenten der Garage. Das hintere Fundament sei 7-8 cm zu hoch, außerdem seien keine Schubeisen eingebaut worden. Das sei aber im Fundamentplan vermerkt worden. Ja, aha. Logisch. Aus meiner Unkenntnis heraus rief ich unseren LuxHaus-Bauleiter an mit der Bitte um Klärung — die Streifenfundamente sind eine Leistung unseres Hausvertrages, also muss er sich kümmern.

Ganz davon abgesehen hat auch die Eingangstreppe Schäden (dazu später separat in einem anderen Artikel), und von dem weggegossenen Beton hatte ich ja bereits geschrieben. So viel zu unserer Begeisterung mittlerweile für die Firma glatthaar.

Mensch, was hat der sich geziert, das zu übernehmen. Er könne den Zapf-Bauleiter auf der Handy-Nummer nicht erreichen. Gut, wir haben vom Zapf-Bauleiter drei Mal eine falsche Rufnummer bekommen. Irgendwann fragte ich unseren LuxHaus-Bauleiter, ob er es denn auch mal über die genannte Festnetznummer versucht habe. Kurzes Schweigen, dann „Nein“. Da wäre ich beinahe geplatzt.

Gestern bekamen wir ein Schreiben von Zapf, dass die Probleme bis KW 35 (also Ende August/ Anfang September) erledigt sein müssen. Passiert ist bislang vermutlich nichts, wir haben jedenfalls vom LuxHaus-Bauleiter keine Rückmeldung mehr bekommen.

Morgen findet nun die Vorabnahme statt (die wird noch lustig, aber dazu an anderer Stelle), bei der muss er sich endlich mal auch zu diesem Thema äußern und festlegen.

Erdarbeiten beendet. Hoffentlich.

In dieser Woche war endlich wieder der Erdbauer bei uns und hat in fünf Tagen unser Grundstück in eine endlich ansehnliche Landschaft verwandelt — ohne riesige, nicht nutzbare Erdhügel. Die Erdarbeiten sind damit (erstmal) abgeschlossen.


Die Arbeiten sollten eigentlich drei Tage dauern: die Erdarbeiten sollten fertiggestellt, Randsteinen ums Haus gesetzt, ein Sauberkeitsstreifen aus Kies eingebracht, das Loch bei den Haus-Anschlüssen verfüllt und der zukünftige Garagenplatz vorbereitet werden. Alles Kinkerlitzchen im Vergleich zu den Erdarbeiten, die dafür notwendig waren, den Wahnsinnsberg von Erde von unserem Grundstück zu schaffen. Geschätzte 160 Kubikmeter sollten weggeschafft werden, hatte unser Erdbauer bei der Auftragsvergabe gemeint.

Aussicht — es gibt endlich Aussicht

Am Ende haben die Erdarbeiten fünf Tage gedauert, weggeschafft wurden etwa 270 Kubikmeter. 270! Immer noch unvorstellbar, diese Masse an Erde, die nicht mehr da ist. 16 LKW-Ladungen Erde haben das Grundstück verlassen. An jedem Abend am Haus bekamen wir wieder einen Schock, wie viel Erde da zum Haufen vom Tag davor hinzugekommen war. Klar, weil der Erdbauer natürlich alles auf einen Hügel geschüttet hat, von dem aus der LKW beladen wurde.

Vorher: Ansicht des Hauses vom Garten aus.
Vorher: Ansicht des Hauses vom Garten aus.
Nachher: Ansicht des Hauses vom Garten aus.
Nachher: Ansicht des Hauses vom Garten aus.

Bei den beiden oberen Fotos sieht man den Unterschied sehr gut. Erst jetzt merken wir, wie sehr sich die Hanglage unseres Grundstückes dann doch bemerkbar macht — das hatten wir bislang so krass nicht bemerkt. Zu unseren Nachbarn auf einer Seite sind es bis zu knapp 1,50 Meter Höhenunterschied — vielleicht siehst du das links im unteren Foto. Das erklärt auch die Stufen, die wir erstmal ins Grundstück haben einbauen lassen, anders können wir die wahnsinnigen Höhenunterschiede nicht bezwingen.

