Streichmasse zur Ausstattungs-Bemusterung, Teil 2

9. Januar 2012

Badbemusterung

So ganz sind wir mit dem Streichen verschiedener Positionen aus dem Protokoll unserer Ausstattungsbemusterung noch nicht durch. Und da wir während der Bemusterung noch ein paar Dinge aufbemustert haben, kommen auch die unter die Lupe.

Teil 1 verpasst? Dann geht’s hier lang zur ersten Hälfte.

Positionen im Kaufvertrag

Pollenfilter für unsere Heizungsanlage
Sicherlich ein sinnvolles Feature für Pollen-Allergiker wie mich, kostet zudem auch nur 295 € für unsere Tecalor THZ 303/403.

Starkstromanschluss im Bad
Haben wir, wie im Teil 4 zur Ausstattungsbemusterung beschrieben, rausgenommen.

Rauchmelder
Im unserem Standard-Haus sind drei normale Rauchmelder im Kaufpreis enthalten. Merkwürdigerweise hatten wir in den Werkvertrag ebenfalls drei Rauchmelder aufgenommen, weil wir damals nicht mehr wussten, dass Rauchmelder über die Bau- und Leistungsbeschreibung im Haus im Standard sind.

Die Regenwasserzisterne
Eine Regenwasserzisterne haben wir glücklicherweise bereits durch die Erschließung auf dem Grundstück stehen, siehe meinen Artikel zur konstruktiven Bemusterung. Das spart uns 3.200 €.

Grundstück-Ansicht

Vorne links verbirgt sich irgendwo die Regenwasserzisterne auf unserem Grundstück.

Auch da gab es wohl ein Missverständnis zwischen unserem Verkäufer und uns — er hatte uns zu den drei Standard-Rauchmeldern mit dem Werkvertrag jeweils ein zusätzliches Funkmodul verkauft. Totaler Blödsinn, in meinen Augen — wozu brauche ich da ein Funkmodul? Und das, wo wir in jedes Zimmer CAT7-Dosen verlegen lassen, um uns nicht mehr rund um die Uhr vom WLAN befunken zu lassen.

Die Ergänzungen in der Ausstattungsbemusterung

Wand, laufende Meter
Wenn man wie wir viele Innenwände verschiebt, verkürzt, hinzufügt, entstehen dadurch natürlich Mehr- oder Minderkosten — je nach dem, ob man am Ende mehr Wand verbaut als im Standardhaus geplant oder nicht. Durch die Ankleide im Dachgeschoss, die größere Speisekammer und die Abstellkammer unterhalb der Treppe kamen da bei uns einige Änderungen zusammen.

Im Protokoll der Ausstattungsbemusterung wird jeder einzelne Meter an Änderung peinlichst genau vermerkt und mit den entsprechenden Mehr- oder Minderkosten versehen. Genauso peinlich genau muss man darauf achten, ob die Angaben auch stimmen. Bei uns standen im Protokoll 30 cm Wand zuviel vermerkt, was immerhin einen Mehrpreis von 47,84 € ausmacht.

Innentüren
Während der Ausstattungsbemusterung hatten wir für die Speisekammer eine Schiebetür, für den Eingang in den Wohn-/ Essbereich eine doppelflüglige Glastür vorgesehen. Zusammen hätten die uns einen guten Tausender gekostet. Auch die zwei Positionen haben wir entfernt — beide Türen lassen sich auch noch später nachrüsten. Zugegeben — beide Türen wären auch nicht besonders schön gewesen, da finden wir auf dem freien Markt sicherlich besseres.

Bei den Türen ist uns jedoch auch aufgefallen, dass hier ein peinlich genauer Blick gut tut: hier wurden uns im Protokoll zwei Innentüren aus dem Standardhaus nicht abgezogen, die wir überhaupt nicht benötigen. Eine weitere Tür wurde uns zuviel berechnet.

Das Elektrogewerk
Die komplette Elektro-Planung hat bei uns für einen gewaltigen Mehrpreis gesorgt — lässt man die Homeway außer Acht, schlagen unsere Änderungen mit einem Mehrpreis von knapp 3.500 € im Vergleich zum Standard nieder. Das ist ein Posten, mit dem ich in der Höhe nicht gerechnet hatte.

Apropos exaktes Nachprüfen
Man muss insgesamt das Protokoll sehr detailliert überprüfen, vor allem dann, wenn man wie wir bereits viele Punkte im Werkvertrag vorgesehen hatte. Wir haben eine Menge Punkte gefunden, die nicht korrekt abgezogen/ angerechnet oder berücksichtigt worden waren. Das ist jedoch kein Vorwurf an Luxhaus; das Protokoll hat unzählige Seiten, kleingedruckt, hunderte Positionen werden im Einzelnen aufgeführt. Da ist es eine Wahnsinnsaufgabe, wirklich an jedes einzelne Detail zu denken. Manche Dinge sind auch uns erst nach der x-ten Durchsicht des Protokolls als fehlerhaft aufgefallen — man verliert da irgendwann wirklich die Übersicht. Wie naiv war es da von mir zu glauben, dass wir das Protokoll innerhalb weniger Tage würden durcharbeiten können. Falsch gedacht, aber sowas von falsch!

Wie gehts jetzt weiter?

Der aktuelle Plan sieht vor, dass unsere Innenarchitektin Frau T. bis Mitte nächster Woche (also KW 3) unsere Änderungen durchgeht und einarbeitet. Am Mittwoch, 18.01. werden wir dann vermutlich telefonieren und die Änderungen besprechen, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Alle geänderten Seiten werden wir dann per Mail bekommen, so dass auch hier noch mal Zeit gespart werden kann.

Laut unserer Innenarchitektin bleiben wir damit noch im Puffer unseres Zeitplanes, obwohl wir den im Bauzeitenplan vorgesehenen Termin 13. Januar um mindestens eine Woche überziehen werden.

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