Erster Beratungstermin: FingerHaus

Es hilft alles nichts — nach den zahlreichen Besuchen von Musterhäusern, Ausstellungen und dem Wälzen tausender Kataloge muss irgendwann der nächste Schritt folgen und ein Termin mit einem Musterhaus-Berater her. Also hieß es am Karfreitag: auf nach Mannheim!


Dort hatten wir ein erstes Gespräch mit einer Fachberaterin von FingerHaus, das im dortigen Musterhaus stattfand. Das Gespräch ging insgesamt über 2,5 Stunden, statt geplanter 1,5 Stunden. Die Beraterin hat sich nicht nur viel Zeit genommen (worauf sie im Vorfeld schon bestand, man dürfe so ein Thema nicht hektisch angehen), sondern uns sehr freundlich und kompetent beraten. Wir fühlten uns direkt wohl, was ich bei einer Entscheidung diesen Ausmaßes für extrem wichtig erachte.

Unser bislang favorisiertes Grundstück hat sie sich angeschaut und für sehr gut geeignet befunden. Das Grundstück hat Süd-West-Ausrichtung (perfekt für Solarpanels auf dem Dach), gleichzeitig darf man in dem Baugebiet so gut wie fast alles ohne große Einschränkungen bauen.

Gut gefallen hat uns, dass sie uns zu einer Besichtigung des FingerHaus-Werks in Frankenberg/Eder eingeladen hat, um dort die Produktion sowie das Bemusterungszentrum unverbindlich anzuschauen — inkl. bezahlter Übernachtung in einem schönen Hotel. Das Angebot werden wir in jedem Fall annehmen :)

Ein paar Hausaufgaben haben wir auch mitgenommen. Die wichtigste ist zu klären, ob wir in dem Baugebiet eine Erdwärmepumpe verwenden dürfen. Darum werden wir uns morgen kümmern, wenn alle Ämter wieder geöffnet sind.

Die Firma FingerHaus gehört momentan zu den von uns favorisierten Fertighaus-Herstellern.

Hausbau oder nicht?

Seit einigen Wochen beschäftigen wir uns nun fast durchgehend in unserer Freizeit mit der Frage, ob wir entgegen allen früheren Behauptungen ein Haus bauen wollen, auf einem schönen Grundstück irgendwo rund um Karlsruhe.


Ausschlaggebend für die ersten Überlegungen, die etwa im Februar gestartet sind, waren vor allem drei Dinge: mehr Platz, einen Garten zu haben und aus der Stadt raus zu kommen. Letzteres ist für die ersten beiden Dinge entscheidend — Baugrund in Karlsruhe ist nicht unbedingt gerade erschwinglich.

Keitel Haus, Musterhaus Mannheim
Keitel Haus, Musterhaus Mannheim
Seit Februar haben wir die Musterhauszentren in Mannheim und Bad Vilbel angeschaut und waren am vergangenen Sonntag zur Werksbesichtigung von WeberHaus in Rheinau. Mit vielen Unterlagen unterschiedlichster Anbieter ausgestattet haben wir so die letzten Monate damit zugebracht, uns zu überlegen, welche Hausform wir uns vorstellen, wie es mit Energieeffizienz aussieht, wie die Inneneinrichtung sein könnte.

Entschieden haben wir uns aktuell noch nicht für den Bau unseres ersten eigenen Hauses (auch wenn wir nach dem bisherigen Weg dorthin kaum noch umdrehen können), sondern dass …

  • … wir keine Doppelhaushälfte bauen wollen, sondern ein Einfamilienhaus;
  • … der spätere Garten nicht nur Handtuch-groß sein darf;
  • … wir ein Holz-Fertighaus bauen möchten, kein Stein-Massivhaus.

Die Suche nach einem Grundstück gestaltet sich noch sehr schwierig. Da wir beide in unterschiedlichen Firmen arbeiten, müssen wir auch unabhängig voneinander zur Arbeit kommen können. Da wir ein Auto haben, ist eine gute ÖPNV-Anbindung zwingend. Da wir gern in Stadtvillen-Architektur bauen möchten, kommt nicht jedes Baugebiet in Frage. Um Heiz-Energie sparen und Solarpanels aufs Dach anbringen zu können, sollte das Grundstück eine gute Süd-West-Ausrichtung haben. Zuletzt spielt natürlich auch der Preis eine entscheidende Rolle.

Ob wir nun also tatsächlich bauen werden — die Frage ist noch nicht entschieden. Viele Dinge müssen dafür im Vorfeld noch geklärt werden.

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