Vorher: Ansicht aus dem Haus in den Garten.
Vorher: Ansicht aus dem Haus in den Garten.
Nachher: Ansicht aus dem Haus in den Garten.
Nachher: Ansicht aus dem Haus in den Garten.

Bei diesen beiden Fotos stimmt zwar der Blickwinkel nicht, außerdem ist auf dem Vorher-Foto noch das Gerüst zu sehen; dennoch siehst du auch hier ganz gut, was sich da in den letzten Tagen getan hat. Einfach verrückt.
Der Hügel rechts oben im Foto ist übrigens Absicht — hier wollen wir uns mal einen Aussichtsplatz schaffen, von dem aus man die weite Umgebung sehen kann.

Spritzschutz ums Haus

Ich hatte ja kürzlich schon einmal darüber geschrieben, dass sich die vielen Regenfälle in Kombination mit den nah am Haus liegenden Erdhaufen an der Hausfassade abgesetzt haben. Damit das zukünftig nicht mehr passiert, hat der Erdbauer bei den Erdarbeiten Randsteine ums Haus gesetzt. Der Zwischenraum wird später nach Fertigstellung des Sockelputzes durch LuxHaus noch mit Kiessteinen ausgefüllt.

Vorbereitung des Sauberkeitsstreifens ums Haus.
Vorbereitung des Sauberkeitsstreifens ums Haus.

Garage und Einfahrt

Während der Erdarbeiten wurde auch endlich das Loch zugeschüttet, in dem die Versorger-Anschlüsse zum Haus liegen, so dass die Einfahrt und der zukünftige Garagenplatz vorbereitet werden konnten. Dabei musste der Erdbauer eine Menge Beton mit dem Presslufthammer abschlagen. Glatthaar hat hier ganz schön geklotzt und uns einfach die Betonreste an den Fuß der Treppe geschüttet. Leider ist noch nicht alles weg, was zuviel und unnötig ist — da muss glatthaar noch mal nacharbeiten kommen.

Auto parkt in der Einfahrt.

Das Größte aber war es, gestern Abend zum ersten Mal mit dem Auto in der Einfahrt zu stehen — feine Sache, das. Daran könnte ich mich sofort gewöhnen! :)

Abnahme der Bodenplatte

Jetzt geht es mit dem Bau unseres Hauses Schlag auf Schlag voran: kurz vor dem Stelltag wurde die Bodenplatte pünktlich fertiggestellt. Gestern waren wir zur Abnahme vor Ort.


Uns wird beinahe schwindelig, so sehr überschlagen sich die Ereignisse, so wenig kommen wir gefühlt noch hinterher. Vorgestern hat glatthaar plangemäß die Bodenplatte auf unserem Grundstück gegossen. Sockelwände und Treppe mit Eingangspodest waren ja schon einige Tage länger vorbereitet und auf dem Grundstück angebracht. Es gibt also nun auch eine Chance, überhaupt ins Haus hineinzukommen :)

Als Abnahmetermin des Gewerkes Bodenplatte war der gestrige Samstag vorgesehen, so dass wir morgens um 10:00 mit dem Bauleiter Herrn S. der Firma glatthaar sowie dem LuxHaus-Bauleiter vor Ort verabredet waren. Unseren LuxHaus-Bauleiter Herrn F. lernten wir zum ersten Mal kennen, er wird uns ab jetzt durch die nächsten Monate der Fertigstellung begleiten. Er ist noch recht neu bei LuxHaus, machte auf uns einen sehr freundlichen und quirligen Eindruck.

Da die Bodenplatte nicht durch uns, sondern durch LuxHaus beauftragt wurde, ist LuxHaus uns gegenüber auch für die korrekte Leistung des Gewerkes verantwortlich. Also nahmen die beiden Bauleiter gestern zusammen die Bodenplatte ab — sie prüften verschiedene Maße (Außenmaße der Platte, Diagonale, etc.) und prüften auf Höhenunterschiede. Es gab bei einer Diagonale nur eine Abweichung von einem knappen Zentimeter — insgesamt hat glatthaar hier eine sehr saubere Arbeit abgeliefert, was selbst wir als Laien erkennen konnten.

