Am gestrigen Samstag waren wir mit unserem Architekten am Grundstück verabredet, um uns von ihm die Platzierung des Hauses und der Garage vor Ort zeigen zu lassen. Als wir jedoch mit dem Auto in das Baugebiet fuhren, entdeckten wir schon von weitem, dass sich auf unserem Grundstück etwas verändert hatte und dort ein unerwarteter Besucher stand.
Der Besucher erwies sich als Bagger, der jedoch nicht allein gekommen war, sondern mit einem riesigen Erdhügel auf unserem Grundstück geparkt hatte. Die Überraschung war perfekt, hatten wir doch noch niemanden bestellt, um das Grundstück begradigen zu lassen. Wie sich später herausstellte, gehörte der Bagger zu unseren neuen Nachbarn, die ihren Garten hinter ihrem Haus fertigstellen wollten und Platz für Bagger und Erde benötigten. Richtig schade, dass da noch keiner die ersten Arbeiten für uns vorgenommen hat…
Positive Nebenwirkung: Das ganze, teilweise meterhohe Gestrüpp, das auf unserem Grundstück wucherte, ist nun großflächig verschwunden. Um die Beseitigung dessen hatten wir uns schon viele Gedanken gemacht, ich sah mich bereits mit einer Sense ganze Wochenenden dort verbringen.
Apropos Nachbarn:
Die lernten wir gleich kennen, zumindest die links neben uns. Ob das Grundstück rechts mittlerweile verkauft ist, wissen wir noch nicht. Die Nachbarn gaben uns und dem Architekten einige Tipps, was wir bei der Bebauung beachten sollten und welche Fallen auf uns warten. Für den Architekten waren viele der Hinweise sehr hilfreich, wie er uns nachher sagte. Vielen Dank also von dieser Stelle noch mal, falls Sie hier schon mitlesen!
Die Nachbarn scheinen sehr nette Leute zu sein, was uns sehr beruhigt hat. Man weiß ja nie, wer da plötzlich auf einen wartet, und immerhin wird man viele Jahre nebeneinander wohnen. Wir haben unsere Adresse da gelassen, damit wir in Kontakt bleiben können.
Nach dem Architektengespräch haben wir gleich noch die Nachbarin von gegenüber kennengelernt, die ebenfalls einen sehr netten Eindruck gemacht hat. Sehr gut!
Apropos Architektengespräch:
Nachdem uns Herr Mascher gezeigt hat, wie nach den bisherigen Plänen das Haus auf dem Grundstück platziert ist, waren wir davon überzeugt, dass seine Ideen und Planungen richtig sind. Erstaunlich ist, wie klein plötzlich das Haus wirkt, nur weil man es sich auf “nackter Erde” vorstellt.
Ein wichtiger Punkt musste nach der ersten Planung korrigiert werden: auf unserem Grundstück befindet sich bereits eine Zisterne an der Grundstücksgrenze, auf der im ersten Plan das Haus platziert war. Da das ohne größere Abstützungs- und Sicherungsmaßnahmen nicht möglich ist, hat unser Architekt Haus und Garage auseinander gerückt. Vorteil der Zisterne ist für uns, dass sie deutlich mehr Volumen hat als die bisher eingeplante und wir keine Zisterne mehr kaufen und einbauen lassen müssen. Ungewöhnlich, bei einem Bau Geld einsparen zu können.
Zwar hatte uns die Lücke zwischen Garage und Haus auf den ersten Blick nicht so gut gefallen; mittlerweile finden wir das aber eine gute Idee, denn so entsteht zum Beispiel eine größere Parkmöglichkeit neben dem Haus und wir bekommen Platz für Mülltonnen.
Das wird alles sehr großartig! Als wir gestern vom Grundstück wieder nach Hause fuhren, sahen wir uns in der Entscheidung für das Gageneck sowie das Luxhaus-Haus vollkommen bestätigt.
In der kommenden Woche wollen wir nun den Bauantrag zur Einreichung fertiggestellt bekommen, was momentan ganz gut aussieht. Für heute haben wir uns die Planung der Außengestaltung des Hauses vorgenommen (Platzierung von Fenstern und den von uns gewünschten Farbflächen auf der Hauswand), um dem Architekten morgen den neusten Stand zuschicken zu können. Spätestens am Freitag soll dann der Bauantrag unterschriftsfähig sein.
Ich bin zuversichtlich, dass wir das hinbekommen werden.
