Außenanlage: Die Einfahrt

Vor mittlerweile vier Wochen hat es das anhaltende Winterwetter endlich zugelassen, dass unser Landschaftsgärtner mit der Außenanlage und der Einfahrt beginnen konnte. Zwar dauert durch das Wetter alles deutlich länger als erwartet, ein paar Dinge sind aber nahezu fertig.


Da ich in den vergangenen Wochen aus verschiedenen Gründen zu nichts in diesem Blog gekommen bin, für einen Artikel aber zu viel passiert ist, teile ich die Arbeiten in die Einzelbestandteile auf.

Die Einfahrt

Die Arbeiten an unserer Einfahrt mussten immer wieder unterbrochen werden — kaum hatte unser Landschaftsgärtner GartenDesign Gün angefangen, war Bodenfrost vorhergesagt, so dass die Arbeiten wieder gestoppt werden mussten. Absolut ätzend. Der Winter ist in dieser Saison aber tatsächlich extrem ausdauernd.

Zunächst wurde der Einfahrtsbereich ausgekoffert. Damit wir nach Einzug überhaupt mit dem Wagen auf unserem Grundstück parken konnten, hatten wir damals von Erdbauer Kies einbringen und plattwalzen lassen. Das war für den Übergang ganz ok, führte aber dazu, dass wir durch das Ein- und Ausfahren immer mehr Kies gelockert und über Hauseingang, Treppe, Flur und Straße verteilt hatten.

Einfahrt - vor Beginn der Arbeiten.
Einfahrt – vor Beginn der Arbeiten.

Das ist ganz toll, wenn du den Mist immer wieder im Haus und Auto hast. So oft kannst du beides gar nicht staubsaugen, wie du den Kies da hin und her trägst. Hier galt es also zu pflastern.

Neben der reinen Einfahrt musste auch der Bereich zwischen Garage und Haus gepflastert werden.

Übergang in den Garten zwischen Garage und Haus.
Übergang in den Garten zwischen Garage und Haus.

Auf dem Foto siehst du ja ganz gut, dass sich hinter der Garage direkt einer der Höhenunterschiede des Grundstücks bemerkbar macht. Hier hatten wir lange überlegt, wie wir damit umgehen wollen. Zwischendurch hatten wir überlegt, direkt hinter der Garage noch ein kleines Plateau auf Höhe der Einfahrt zu pflastern, um dort beispielsweise die Mülltonnen abstellen zu können. Das hätte uns allerdings ein kleines Vermögen gekostet, weil wir nebenbei ja auch noch zum höher gelegenen Garten hätten eine Mauer zur Absicherung bauen lassen müssen. Haben wir also verworfen.

Schlussendlich ist die (Übergangs-)Lösung erst einmal, nur eine Rampe von der Einfahrt zum Garten zu planieren und zu begrünen, die wir irgendwann mal durch Steinstufen ersetzen werden. Irgendwann mal.

Ausgekoffert sah die Einfahrt bei uns dann so aus:

Ausgekofferter Einfahrtsbereich.
Ausgekofferter Einfahrtsbereich.

Und zack, schon fertig gepflastert ;) Wen es interessiert, als Pflastersteine haben wir die Serie „La Linia AquaFuga“ in granitweiß von Birkenmeier stein + design verlegen lassen. Für die hatten wir uns bereits Anfang Ende Oktober entschieden — zum Glück hatte ich damals Fotos von den Steinen gemacht, so dass wir jetzt noch wussten, was uns genau erwartet.

Fertig gepflasterte Einfahrt.
Fertig gepflasterte Einfahrt.

An der Hausseite fehlt nun noch Kies als Spritzschutz und Abdeckmaterial für die Kabel der Photovoltaik-Anlage.

Seitenbereich am Haus - hier fehlt noch Kies als Spritzschutz.
Seitenbereich am Haus – hier fehlt noch Kies als Spritzschutz.

Zwei Dinge sind an der Einfahrt nun noch zu machen (neben dem Spritzschutz-Streifen). Wenn es die Temperaturen endlich zulassen, kann die Einfahrt verfugt werden. Dazu darf es Nachts keine Minus-Temperaturen mehr haben, und die sind im Moment bei uns nicht in Sicht. Irgendwann später muss dann unser Landschaftsgärtner noch einmal anrücken und die Betonkeile Richtung linker Nachbar entfernen, sobald unsere Nachbarn ihre Grenzsteine gesetzt haben.