Auch die Streifenfundamente für die Garage hat glatthaar uns vorbereitet. Diese sind allerdings noch nicht komplett ausgehärtet, so dass es für uns zwar hieß, uns vom Bauleiter Herrn S. zu verabschieden, aber noch nicht ganz von glatthaar. Hier wird in den nächsten Tagen die Bautruppe noch einmal vorbeischauen, um die Ausschalungen zu entfernen.
Nach Abnahme der Bodenplatte haben wir dann auch die Zahlungsanforderungen bekommen — die Arbeiten für die Bodenplatte müssen wir nämlich jetzt direkt bezahlen. Das wird eine teure Woche, da nach Hausstellung auch die erste Zahlungsrate für unser Haus fällig wird.

Vorbereitungen zum Stelltag

Mit unserem Bauleiter Herrn F. sind wir im Anschluss noch ein paar Punkte durchgegangen, die uns wichtig waren. Da das Wetter ja aktuell bei uns extrem April-ig ist, machen wir uns schon eine ganze Weile Sorgen, wie der Hausaufbau sein wird bei Regen. Horrorgeschichten dazu habe ich leider genug gelesen (siehe im Ballenmoos oder im WeberHaus CityLife 500). Herr F. hat uns da aber die Sorgen zu nehmen versucht. Es werde seitens LuxHaus alles dafür getan, dass die Wände möglichst wenig Wasser abbekommen, falls es wirklich zu starken Regengüssen kommt. Wir müssten uns da um nichts kümmern, die Verantwortung dafür läge komplett beim Aufbautrupp.
Wir sind gespannt — zwar haben wir jetzt ein besseres Gefühl als die letzten Tage, so ganz beruhigt werden wir aber wohl erst dann sein, wenn das Haus dicht ist. Nach den Regengüssen in den letzten Tagen ist ja auch die Erde auf dem Grundstück komplett durchnässt…

Offenbar ist für den Aufbau mit insgesamt 5 LKWs zu rechnen: Nummer 1 bringt das Erdgeschoss, Nummer 2 die Decke, die 3 das Obergeschoss, die 4 unsere Treppe sowie die Heizung und der letzte das Dach. Krass, was da für ein Verkehr morgen in unserer Straße sein wird. Mindestens der erste LKW wird wohl schon nachts vor Ort sein. Im Laufe des heutigen Tages sind erste Arbeiter am Grundstück, um die Schweißbahn auf die Bodenplatte aufzubringen.

Morgen früh geht es um etwa 6:30 los. Wir werden vermutlich schon gegen 6 da sein, um nichts zu verpassen, und den Bautrupp zudem über den Tag mit Essen und Getränken versorgen. „Verwöhnen Sie die Jungs aber nicht zu sehr, die sollen schließlich noch arbeiten“, sagten die beiden Bauleiter gestern :)

Es geht los: die Erdarbeiten

Heute morgen bekamen wir überraschend die Nachricht, dass die Erdarbeiten bereits heute beginnen sollen — bzw. heute morgen begonnen haben. Also war ich heute Abend schnell am Grundstück.


Erstaunlich viel ist heute schon auf dem Grundstück passiert, für mich als Laien wahnsinnige Erdmassen wurden ausgebuddelt und auf die Seite gelegt. Und das, obwohl wir ja nur mit Bodenplatte bauen. Der Erdbauer hat heute morgen also begonnen und kommt schnell voran.

So ad hoc konnten wir heute Morgen nicht am Grundstück sein. Am Abend bekamen wir jedoch zwei Fotos unseres Nachbarn zugeschickt, die er heute morgen aus seinem Haus aufgenommen hat:

Morgen geht es bestimmt weiter mit den Arbeiten, ich bin gespannt, wie das Grundstück dann am Abend aussieht :)

Baustellengespräch

Am Montag dieser Woche hatten wir nun wie angekündigt unser Baustellengespräch, zu dem allerdings nur der Bauleiter für die Bodenplatte, LuxHaus und der Erdbauer erschienen sind. Ärger gibt es allerdings auch.


Peinlich — durch einen ziemlich heftigen Stau auf dem Weg kamen wir zum Gespräch knapp 20 Minuten zu spät, alle anderen waren bereits da: Herr S., der Bodenplatten-Bauleiter von glatthaar, unser Gebietsverkaufsleiter (GvL) von LuxHaus und der Erdbauer von der Firma Wiech & Partner GmbH aus Bretten. Die Versorger, die unser GvL eingeladen hatte, waren nicht erschienen. Bei diesem Baustellengespräch ging es um die Ausführung der Erdarbeiten und das Gießen der Bodenplatte.

Durch die Hanglage unseres Grundstücks ist eine ordentliche Ausführung der Bodenplatte natürlich besonders wichtig, weil auf der linken Seite des Grundstücks die Hanglage durch Auffüllung ausgeglichen werden muss. Die Auffüllung wird ziemlich heftig. Ja, ich weiß, dass sich hier ein Keller anbietetwäre uns aber zu teuer für zu wenig Zweck geworden. Wir müssen uns also auch überlegen, wie wir die Auffüllung später ein bisschen kaschieren können, damit das nicht zu sehr ins Auge fällt.

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Hausansicht von Nord-Westen
Hausansicht von Nord-Westen. Die unterschiedlichen Farbflächen stimmen jedoch nicht mehr. Gut zu sehen ist jedoch der Bereich links, wo die Höhenunterschiede ausgeglichen werden müssen.

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Da der Vermesser bereits die Grobabsteckung eingepflockt hatte, konnten wir auch erstmals genauer sehen, wie groß Garage und Haus in der Fläche in ein paar Wochen sein werden, wenn sie stehen. Das ist schon irgendwie ein schräges Gefühl, wenn man nahezu greifbar eine Vorstellung davon bekommt, an was man viele Monate geplant hat. Sehr cool!

Nach zwei Stunden war das Baustellengespräch inkl. Besprechung des Protokolls mit Herrn S. in einer kleinen Dorfbäckerei beendet.

Erster Ärger

Durch unsere Verspätung wurden wir bei der Ankunft nur kurz darüber informiert, dass LuxHaus/ glatthaar entschieden haben, einige der im Werkvertrag mit LuxHaus vereinbarten Arbeiten an den Erdbauer zu übertragen. LuxHaus übernimmt laut Werkvertrag das Abtragen von 20cm Mutterboden sowie die Lieferung und das Einbauen der Sauberkeitsschicht. Warum die drei Herren den Übertrag der Arbeiten entschieden haben, wissen wir nicht; wir vermuten Effizienzsteigerung, damit nicht auch LuxHaus mit allen Gerätschaften anrücken muss. Der Erdbauer ist ja schließlich schon mal da. Mir war unsere Verspätung so unangenehm, dass ich erst am Nachmittag im Büro geschaltet habe.

An sich habe ich kein Problem damit, dass diese Arbeiten nun jemand anderes ausführt. Klar sein muss dabei allerdings, dass die Kosten für uns in keinem Fall steigen dürfen.
Da beginnt nun der Ärger: Am Montag Abend habe ich direkt unserem GvL geschrieben, dass ich erwarte, dass wir durch diese Arbeitsverteilung keinerlei Nachteile haben und dass ich auf dem Vertrag mit LuxHaus bestehe, falls ich den Eindruck eines Nachteils für uns sehe. Den Part des Vertrags, in dem diese beiden Arbeiten vereinbart sind, hat nämlich bislang keiner widerrufen. Damit bleiben für mich die Arbeiten mit LuxHaus vereinbart, und nicht mit irgendwem anders.

Anstatt mir das zu bestätigen, weicht mir unser GvL jedoch seit Montag aus — wir haben bis heute keine Bestätigung dafür, dass LuxHaus im Zweifel entweder die Arbeiten doch selbst durchführt oder die Mehrkosten übernimmt. Unser GvL hat nun glatthaar und die LuxHaus-Zentrale gebeten, das zu klären.

Ich muss ganz klar sagen — mich ärgert es kolossal, dass ich dieser Selbstverständlichkeit hinterherlaufen muss. Es kann einfach nicht sein, dass ohne unser Beisein eine Vereinbarung getroffen wird, die nirgends schriftlich festgehalten und von uns bestätigt wurde und die möglicherweise Mehrkosten für uns bedeutet.

An dieser Stelle hat LuxHaus den ersten dicken Punktabzug vom bislang positiven Eindruck bei uns bekommen. Wir bleiben dran.